Entlastung des Milchmarkts
Neuer Vorschlag von BO Milch
publiziert: Freitag, 18. Mrz 2011 / 22:06 Uhr
Milchkühe.
Milchkühe.

Bern - Die Branchenorganisation Milch unternimmt einen neuen Anlauf zur Regulierung und Entlastung des liberalisierten Schweizer Milchmarktes. Die am Freitagabend beschlossenen Massnahmen gegen den Preiszerfall der Milch müssen jedoch von den Delegierten Anfang Mai noch abgesegnet werden.

Treuhandstelle für kleine Unternehmen. Beratung und Software für Landwirtschaft, Gewerbe und KMU.
Pinus AG
Dorfstrasse 48
8542 Wiesendangen
6 Meldungen im Zusammenhang
Kernpunkt ist ein Fonds zur Marktentlastung. In diesen bezahlen die Milchproduzenten pro Kilo Milch maximal einen Rappen auf die Gesamtmenge. Weil die Milchverarbeiter diese Beteiligung auf die Konsumenten abwälzen würden, müssen sie sich nicht daran beteiligen. Dafür erhalten die Produzenten mehr Mitsprache bei der Verwendung dieser Gelder.

Zusätzlich zu diesen Abgaben bezahlen die Milchproduzenten weitere vier Rappen für jedes Kilo Milch, das gegenüber den Mengen des Milchjahres 2008/2009 zusätzlich produziert wurde. Diese Massnahmen, so der Vorschlag zu Handen der Delegierten, sollen zwei Jahre lang gelten.

Mit dem Geld sollen die Butterlager abgebaut werden, die sich letztes Jahr zeitweise auf 10'000 Tonnen beliefen und den Milchpreis unter Druck setzten.

Die Wirtschaftskommission des Ständerates hatte der kleinen Kammer am Donnerstag vergeblich vorgeschlagen, dass von Produzenten und Verarbeitern während zweier Jahre eine hälftig getragene Abgabe von ein Rappen pro Kilogramm Milch erhoben werden soll. Die zusätzlich gemolkene Milch sollte mit zwei Rappen belastet werden.

Stimmt die ausserordentliche Generalversammlung den neuen Vorschlägen mit einer Dreiviertelmehrheit zu, beantragt der Vorstand der Branchenorganisation Milch dem Bund, dass er diese als allgemein verbindlich erklärt, wie BO Milch-Geschäftsführer Daniel Gerber am Freitagabend auf Anfrage sagte.

