Mehr Eigenkapital gefordert
Nationalbank setzt CS und UBS unter Druck
publiziert: Donnerstag, 14. Jun 2012 / 11:13 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 14. Jun 2012 / 21:59 Uhr
Gemäss SNB sind die Grossbanken auf einen Schock wie in der Finanzkrise 2007-2009 nicht vorbereitet.
Gemäss SNB sind die Grossbanken auf einen Schock wie in der Finanzkrise 2007-2009 nicht vorbereitet.

Bern - Die Schweizerische Nationalbank sieht wegen der Krise in der Euro-Zone aussergewöhnlich hohe Risiken für die Schweizer Wirtschaft. Die Währungshüter drängen die Grossbanken UBS und vor allem die Credit Suisse zu einem weiteren Kapitalaufbau.

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Beide Institute seien für eine dramatische Ausweitung der Euro-Krise unterkapitalisiert, teilte die Nationalbank am Donnerstag in Bern mit. CS und UBS hätten in den letzten Jahren zwar Fortschritte bei der Kapitalausstattung erzielt. Diese seien angesichts der hohen Risiken im heutigen Umfeld aber ungenügend.

Das direkte Engagement der beiden Banken in den schlingernden Euro-Staaten sei zwar moderat. Hingegen könnten bei einer weiteren Eskalation der Euro-Krise auch für UBS und CS hohe Verluste auf Kredit- und Handelspositionen in der EU, in der Schweiz und den USA entstehen, warnte die SNB an einer Medienkonferenz.

Die Risiken würden nicht vollständig erfasst. Einen Schock wie in der Finanzkrise 2007-2009 könnten beide Institute nicht absorbieren, hiess es.

CS soll Kapitalaufbau beschleunigen

In ihrem jüngsten Bericht zur Finanzstabilität rät die SNB der UBS, ihren Weg des Kapitalaufbaus fortzusetzen und dazu auch an der restriktiven Dividendenpolitik festzuhalten. Die CS hingegen solle den Kapitalaufbau beschleunigen, schon in diesem Jahr, fordert die Nationalbank. Dabei solle keine Option ausgeschlossen werden, auch nicht eine Kapitalerhöhung.

Das belastete insbesondere die Aktie der Credit Suisse, die um 10,5 Prozent einbrach. Die Aussicht auf eine mögliche Dividendenkürzung oder gar eine Kapitalerhöhung sorgte für Unruhe bei den Investoren. Auch die UBS-Titel verloren an Wert, erholten sich zum Schluss jedoch wieder und gingen mit einem Minus von 0,3 Prozent aus dem Handel.

(bg/sda)

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Super! super für die Spekulanten
Da macht die Nationalbank der Presse bekannt, was sie ein paar Tage später tun wird. Die Spekulanten gehen short und prompt die rast die CS Aktie über 10% ins minus. Die Spekulanten hat es gefreut und einige Millionen flossen in Ihre Taschen.
Super gut gemacht, werden die sich sagen.
Auch hieran können wir sehen, wie sehr uns der Hildebrand fehlt und weswegen der in Tat und Wahrheit weg musste! Aber auch das hat uns dieser Fall vor Augen geführt, die NB muss unbedingt unabhängig bleiben und ein Weiteres, wir haben es wieder mal gesehen, die Kleinen sind immer die Dummen und die Welt wird von Lumpack regiert.
Unbequeme Wahrheit
Tja, das hat sich der Blocher wohl anders vorgestellt.

Die Wahrheit wird auch von Jordan nicht unter den Teppich gekehrt.

Irgendwas wird Blocher schon finden um auch Jordan wegzumobben, er hat ja schon mal vorsorglich gründlich gegen die SNB gehetzt mit seinem Busenfreund Grübel.
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  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
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  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
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    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
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