Ils exigeaient d´être embauchés par la compagnie anglo-néerlandaise
Nigeria: les ravisseurs acceptent de libérer leurs otages jeudi
publiziert: Donnerstag, 3. Aug 2000 / 01:00 Uhr

Lagos - Les jeunes gens armés, qui ont pris en otages dans le sud du Nigeria 165 travailleurs de la compagnie pétrolière Shell, dont 20 expatriés, ont accepté de les relâcher jeudi matin. Les preneurs d´otages exigeaient d´être embauchés par la compagnie anglo-néerlandaise.

Les ravisseurs "ont accepté de quitter jeudi matin les derricks" où ils détenaient leurs otages sur deux sites de forage de la compagnie, a indiqué mercredi soir un porte-parole de Shell dans la ville de Warri.
Shell a reçu des assurances de la part des jeunes gens armés - qui exigeaient d´être embauchés par la compagnie - que tous les 165 travailleurs du groupe pétrolier seraient libérés sains et saufs, a-t-il ajouté.
La compagnie Royal Dutch/Shell a de son côté accepté de recevoir le 15 août des représentants de ce groupe de jeunes pour discuter de leurs demandes, a précisé le porte-parole à Warri. Celui-ci a ajouté qu´aucune somme d´argent n´avait été payé dans le cadre des dispositions convenues avec les ravisseurs.

Accès en canots à moteur
Trente-cinq jeunes gens s´étaient emparé lundi après-midi de deux sites de forage de la compagnie dans un secteur difficile d´accès de l´Etat de Bayelsa. Ils avaient pris en otage 85 travailleurs sur un des derricks et 80 autres sur le deuxième, selon le porte-parole de Shell à Lagos, Bisi Ojediran.
Les preneurs d´otages voulaient être embauchés par la filiale nigériane de la compagnie, la Shell Petroleum Development Corporation, selon M. Ojediran. Ils étaient arrivés jusqu´aux installations pétrolières à bord de canots à moteur en utilisant les nombreuses voies d´eau qui sillonnent ces vastes espaces de mangroves du littoral atlantique au sud du Nigeria.
A Londres, le Foreign office avait précisé mercredi que cinq Britanniques figuraient parmi les otages retenus sur les deux installations pétrolières avec quinze autres expatriés et 145 Nigérians. Washington a annoncé que sept Américains font aussi partie des otages.

(klei/sda)

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