Die BO Milch ist eine gemeinsame Plattform der Milchwirtschaft. Mitglieder sind rund 50 regionale und nationale Organisationen der Milchproduzenten und der Milchverarbeiter sowie Einzelfirmen der Industrie und des Detailhandels mit über 95 Prozent der Schweizer Milchmenge.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Delegierten des Schweizer Milchproduzentenverbands (SMP) haben sich am Mittwochmorgen in Bern mit den ... mehr lesen
Der Milchpreis wird um 3 Rappen erhöht.
Bern - Auch der Ständerat hat kein Rezept gegen den sinkenden Milchpreis. Er spielt den Ball der Branchenorganisation Milch zu, die sich morgen Freitag - wieder einmal - zu einer «Sitzung der letzten Chance» trifft. mehr lesen 
Ein junger Bauer beim Melken auf dem Bauernhof.
Bern - Die Schweizer Bauernbetriebe haben im letzten Jahr so viel Milch produziert ... mehr lesen
Bern - Im Dezember beraten National- und Ständerat das Budget des Bundes für kommendes Jahr. Die vorberatenden Kommissionen beantragen Änderungen: Die Ständeratskommission will mehr Geld für die Milchwirtschaft, die Nationalratskommission weniger für die Entwicklungshilfe. mehr lesen 
Bern - Erst im Mai 2009 abgeschafft, soll sie wieder eingeführt werden: die Milchkontingentierung beziehungsweise die «Milchmengensteuerung», wie das Instrument heute genannt werden soll. Mit 104 zu 60 Stimmen und 20 Enthaltungen hat der Nationalrat eine Motion des Landwirts Andreas Aebi (SVP/BE) angenommen. mehr lesen  1
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Die Milchmenge soll neu von den Milchproduzenten und -verarbeitern gesteuert werden. Das Modell der nationalen ... mehr lesen
Die Milchproduzenten haben ein eigenes Mengensteuerungmodell ausgearbeitet.
Landwirtschaftliches Zubehör
Agro Weber
Dietrütistrasse 3
9525 Lenggenwil
Treuhandstelle für kleine Unternehmen. Beratung und Software für Landwirtschaft, Gewerbe und KMU.
Pinus AG
Dorfstrasse 48
8542 Wiesendangen
Die Experten für den Boden
Die Zulassung gilt für 10 Jahre und darf nur zur Vermarktung gebraucht werden.
Die Zulassung gilt für 10 Jahre und darf nur zur ...
Für unbedenklich erklärt  Brüssel - Die EU-Kommission erlaubt die Einfuhr von 19 gentechnisch veränderten Pflanzen und Früchten nach Europa. Es geht um Mais, Sojabohnen, Raps und Baumwolle zur Verwendung in Lebens- und Futtermitteln sowie um zwei Nelkensorten. 
Gute Ernte erwartet  Bern - Der in der Schweiz gedeihende Spargel ist erntereif: Spätestens ab nächster Woche kann er im ...  
Schweizer Spargeln sind bald erhältlich.
170 Quadratkilometern werden untersucht  Bern - Die Artenvielfalt bietet für die landwirtschaftliche Produktion ein grosses Potenzial. Um dieses besser auszuschöpfen, hat die Forschungsanstalt Agroscope ein Programm gestartet. Auf 170 Quadratkilometern werden Lebensräume und Pflanzenarten unter die Lupe genommen.  
Walliser Bauern erhielten 2014 deutlich mehr Direktzahlungen Sitten - Das Wallis hat von allen Kantonen am meisten von der Reform der Direktzahlungen ...
Laut Kanton dürfen jedoch die guten Resultate nicht über die Herausforderungen hinwegtäuschen.
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1323
    Es ist zum Heulen! Der Kleinsparer und Rentner wird mit dem Negativzins bestohlen. Die ... Fr, 24.04.15 18:47
  • Kassandra aus Frauenfeld 1323
    Was soll man zu der Griechenmisere noch sagen? Sozialdemokraten ran! Jeder Kreditgeber überprüft die Bonität des Kreditnehmers. Kredite ... So, 19.04.15 17:17
  • Kassandra aus Frauenfeld 1323
    Wie schon oft festgestellt, bei den Amis gibt es einfach alles. Vom dumpfen Impfgegener bei den ... Do, 16.04.15 23:39
  • Kassandra aus Frauenfeld 1323
    Wieso eigentlich? Brauchen wir doch gar nicht, die Menschenrechte, nicht mal in der ... So, 12.04.15 18:01
  • LinusLuchs aus Basel 79
    Perverse Ignoranz Der Artikel liesst sich, als ginge es um einen sportlichen Wettbewerb. ... Mi, 08.04.15 13:19
  • Kassandra aus Frauenfeld 1323
    Die Üsserschwyz kann's gar nicht abwarten, euch Walliser zu kaufen, seht euch vor!;-) Di, 07.04.15 17:25
  • Kassandra aus Frauenfeld 1323
    WSenn's nicht wieder so eine Übung ist, bei der die Ueberwachung teurer als der Gewinn wird, ... Do, 02.04.15 13:12
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2961
    Schwarzarbeit... liegt nur drin wenn sie aus Notwehr erfolgt, weil man Opfer schwer ... Do, 02.04.15 12:00
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
naturaCAT Logo
23.04.2015
JOVENIS Logo
22.04.2015
Swissgestion Logo
21.04.2015
CP Logo
CP
21.04.2015
skigibel.ch Logo
21.04.2015
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SO MO DI MI DO FR
Zürich 8°C 15°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Basel 8°C 15°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
St.Gallen 10°C 17°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 9°C 18°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Luzern 10°C 20°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Genf 11°C 18°C leicht bewölkt, wenig Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Lugano 12°C 16°C bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten