publiziert: Freitag, 21. Mai 2010 / 15:30 Uhr
Rüsselsheim - Zur Rettung von Opel wollen die Mitarbeiter des Auto-Herstellers jährlich 265 Mio. Euro beitragen. Davon kommen 176,8 Mio. Euro aus Deutschland. Das erklärten Management und Betriebsrat an einer gemeinsamen Medienkonferenz am Opel-Stammsitz Rüsselsheim.
Die Belegschaft verzichtet unter anderem auf Teile von Ferien- und Weihnachtsgeld, und eine bereits vereinbarte Lohnerhöhung wird aufgeschoben. Der Beitrag der Arbeitnehmer ist jedoch davon abhängig, dass die Tochter des US-Autokonzerns General Motors von Europas Regierungen Hilfen in Milliardenhöhe bekommt.
Zentraler Teil des Abkommens zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer-Vertretern ist die Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte, beispielsweise der Bau eines neuen Kleinwagens im Segment unterhalb des Corsa, wie Opel erklärte.
Sollten vorgesehene Produkte nicht realisiert werden, fliessen die eingesparten Summen, die zunächst über ein Treuhandkonto abgesichert werden, an die Mitarbeiter zurück.
(sl/sda)