Milliarden-Betrug an der US-Börse
publiziert: Freitag, 12. Dez 2008 / 08:56 Uhr / aktualisiert: Freitag, 12. Dez 2008 / 14:38 Uhr

New York - Der ehemalige Chef der US-Börse Nasdaq ist wegen Verdachts auf einen Milliardenbetrug festgenommen worden. Bernard Madoff soll Investoren nach seiner Zeit als Börsenchef mit einem Schneeball-System um ihr Geld gebracht haben.

Bernard Madoff habe zugegeben, dass sein Geschäft seit Jahren zahlungsunfähig sei.
Bernard Madoff habe zugegeben, dass sein Geschäft seit Jahren zahlungsunfähig sei.
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Madoff soll das System als Chef seiner Anlageberatungsfirma betrieben haben, wie Staatsanwaltschaft und US-Bundespolizei FBI am Donnerstag (Ortszeit) erklärten.

Dem 70-Jährigen drohen 20 Jahre Gefängnis und eine Geldbusse von fünf Millionen Dollar.

Ihm wird vorgeworfen mittels eines Hedge-Fonds ein Schneeball-System aufgebaut zu haben, bei dem Investoren hohe Gewinne versprochen werden, die zunächst mit dem Geld weiterer Anleger bezahlt werden.

Madoff «am Ende»

Laut Staatsanwaltschaft und FBI hat Madoff gegenüber seinen Mitarbeitern erklärt, er sei «am Ende» und habe rund 50 Mrd. Dollar verloren. Den Vorwürfen zufolge gestand Madoff, dass er nur noch 200 bis 300 Mio. Dollar übrig habe und sein Unternehmen ansonsten pleite sei.

Dabei habe er angegeben, das riesige Schneeball-System betrieben zu haben. Madoff wurde gegen die Hinterlegung einer mit seinem Manhattaner Apartment abgesicherten 10-Millionen-Dollar-Kaution auf freien Fuss gesetzt.

Ihm gehört die Anlageberatungsfirma Bernard L. Madoff Investment Securities. Einst leitete er die US-Börse Nasdaq, den zweitgrössten Handelsplatz von New York und nach eigenen Angaben der grösste elektronische Börsenhandelsplatz der Welt.

(bert/sda)

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