Verhandlungen laufen weiter
Migros kippt vorerst keine Produkte
publiziert: Montag, 15. Aug 2011 / 13:08 Uhr / aktualisiert: Montag, 15. Aug 2011 / 17:46 Uhr
Die Migros entscheidet über die Konsequenzen nach dem verstrichenen Ultimatum.
Die Migros entscheidet über die Konsequenzen nach dem verstrichenen Ultimatum.

Bern - Nach der Bekanntgabe von Coop, 95 Markenprodukte aus den Regalen zu nehmen, verzichten die anderen Detailhändler vorerst auf ähnliche Massnahmen. Im Kampf um tiefere Preise bei Importprodukten könnte die Migros jedoch schon bald mit dem grossen Konkurrenten mitziehen.

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Die Lieferanten hätten bis vergangenen Freitag Zeit gehabt, auf die Forderung nach Preissenkungen zu reagieren, sagte Migros-Sprecher Urs Peter Naef gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Diese Woche werde nun über Konsequenzen entschieden.

Eine Auslistung werde aber erst als letztes Mittel in Betracht gezogen. "Unser Ziel ist nicht, Produkte aus den Regalen zu nehmen, sondern den Kunden tiefere Preise zu bieten", sagte Naef.

Auch Volg überlegt sich, Konsequenzen zu ziehen. "Wir können uns grundsätzlich vorstellen, gewisse Produkte ebenfalls auszulisten", erklärte Mediensprecher Reinhard Wolfensberger. Zunächst werde man jedoch prüfen, welche Produkte bei Coop betroffen seien und welche davon allenfalls auch Volg im Sortiment habe.

Sicherlich würden aber weniger Artikel betroffen sein. "Wir haben einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Schweizer Produkten im Sortiment", sagte Wolfensberger. Deren Preise würden nicht durch den schwachen Euro beeinflusst.

Keine Auslistung bei Denner

Definitiv keine Produkte aus den Regalen nehmen wird die Migros-Tochter Denner "Eine Auslistung kommt aktuell nicht in Frage", sagte Mediensprecherin Grazia Grassi.

Der Discounter hatte am Freitag angekündigt, aufgrund des starken Frankens die Preise für etwa 50 Produkte zu senken. Man stehe zwar mit den Lieferanten in Kontakt, Produkte aus dem Angebot zu nehmen entspreche aber nicht einem Kundenbedürfnis, so Grassi.

Eine Auslistung sei im Moment kein Thema, heisst es auch bei Manor. Man vertraue auf die intensiven Verhandlungen mit Herstellern und Lieferanten, erklärte Mediensprecherin Elle Steinbrecher.

 

(fest/sda)

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Einen Schritt vorwärts einen zurück
Irgendwie habe ich einfach das Gefühl, die Detailhändler wollen jetzt einfach mal die Konsumenten beruhigen, man mache etwas.

Dieses Etwas scheint mir aber (mit Ausnahme von den 95 Produkten von Coop) in etwa gleich effizient und wirkungsvoll zu sein wie Schneider-Ammann's Runder Tisch.

Es gibt nur eine Sprache, die sowohl Importeure, Konzerne und Detailhändler verstehen.
BOYKOTT
Nur noch ins Deutsche/Frankreich Einkaufen gehen. Wer nicht weiter als 80-100km von der Grenze weg wohnt, kann dies tun, und wird trotz den Benzinkosten sehr sehr viel Geld sparen.
Zofingen ist auch nicht gerade neben der Grenze, aber was ich schon alleine durch die 2 mal eingespart habe die ich innert 4 Wochen nach Lörrach und Umgebung gefahren bin ist schlicht unglaublich.
Das einzige was es braucht, ist ein gut durchdachter Einkaufszettel.
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