Öl-Teppich erreicht Louisianas Küste
publiziert: Freitag, 30. Apr 2010 / 07:32 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 2. Mai 2010 / 17:44 Uhr

Baton Rouge - Der US-Golfküste droht eine Umweltkatastrophe ungeahnten Ausmasses. Zehn Tage nach der Explosion einer Bohrinsel im Golf von Mexiko erreichten erste Ausläufer des Ölteppichs Louisianas Küste.

Das Öl erreicht die Küste des US-Bundesstaats Louisiana.
Das Öl erreicht die Küste des US-Bundesstaats Louisiana.
7 Meldungen im Zusammenhang
Vor allem der südliche US-Bundesstaat Louisiana sieht sich fast fünf Jahr nach dem verheerenden Hurrikan «Katrina» mit einer weiteren Katastrophe konfrontiert.

Spitzen des riesigen Öl-Teppichs, der sich nach der Havarie der Bohrinsel «Deepwater Horizon» gebildet hatte, erreichten in der Nacht zum Freitag die US-Küstengewässer mit ihren reichen Fischgründen und Rückzugsgebieten für Vögel. Dies ergab ein Kontrollflug der US-Küstenwache.

Unreparierbare Unweltschäden

Experten gehen davon aus, dass das Öl Umweltschäden anrichten wird, die nur schwer zu beseitigen sein werden. Die Küstengewässer und Marschengebiete im Golf von Mexiko sind Heimat zahlreicher Tierarten wie Seekühe, Delfine, Wale, Tümmler, Pelikane sowie anderer Vögel.

Schwere Zeiten für Tourismus und Fischerei

Im Golf gibt es zudem riesige Mengen an Meeresfrüchten wie Austern, Krabben, Muscheln und Fische. Der Fischerei und dem Tourismus in der Region, die sich gerade erst von «Katrina» erholt haben, drohen schwere Schäden.

Bis nach Florida

Gemäss ersten Schätzungen könnte der Ölteppich am Wochenende seinen Weg bis nach Florida bahnen. Damit wären auch die Küstengebiete von Mississippi und Alabama gefährdet. Starke Winde und raue See trieben den Ölteppich voran.

Janet Reno, Ministerin für innere Sicherheit, erklärte die Öl-Pest zu einer Angelegenheit von nationaler Bedeutung. Damit können Bundesmittel zur Unterstützung der Bundesstaaten mobilisiert werden. Louisianas Gouverneur Bobby Jindal rief noch am Donnerstag den Notstand aus.

Sein Kollege in Florida, Gouverneur Charlie Christ, folgte am Freitag mit der Ausrufung des Notstandes über die Nordwest-Küste des Bundesstaates.

Versuche gescheitert

Bisherige Bemühungen, den Öl-Teppich zu stoppen sind gescheitert. In einem verzweifelten Versuch, das Schlimmste zu verhindern, wurden vor der Küste tausende Sperren ins Wasser gelassen.

BP und die Küstenwache versuchen weiter, die Lecks an der Bohrinsel in 1500 Meerestiefe zu stoppen, aus denen täglich gegen 800'000 Liter Öl auslaufen. BP bat das Verteidigungsministerium um Hilfe.

(sl/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Hoffnung am Golf: ... mehr lesen
Die Ölpest bedroht Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida. (Symbolbild)
Täglich ergiessen sich über eine Millionen Liter Öl ins Meer.
London - In einem Wettlauf gegen die ... mehr lesen
London - In einem Wettlauf gegen die ... mehr lesen
Vier US-Bundesstaaten sind von der Ölpest betroffen: Florida, Louisiana, Alabama und Mississippi. (Archivbild)
Venice/Washington - US-Präsident Barack Obama macht den Kampf gegen die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zur Chefsache und reist heute Sonntag in die Krisenregion. Nach Erkenntnissen von Experten verdreifachte sich die Ausdehnung des Ölteppichs binnen weniger Tage. mehr lesen  1
Die Ölpest vom All - Aufnahme des NASA Earth Observatorys
Washington - Der Ölteppich im Golf ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Washington - Die US-Küstenwache ... mehr lesen
Im Golf von Mexiko tritt das Öl weiter aus.(Archivbild)
Washington - Eine Woche nach dem Unglück auf der Bohrinsel «Deepwater Horizon» ist die Gefahr einer Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko noch immer nicht gebannt. Experten des Ölkonzerns BP versuchen weiterhin, zwei Lecks am Förderrohr in rund 1500 Metern Tiefe abzudichten. mehr lesen 
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke ...
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der Ständerat ist am Dienstag auf die Linie des Nationalrats eingeschwenkt. mehr lesen 
Neu Investoren für Umbau  Poschiavo GR - Der Bündner Stromkonzern Repower holt für seinen Umbau neue Investoren an ... mehr lesen  
Mit den neuen Mitteln schafft Repower die Voraussetzung für den strategischen Umbau.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
.
Green Investment news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
EasyGov.swiss vereinfacht die Bürokratie für Startups
Startup News EasyGov.swiss vereinfacht die Bürokratie und die Finanzierung für Startups Viele Gründerinnen und Gründer wünschen sich, dass der Austausch mit den Behörden einfacher und schneller abgewickelt werden ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
 
