Opel konnte Regierung nicht überzeugen
publiziert: Freitag, 6. Mrz 2009 / 11:51 Uhr / aktualisiert: Freitag, 6. Mrz 2009 / 12:40 Uhr

Berlin - Vertreter der deutschen Regierung, des angeschlagenen Autobauers Opel sowie dessen Mutterkonzerns General Motors (GM) haben sich in Berlin getroffen. Die Gespräche gingen erwartungsgemäss ohne konkretes Ergebnis zu Ende.

GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster wolle die offenen Fragen noch klären.
GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster wolle die offenen Fragen noch klären.
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Es gebe noch «viele Fragen, die zu klären sind», sagte Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg am Freitag nach dem Gespräch. Er sicherte zu, dass die Bundesregierung alles auf Plausibilität hin überprüfen werde. Es sei aber eine «sehr komplizierte Materie».

Die Entscheidung über staatliche Hilfe zur Rettung des Autoproduzenten falle frühestens in einigen Wochen. «Wir waren uns einig, dass wir jetzt über einen Prozess sprechen, der noch Wochen dauert», sagte zu Guttenberg weiter.

Die Bundesregierung dringt darauf, dass das Unternehmen einen tragfähigen Sanierungsplan vorlegt. Am Donnerstag hatte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel direkt in die Gespräche eingeschaltet und in einem Telefonat mit GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster deutlich gemacht, dass der Regierung die bisherigen Vorlagen nicht ausreichten.

Forster sagte nach dem Gespräch erneut zu, die offen Fragen klären zu wollen. Einen Zeitraum dafür wollte er nicht nennen. An dem Treffen im Kanzleramt nahmen GM-Vize-Chef Frederick Henderson, Forster und Opel-Chef Hans Demant teil, von Regierungsseite waren es neben Guttenberg Kanzleramtschef Thomas de Maizière sowie Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen.

(fest/sda)

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