Paketpost wird vorläufig nicht teurer
publiziert: Samstag, 14. Mrz 2009 / 17:04 Uhr / aktualisiert: Samstag, 14. Mrz 2009 / 18:48 Uhr

Bern - Die Preise der Post bleiben vorerst unverändert. Die Post verschiebt die Preisanpassungen, die sie für den Paket- und internationalen Versand geplant hatte. Der Preisüberwacher hatte die Tarife nicht abgesegnet.

Die Post und der Preisüberwacher seien daran, eine einvernehmliche Lösung zu finden.
Die Post und der Preisüberwacher seien daran, eine einvernehmliche Lösung zu finden.
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Die Post und der Preisüberwacher wollten eine einvernehmliche Lösung finden, teilte die Post mit.

Die Preisänderungen hätten ab dem 1. April in Kraft treten sollen. Leichte Pakete mit bis zu fünf Kilogramm Gewicht wären einen Franken teurer geworden, schwere Pakete hingegen einen Franken günstiger.

Bei der Ankündigung der Preisanpassungen in der Paketpost rechnete die Post unter dem Strich mit Mehreinnahmen von 16 Millionen Franken.

Mehreinnahmen von rund von 3,6 Millionen Franken

Ändern wollte die Post auch die Tarife für den Versand von Briefen, Paketen und Kurierdiensten ins Ausland. Diese hätten jeweils rund 7 Prozent teurer werden sollen, was zu Mehreinnahmen von rund von 3,6 Millionen Franken geführt hätte. Als Grund für die Preiserhöhungen gibt die Post höhere Kosten an.

Wann es zu einer Einigung kommen wird, konnte Post-Sprecher Mariano Masserini nicht sagen. Die Diskussionen mit dem Preisüberwacher Stefan Meierhans seien im Gange.

In die Gespräche mit dem Preisüberwacher würden auch Massnahmen einfliessen, welche die Post ab dem 1. Juli einführen wolle, sagte Masserini. Dann fällt im Zuge der Liberalisierung die Monopolgrenze für inländische Briefe von 100 auf 50 Gramm und die Mehrwertsteuer auf Briefen wird obligatorisch.

Die Post hatte angekündigt, die Mehrwertsteuer für Inlandbriefe nicht auf die Kunden zu überwälzen. Das würde laut Post rund 100 Millionen Franken weniger Einnahmen bedeuten. Diese Massnahme hat aber laut Masserini weder der Post-Verwaltungsrat noch das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) abgesegnet.

(li/sda)

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