Ökonomen revidieren Wirtschaftsprognosen
publiziert: Freitag, 31. Okt 2008 / 12:09 Uhr

Zürich - Angesichts der trüben Wirtschaftsaussichten verlieren auch die Ökonomen der Zürcher Kantonalbank (ZKB) ihren Optimismus. Sie haben ihre Erwartungen deutlich gedämpft und rechnen nun mit einer Rezession.

Die Ökonomen der Zürcher Kantonalbank gehen von drei Quartalen in Folge mit negativen Wachstumsraten aus.
Die Ökonomen der Zürcher Kantonalbank gehen von drei Quartalen in Folge mit negativen Wachstumsraten aus.
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Für das nächste Jahr rechnen sie mit einem Rückgang des realen Bruttoinlandproduktes (BIP) um 0,3 Prozent, nachdem sie Anfang dieses Monats noch ein Wachstum von 0,5 Prozent erwartet hatten.

Man gehe insgesamt von drei Quartalen in Folge mit negativen Wachstumsraten aus, und zwar ab dem (laufenden) vierten Quartal 2008, sagte ZKB-Ökonom David Marmet.

Das dritte Quartal 2009 dürfte dann mehr oder weniger ein Nullwachstum zeigen. Danach sollte es wieder leicht aufwärts gehen.

Für das Gesamtjahr 2010 rechnen die Bankökonomen mit einem realen BIP-Wachstum von 1,1 Prozent. Für das laufende Jahr wurde die Prognose bei 2,0 Prozent belassen.

Stagnierende Wirtschaft

Nicht ganz so düster sehen es die Konjunkturforscher der UBS Investmentbank. Auch sie korrigierten ihre Prognosen nach unten, sprechen aber vorerst von einer Stagnation der Wirtschaft.

Die Experten rechnen für 2009 nur noch mit einem Wachstum des BIP von 0,1 Prozent. Bislang hatten sie noch eine Expansionsrate von 0,9 Prozent erwartet. Für 2010 gehen die UBS-Ökonomen von einem BIP-Wachstum von 1,0 Prozent aus.

Das Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich schliesslich spricht erst von einer Abschwächung des Wachstums. Das KOF-Barometer sackte im Oktober auf 0,35 Punkte ab, wie das Institut mitteilte.

(bert/sda)

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und immer...
...sagen diese Elitemenschen, wie sie diese bezeichnen, dass sie diesmal aus ihren fehlern lernen werden... doch sie werden nicht lernen. was für eine schande! welch eine ungeheure schande!
Wenn man bedenkt, dass 1930 ...
... - war da nicht die grosse Wirtschaftskrise mit den zig-tausenden von Menschen, die keine Arbeit mehr hatten und er Hitler die Situation erfasste und sein 3. Reich aufzubauen begann ...?

In dieser Zeit hatte also Tucholski bereits die Mechanismen des ungebremsten, unkontrollierten Kapitalismus bereits erfasst !! Sagenhaft ! Und bis heute haben alle diese teuren hochstudierten Ökonomen und Wirtschftsspezialisten mit ihren Millionengehältern all dies noch nicht erfasst oder wenn es gelehrt wurde, so wurde es VON ALLEN diesen Superhirnen ... ich zweifle daran ... wieder vergessen !!

Tragisch für all diese sich so hoch einschätzende "Elitemenschen", die sie ja gar nicht sind und nie waren ...

Nimmt mich jetzt nur Wunder, was die grossen Herren Politiker, Sarkosy & Co., verändern wollen und können am wieder gescheiterten Finanzsystem, das seit langem ja ein beliebtes Spielzeug der "Finanzmanager" - sprich: Spielertypen - war und hoffentlich so nicht mehr lange angewandt werden kann und darf ...
tja hatten wir dan nicht schon
Zur Abwechslung ein Gedicht. Erst zu Ende lesen, dann schauen, WANN es geschrieben wurde!

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in "Die Weltbühne
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