News
         
Wer sich als Unternehmen der Online-Welt verschliesst, der grenzt damit auch wichtige Kunden und Absatzkanäle aus.
Publinews Dass sich grosse Unternehmen es sich nicht nehmen lassen, umfangreichen Online-Aktivitäten nachzugehen, ist heute selbstverständlich. Kleinere und mittlere Unternehmen, ... mehr lesen
Wohnung putzen? Gönnen Sie sich eine professionelle Reinigungsfirma.
Publinews Es mag tatsächlich Menschen geben, die meinen, dass das Putzen der Wohnung oder des Hauses ihnen einen grossen Spass bereitet. Wenn man zu diesen Menschen ... mehr lesen
Damit man herausfinden kann, welche Sanierungsarbeiten getätigt werden müssen, muss man einen Sachverständigen beauftragen.
Publinews Wenn der Putz bröckelt und der Wind durch die alten Fenster pfeift, dann wird es so langsam an der Zeit das Haus zu sanieren. Unter Sanierung wird die Wiederherstellung des Bauwerks ... mehr lesen
Schulkids
Publinews Vielleicht kennen Sie den Klassiker aus den 1980 er Jahren, in dem der österreichische Popsänger Falco den Titel «Nie mehr Schule» anklingen liess. Damals wie heute für viele Kinder und ... mehr lesen
Videos werden in Zeiten der Digitalisierung immer wichtiger - der User favorisiert dieses Medium.
Publinews Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch und bringt den Menschen wie den Unternehmen wunderbare Möglichkeiten. Viele Tätigkeiten werden ... mehr lesen
Viele Offshore Firmen für Aktenschränke und andere Produkte haben sich in der Schweiz niedergelassen.
Publinews Im Jahr 2018 ist die Schweizer Wirtschaft kräftig gewachsen. Doch waren die guten Resultate im zweiten Halbjahr eher verhalten. Seit diesem ... mehr lesen
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz seit Jahren rückläufig. So viel zu den guten Nachrichten. Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, grundsätzlich auf gutes Material an den Schwachstellen (Türen, Fenster, Tore) zu setzen und zusätzliche Sicherungen zu installieren.
Publinews Smarter Einbruchschutz  Nahezu alle Diebstahlkategorien weisen eine rückläufige Tendenz auf. 2017 wurden in der Schweiz 4,9 Einbrüche pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht ... mehr lesen
...für Oma und Opa, Gotti und Götti sowie all die anderen lieben Menschen.
Publinews An diesen Weihnachtsgeschenken hat man das ganze Jahr lang Freude  Verstauben deine schönsten Fotos? Wir präsentieren sechs Ideen, wie du aus deinen besten Aufnahmen coole Weihnachtsgeschenke machst. mehr lesen
Jetzt bewerben bei «Die Höhle der Löwen»!
Startup News Das weltweit bekannte Erfolgsformat der Gründer-Show kommt dank TV24 2019 endlich auch in die Schweiz. mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
17.07.2019
M mepa Logo
16.07.2019
Rhesus Engineering GmbH Logo
16.07.2019
PMC Private Medical Club Logo
16.07.2019
16.07.2019
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 13°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 15°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 14°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Bern 12°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 16°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf 14°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 18°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten