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Philips schreibt rote Zahlen
publiziert: Montag, 20. Okt 2014 / 12:04 Uhr / aktualisiert: Montag, 20. Okt 2014 / 15:03 Uhr
«Wir sind nicht zufrieden mit der Entwicklung im dritten Quartal», erklärte Konzernchef Frans van Houten.
«Wir sind nicht zufrieden mit der Entwicklung im dritten Quartal», erklärte Konzernchef Frans van Houten.

Amsterdam - Der Elektronikkonzern Philips ist in die roten Zahlen gerutscht. Im dritten Quartal resultierte ein Verlust von 103 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag in Amsterdam mitteilte. Im Vorjahr hatte Philips noch einen Gewinn von 281 Mio. Euro (340 Mio. Franken) erzielt.

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Verschiedene Faktoren führten zum Verlust: In den USA wurde der Konzern wegen Patentverletzungen zu einer Schadenersatzzahlung von 366 Mio. Euro (442 Mio. Franken) verdonnert. Philips schrieb zudem 49 Mio. Euro (59,1 Mio. Franken) auf Inventar des Werkes in Cleveland ab. Dort hatte die Gesundheitsbehörde FDA nach einer Inspektion die Produktion vorübergehend gestoppt.

Der Umsatz von Philips fiel im dritten Quartal um knapp zwei Prozent auf 5,5 Mrd. Euro (6,6 Mrd. Franken) . «Wir sind nicht zufrieden mit der Entwicklung im dritten Quartal», erklärte Konzernchef Frans van Houten.

Muss gegen Misere ankämpfen

Mit einem grossen Einschnitt will der 123 Jahre alte Elektronikkonzern nun gegen die Misere ankämpfen. Die Niederländer wollen sich in zwei eigenständige Unternehmen aufspalten. Die Geschäfte mit Gesundheitstechnik und Konsumelektronik sollen dabei verschmolzen werden. Die Lichtsparte soll abgespalten werden und 2016 auf eigenen Füssen stehen.

(flok/sda)

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