Merck Serono lehnt Mediation ab
Pharmakonzern Merck Serono setzt sich nicht an Verhandlungstisch
publiziert: Dienstag, 26. Jun 2012 / 11:06 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 26. Jun 2012 / 14:52 Uhr
Die neuen Angestellten sollen im Umfeld des Genfer Sees oder von zu Hause aus arbeiten.
Die neuen Angestellten sollen im Umfeld des Genfer Sees oder von zu Hause aus arbeiten.

Genf - Der Pharma- und Chemiekonzern Merck Serono will sich nicht an den vom Genfer Staatsrat einberufenen Verhandlungstisch setzen. Auch eine Neuverhandlung des Sozialplans - eine der Hauptforderungen des Personals - schliesst Merck Serono aus.

Anwaltskanzlei für Arbeitsrecht
Anwaltspraxis A. Gantenbein
Sonnhaldenstrasse 28
9536 Schwarzenbach
8 Meldungen im Zusammenhang
Das Unternehmen habe seinen definitiven Entscheid letzte Woche getroffen, daher nehme man nicht an der Mediation des Genfer Regierungsrats teil, sagte Verwaltungsratspräsident François Naef am Dienstag der Nachrichtenagentur sda. Diese sei zudem unnötig, da Merck Serono den Dialog mit der ehemaligen Personalkommission fortführen werde.

Der Genfer Regierungsrat François Longchamp hatte letzte Woche die Führung von Merck Serono sowie die Gewerkschaft und die Vertreter des Personals an den runden Tisch eingeladen. Das Personal entschied daraufhin, den Streik bis am (heutigen) Dienstag auszusetzen.

Teilnahme an Task Force

Zum ersten Mal nahm Merck Serono am Dienstag an einer Stizung der Task Force teil, wie Naef sagte. Bisher hatte sich das Unternehmen geweigert, sich an der Task Force zu beteiligen, in der unter anderen die Genfer Regierung, das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und die Angestellten von Merck Serono vertreten sind.

Man sei bereit, in diesem Rahmen nach Lösungen ausserhalb von Merck Serono zu suchen und alle Möglichkeiten zur Wiedereingliederung der Entlassenen zu prüfen, sagte Naef nun. Am Dienstagmorgen wurde bekannt, dass das US-Unternehmen Quintiles den Betroffenen mindestens 100 Beschäftigungsangebote anbieten wird.

130 Mitarbeiter frühpensioniert

Laut Naef werden zudem 130 Mitarbeitende frühpensioniert. Gespräche über die Verlagerung von Arbeitsplätzen hätten begonnen, sagte Naef. Rund 130 Stellen sollen in den Kanton Waadt, mehr als 600 nach Darmstadt, Boston und Peking ausgelagert werden.

Insgesamt gehen durch die Schliessung des Standortes Genf in der Stadt an der Rhone rund 1250 Arbeitsplätze verloren. Auf im Rahmen des Konsultationsverfahren eingebrachte alternative Vorschläge zur Schliessung des Standorts Genfs war Merck Serono nicht eingetreten.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Genf - Merck Serono hat am Freitag bekannt gegeben, für mehr als 500 seiner in Genf stellenlos werdenden 1250 ... mehr lesen
Viele Arbeitslose wegen des deutschen Pharma- und Chemieunternehmen Merck Serono.
Genf - Das Pharmaunternehmen Merck Serono will den Sozialplan für die entlassenen Mitarbeitenden nicht verbessern. Der Konzern lehnte am Donnerstag eine entsprechende Empfehlung der Genfer Kammer für kollektive Arbeitsverhältnisse (CRCT) ab. mehr lesen 
Genf/Bern - Der Pharma- und Chemiekonzern Merck Serono wird zu Verhandlungen über den Sozialplan gezwungen. Die Genfer Kammer für kollektive Arbeitsbeziehungen lud auf Antrag der Genfer Regierung die Direktion von Merck Serono vor. mehr lesen 
Genf - Rund ein Dutzend Angestellte des Pharmaunternehmens Merck Serono sind vor dem Hauptsitz in Genf in Hungerstreik getreten. Sie protestieren damit gegen die Stellenstreichung und die Verweigerung der Konzernleitung, die Sozialpläne neu zu verhandeln. mehr lesen 
Merck Serono hatte angekündigt, dass am 19. Juni definitiv über die Restrukturierung beschlossen werde.
Genf - Erneut haben am Samstag rund 300 Personen gegen die Schliessung des Standortes Genf von Merck Serono protestiert. Sie ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Frankfurt/Lyon - Merck Serono baut in Frankreich 267 von 1270 Stellen ab. Wie in Genf, wo voraussichtlich 1250 Arbeitsplätze ... mehr lesen
Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hatte im Februar ein Sparprogramm angekündigt. (Symbolbild)
Darmstadt - Beim Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck haben am Mittwoch mehrere hundert Beschäftigte aus Genf und Deutschland gegen die Streichung von 1250 Stellen protestiert. mehr lesen 
Anwaltskanzlei für Arbeitsrecht
Anwaltspraxis A. Gantenbein
Sonnhaldenstrasse 28
9536 Schwarzenbach
Die Suchmaschine für Jobs und Stellenangebote
x28 AG
Seestrasse 40
8800 Thalwill
«Mit gestärktem Optimismus in die Zukunft blicken»
«Mit gestärktem Optimismus in die Zukunft ...
Italiens Premier weiterhin von Erfolg überzeugt  Roseau/Rom - Zehntausende haben in Rom an einer vom Gewerkschaftsverband CGIL organisierten Demonstration teilgenommen. Die Kundgebung richtete sich gegen die Arbeitsmarktreform der italienischen Regierung von Premier Matteo Renzi. 
Meyer mit hohem Salär  Bern - SBB-Chef Andreas Meyer hat 2014 wieder über eine Million Franken verdient: Er ...
Andreas Meyer sackte 1,07 Millionen Franken ein.
Angestellte sollen besser geschützt werden.
Gewerkschaften reagieren  Bern - Die Gewerkschaften Syna und Travail.Suisse fordern faire Arbeitsbedingungen für die ...  
Mitarbeiter von Mecalp demonstrieren gegen Lohnsenkungen Meyrin GE - Die Angestellten der in der Drehteilindustrie tätigen Firma Mecalp in Meyrin GE ...
Die Unia habe die Leitung des Unternehmens zu Verhandlungen aufgefordert, jedoch ohne Erfolg.
Titel Forum Teaser
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Richtig anstellen leicht gemacht
quitt.ch
Badenerstrasse 141
8004 Zürich
Die Gewerkschaft
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
SO SUCCDINA Logo
26.03.2015
26.03.2015
25.03.2015
beautiful motors Logo
25.03.2015
SIMPLY human Logo
24.03.2015
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 5°C 6°C bedeckt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen
Basel 5°C 7°C bedeckt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 8°C 8°C bedeckt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Bern 8°C 10°C bedeckt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 8°C 11°C bedeckt, starker Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 8°C 11°C bedeckt, starker Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Lugano 9°C 19°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten