Nordkorea hat die schlechteste Pressefreiheit der Welt
publiziert: Mittwoch, 25. Jan 2012 / 09:08 Uhr
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Beim Thema Pressefreiheit liegt die Schweiz weit vorne.
Beim Thema Pressefreiheit liegt die Schweiz weit vorne.

Paris - Eritrea, Nordkorea und Turkmenistan sind aus Sicht der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen weiterhin die Staaten, in denen es um die Pressefreiheit am schlechtesten bestellt ist. An der Spitze stehen Finnland und Norwegen. Auch die Schweiz ist weit vorne.

2 Meldungen im Zusammenhang
Die Nichtregierungsorganisation (NGO) veröffentlichte am Mittwoch ihre alljährliche Aufstellung zur Pressefreiheit. Auf den hintersten Plätzen der Liste von 179 Ländern sind auch Syrien, Iran und China zu finden. Diese drei Länder schienen «den Kontakt zur Realität verloren zu haben» und seien in eine «Spirale des Terrors» geraten, teilten die Reporter ohne Grenzen mit.

In vielen Ländern wurden 2011 den Angaben zufolge deutlich mehr Medienleute verhaftet, entführt oder geschlagen als in den vergangenen Jahren. Ein Schwerpunkt der Gewalt seien die Strassenkämpfe in den arabischen Ländern gewesen. Immer stärker rückten dort auch Blogger und Bürgerjournalisten ins Visier der Behörden.

Die Aufstände in der arabischen Welt hatten nach Bewertung von Reporter ohne Grenzen höchst unterschiedliche Auswirkungen auf die Pressefreiheit in Nordafrika und im Nahen Osten.

Tunesien etwa, wo der Diktator Ben Ali gestürzt wurde, verbesserte sich um 30 Plätze auf Rang 134. Bahrain hingegen, wo Massenproteste niedergeschlagen wurden und es zu vielen Verhaftungen kam, wird auf Platz 173 abgewertet - nur eine Position vor China.

Angeführt wird die Rangliste der Pressefreiheit von den nordischen Ländern Finnland und Norwegen, gefolgt von Estland, den Niederlanden, Österreich, Island und Luxemburg. Auf dem 8. Rang steht die Schweiz.

USA wegen Occupy-Bewegung zurückgefallen

Deutschland teilt sich mit Zypern und Jamaika Platz 16. «Schwierig sind hier vor allem der Zugang zu Behördeninformationen sowie der Schutz von Quellen und Informanten», heisst es zu den Arbeitsbedingungen der Presse in Deutschland.

Die USA finden sich auf Platz 47 und fielen damit um 27 Positionen. Die Polizei habe die Berichterstattung über die Occupy-Bewegung behindert, nannte die Organisation als Grund. Binnen zwei Monaten seien mehr als 25 Fälle bekanntgeworden, in denen Journalisten verhaftet und geschlagen worden seien

Reporter ohne Grenzen verglich weltweit die Situation der Medien im Zeitraum zwischen Dezember 2010 und November 2011. Seit 2002 erstellt die Organisation jährlich eine Rangliste der Pressefreiheit. Die Schweiz fungierte dabei stets in den vordersten Rängen.

(joge/sda)

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Bücherindex
Es gibt verbotene Bücher.

http://william-tell.com/index.php?option=com_content&view=article&id=4...

Ich google wie verrückt. Da war mal ein Buch von Birgitte oder Brigitte, den Nachnamen habe ich vergessen. Die Dame hat für die WOZ geschrieben. Der Titel lautete ungefähr. Das Erstemal wo ich mit einem Jungen schlief. Nun dieses Machwerk ist auch auf dem Index!

http://www.cosmiq.de/qa/show/922047/Deutschlands-verbotene-Buecher/

Hahahaha wenn man etwas schreibt was den oberen nicht passt wird man als Neu was auch immer bezeichnet.
niedrigste Motive
Aso, ich lese den Blick, die BZ, die Weltwoche, die Glückspost und wie die Käseblätter alle heissen auch nicht. Und ich bin absolut Ihrer Meinung, dass sehr viele Journalisten skrupellos in sehr private Sphären eindringen und diese einer breiten Öffentlichkeit bekannt geben, ohne ernsthaft recherchiert zu haben und ohne sich darum zu kümmern, welchen Schaden sie mit derartigen, was auch immer, (Verleumdungen, Hetzen, Rufmord, Lügen etc.) anrichten. Sie werden in jedem Beruf und in jeder Personengruppe seriöse und unseriöse Leute finden.

Denken Sie, eine Angelina Jolie oder Heidi Klum wären glücklich darüber, nicht von Zeit zu Zeit in diesen Boulevardblättern erwähnt zu werden? Auch wenn eine Kritik negativ ausfallen sollte, man ist wenigstens im Gespräch.

Ich bin die Sekretärin in einem Verein. Ich muss mir immer Mühe geben, auch die Themen, welche mich nicht besonders interessieren, mit der selben Ausführlichkeit ins Protokoll zu schreiben wie diejenigen, welche mich interessieren. Deshalb kann ich die Journalisten ein Stück weit verstehen, Reporter sind halt auch nur Menschen.

Das Thema ist hier eben nicht Boulevard und schlechter Journalismus. Das Thema ist Presse- und Meinungsfreiheit, und die werden nicht überall wie hier bei uns grosszügig toleriert. Ich habe die Wahl, welche Zeitung ich lesen will oder welche Bücher, welche Musik ich hören möchte und welche Veranstaltung mich interessiert. Andernorts wird das von der Regierung vorgeschrieben. Wenn Sie nicht kuschen, sind Sie ein Verräter.

Noch eine kurze Geschichte: Eine Mitarbeiterin ist mal vor Jahren an einen Selbstunfall hingefahren. Ein kleiner Junge ist mit dem Fahrrad gestürzt, verletzt war er nicht, aber seine Brille war gebrochen. Er hat geweint und sie hat angehalten und wollte ihm helfen. Sein Problem: Die Eltern schimpfen mit mir, weil die Brille kaputt ist. Sie hat ihn beruhigen wollen und ihm gesagt, dass die Eltern sicher froh seien, dass ihm nichts passiert sei. Dann hat sie ihn mitgenommen, Velo im Kofferraum und hat ihn nach Hause gebracht. Die Mutter hat mit dem Kleinen wegen der defekten Brille geschimpft und ihn sogar geschlagen.
Freiheit
Die Freiheit der Recherche endet da, wo die Rechte des Individuums getreten werden. Das gezielte Abhören privater Post von Verbrechensopfern aus niedrigsten Motiven ist kriminell.

Die Pressefreiheit ist ein wirklich hohes Gut, für mich sind aber die persönlichen Rechte höher zu gewichten.
Nicht die Arbeit
der Journalisten wurde hier bewertet, sondern die Freiheit, unbehindert recherchieren und über jedes Thema berichten zu dürfen, auch privat. Das ist eben nicht überall selbstverständlich.

Haben Sie von Jabbar Savalan aus Aserbaidschan gelesen. Er sass im Gefängnis, nur weil er sich auf FB kritisch über die Regierung geäussert hat. Dieses Forum hier wäre dort schon längst geschlossen und wir sässen alle im Gefängnis.
ROG sind keine
Menschenrechtsorganisation. Ihr Ziel ist ausschliesslich die totale Pressefreiheit ohne die geringste Rücksicht auf Persönlichkeitsrechte. Dass die englische Presse mit ihren kriminellen Übergriffen ausdrücklich gerühmt wird ist das krasseste Beispiel.
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