Europäische Union
Offene Arbeitsmärkte führen zu neuen Spannungen in Europa
publiziert: Mittwoch, 1. Jan 2014 / 13:46 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 1. Jan 2014 / 14:51 Uhr
Der britische Premier David Cameron will schon seit längerem die Freizügigkeit für Bürger aus ärmeren Ländern einschränken.
Der britische Premier David Cameron will schon seit längerem die Freizügigkeit für Bürger aus ärmeren Ländern einschränken.

Brüssel/Berlin - Die völlige Öffnung des EU-Arbeitsmarktes für Bulgaren und Rumänen führt zu neuen Spannungen in Europa. Rumänien und Bulgarien sind seit 2007 in der Europäischen Union. Letzte Job-Schranken für Arbeitnehmer aus den Ländern fallen aber erst jetzt. Die EU-Kommission verteidigt die Öffnung.

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«Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Beschränken der Freizügigkeit von europäischen Beschäftigten nicht die Antwort auf hohe Arbeitslosigkeit oder eine Lösung der (Wirtschafts-)Krise ist», sagte EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am Neujahrstag in Brüssel.

Er rechnet nicht mit einer dramatischen Zuwanderungswelle, da schon über drei Millionen Bulgaren und Rumänen in anderen EU-Staaten leben.

Probleme auf regionaler Ebene

Es könnte aber auf lokaler oder regionaler Ebene Probleme geben, falls Menschen vermehrt zuwanderten. «Die Lösung ist, diese spezifischen Probleme anzugehen, und nicht Wälle gegen diese Beschäftigten aufzurichten», sagte Andor.

Mitgliedstaaten könnten in solchen Fällen den europäischen Sozialfonds in Anspruch nehmen, der jährlich mit über zehn Milliarden Euro ausgestattet sei. Laut Andor machen über 14 Millionen EU-Bürger von ihrem Recht Gebrauch, in einem anderen Mitgliedsland der Union zu leben und zu arbeiten.

Rumänien und Bulgarien sind die ärmsten Länder innerhalb der EU. Bei ihrem Beitritt zur Union 2007 hatten sie akzeptiert, dass die EU-weite Freizügigkeit für eigene Staatsbürger erst mit sieben Jahren Verspätung gilt.

CSU warnt vor Armutszuwanderung

Erwartet werden nach jüngsten Prognosen allein in Deutschland bis zu 180'000 Zuwanderer. Die CSU warnt deshalb vor einer Armutszuwanderung. Sie will Ausländern den Zugang zum deutschen Sozialsystem erschweren - etwa durch eine dreimonatige Sperrfrist für Hartz-IV-Hilfen an Zuwanderer. SPD und Opposition warfen der CSU Populismus vor. Aber auch aus der Schwesterpartei CDU kamen mahnende Worte.

Der britische Premier David Cameron will schon seit längerem die Freizügigkeit für Bürger aus ärmeren Ländern einschränken. Der konservative Politiker beharrt deshalb auf einer Änderung der EU-Verträge. Grossbritannien hatte angekündigt, zum Jahreswechsel den Bezug von Sozialleistungen für arme EU-Einwanderer zu erschweren.

(asu/sda)

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http://www.unzensuriert.at/content/0014624-Den-Haag-und-Rotterdam-bloc...

Warum wohl?
Bulgarien oder am Thema vorbei
Bulgarien ist korrupt.

Um die Gehälter aufzubessern, gaben die Beamten auch Menschen die die bulgarische Staatsbürgerschaft, wo keine der Kritikpunkte erfüllten.

http://derstandard.at/1282273265570/Staatsbuergerschaften-zu-verkaufen

Unglaublich 100'000 Euro für den bulgarischen Pass. Nun da die Beamten nicht so hohe Löhne erhalten, gibt es den Pass auch für weniger.

Menschen die älter als wie 50 Jahre alt sind, haben es inder CH schwer eine neue Stelle zu finden.

Menschen die eine schwere OP hinter sich haben siehe oben.

Menschen die nicht klug genug sind, bekommen keine Lehrstelle.

Es gibt auch Menschen die sich bei der Arbeit die Finger nicht mehr schmutzig machen wollen.

Ein durchschnittlicher Ausländer kostet den Schweizer Steuerzahler ca. 400 CHF pro Jahr.

Warum diese Studie nicht veröffentlich wurde? Selbst überlegen.

Die AHV braucht neue Ausländer. Jawohl neue Ausländer.

Wachstum gibt es nicht ewig. Nicht möglich. Die Resourcen auf diesem Planeten sind endlich.

Also es braucht mehr Ausländer hier mein Vorschlag.

Alle Häuser die weniger als wie 19 Stockwerke haben, werden abgerissen.

Ausnahmen Bauernhäuser und Industriegebäude.

Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit wo die Christoph Neuhaus von der SVP bevorzugt.

http://static01.20min.ch/schweiz/news/story/SVP-Mann-will-Wald-roden--...
Es...
geht in erster Linie nur darum, den Spielraum der Unternehmer und der Industrie zu erweitern, indem man (billige) Alternativen auf dem Arbeitsmarkt schafft. Wer dabei auf der Strecke bleibt, das ist dem Gewinner ziemlich egal, hauptsache der Profit stimmt. Unterstützt von der GroKo werden eben nur die Gewinner. Verlierer haben wir jetzt schon: Bulgarien und Rumänien werden diese Fachkräfte fehlen und das wird weiteren Nachzug aus diesen Ländern fördern.
Abgesehen davon, dass beide Länder noch lange nicht reif waren für die EU waren wird man sie durch die Ausbeutung von Personal und Arbeitskräften erst richtig krank machen.
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