Merck Serono verharrt auf eigenem Standpunkt
Merck Serono lehnt Verbesserung des Sozialplans ab
publiziert: Donnerstag, 26. Jul 2012 / 16:57 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 26. Jul 2012 / 17:14 Uhr
Gemäss Merck Serono ist der aktuelle Sozialplan bereits sehr umfangreich.
Gemäss Merck Serono ist der aktuelle Sozialplan bereits sehr umfangreich.

Genf - Das Pharmaunternehmen Merck Serono will den Sozialplan für die entlassenen Mitarbeitenden nicht verbessern. Der Konzern lehnte am Donnerstag eine entsprechende Empfehlung der Genfer Kammer für kollektive Arbeitsverhältnisse (CRCT) ab.

Solutions for orphan diseases.
4 Meldungen im Zusammenhang
Der Sozialplan sei bereits sehr umfangreich, begründete Merck Serono den Entscheid. Anders sehen dies die Angestellten: Sie beschlossen am Donnerstagnachmittag an einer Generalversammlung mit grosser Mehrheit, den Kampf für eine Verbesserung des Sozialplans fortzusetzen.

Das Personal nimmt damit das Risiko in Kauf, die Mitte Juli von der Direktion des Pharmakonzerns vorgeschlagenen Verbesserungen zu verlieren. Diese gehen den Angestellten jedoch zu wenig weit; die Gewerkschaft Unia sprach damals von einem «mickrigen Angebot».

Um die Direktion zum Nachgeben zu bringen, sollen die Protestaktionen nächste Woche fortgesetzt werden. Geplant sind unter anderem Arbeitsniederlegungen, eine Aktion am 1. August sowie juristische Schritte in Deutschland.

Erfolglose Verhandlungen

Die Angestellten hatten die Kampfmassnahmen Ende Juni unterbrochen, nachdem der Genfer Staatsrat die CRCT angerufen hatte, um den Dialog über den Sozialplan wieder in Gang zu setzen. Nach Verhandlungen mit der Direktion von Merck Serono, Personalvertretern sowie der Gewerkschaft Unia hatte die CRCT letzte Woche eine Empfehlung ausgesprochen.

Die vom Kantonsparlament eingesetzte, aber unabhängig agierende CRCT hatte insbesondere empfohlen, die Abfindungen für diejenigen Mitarbeitenden zu erhöhen, die wegen der Schliessung des Standorts Genf entlassen werden. Merck Serono lehnte dies nun am Donnerstag ab.

Das Pharmaunternehmen begründete seinen Entscheid damit, dass der aktuelle Sozialplan bereits sehr umfangreich sei. Zudem ziehe der Konzern die Suche nach Lösungen vor, die es den Mitarbeitenden erlaube, eine neue Stelle zu finden. Das Pharmaunternehmen erneuerte zudem sein Angebot, die finanziell Schwächsten mit zusätzlichen Leistungen zu unterstützen.

Das Schlichtungsverfahren drehte sich nur um den Sozialplan, nicht aber um die angekündigte Entlassung von 500 Angestellten und die Verlagerung von 750 weiteren Stellen ins Ausland. Den Stellenabbau und die Schliessung des Standort Genfs hatte Merck Serono im April angekündigt.

Meldung mit Entscheid des Personals ergänzt. Neu sind insbesondere die Abschnitte 1-3, Rest angepasst

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Genf/Bern - Der Pharma- und Chemiekonzern Merck Serono wird zu Verhandlungen über den Sozialplan gezwungen. Die Genfer ... mehr lesen
Die Belegschaft und die Unia begrüssen, «dass die Genfer Regierung den Weltkonzern Merck Serono an den Verhandlungstisch zwingt.»
Genf - Rund ein Dutzend Angestellte des Pharmaunternehmens Merck Serono sind vor dem Hauptsitz in Genf in Hungerstreik getreten. Sie protestieren damit gegen die Stellenstreichung und die Verweigerung der Konzernleitung, die Sozialpläne neu zu verhandeln. mehr lesen 
Genf - Das Personal von Merck Serono in Genf will ab Mittwoch streiken. Die Beschäftigten sind enttäuscht. Trotz monatelanger Verhandlungen hält der Konzern an seinem Entscheid fest: Der Standort in Genf wird definitiv geschlossen. Damit gehen rund 1250 Arbeitsplätze verloren. mehr lesen 
Solutions for orphan diseases.
Value and Risk in Pharma and Biotech
Avance, Basel GmbH
Lautengartenstrasse 7
4052 Basel
R&D for new antibiotics and and their biotechnological production processes
In Luterbach soll ab Ende 2015 die modernste Medikamentenherstellungsanlage weltweit entstehen. (Symbolbild)
In Luterbach soll ab Ende 2015 die modernste ...
Biotechnologie  Luterbach SO - Das weltweit tätige Biotechnologie-Unternehmen Biogen will im solothurnischen Luterbach eine neue biopharmazeutische Produktionsanlage bauen. Die an der amerikanischen Börse kotierte Firma mit Hauptsitz in Zug will ab 2019 400 neue Arbeitsplätze schaffen. 
Chemieunfall  Muttenz BL - Bei der Firma Infrapark im Schweizerhalle-Gebiet in Muttenz BL ist es am Dienstagabend zu einem Chemieunfall gekommen. Kurz nach 19 Uhr zerbarst ein Abwassertank mit zum Teil umweltgefährdenden Substanzen darin. Eine Person musste hospitalisiert werden.  
Im Grossen und Ganzen aber zufrieden  Bern - Die Haltung der Schweizerinnen und Schweizer zum Gesundheitswesen bleibt ungebrochen positiv. Allerdings wünscht sich die grosse Mehrheit der Befragten einer Umfrage tiefere Medikamentenpreise. Das geht aus dem «gfs-Gesundheitsmonitor 2015» hervor.  
Bundesrat passt System zur Festsetzung der Medikamentenpreise an Bern - Der Bundesrat ändert das System zur Festsetzung der Medikamentenpreise. Ab Juni ...
Die vom Bundesrat verordneten Senkungen bei Medikamentenpreisen zeigen Wirkung.
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3138
    Wann... gibt die EU ihren Schmusekurs auf? Tsipras und Co. betrachten die EU ... Di, 30.06.15 08:32
  • PMPMPM aus Wilen SZ 196
    Moment mal...? Ist nicht akutell ein grosses Wehklagen zu hören über mögliche ... So, 14.06.15 23:57
  • Kassandra aus Frauenfeld 1381
    Wir Bauernliebhaber bekommen nichts hin, was den Bauern etwas kostet. Es ändert sich ... Mo, 08.06.15 17:30
  • Vitalis aus Hallau 47
    JAGD AUF MITTELLOSE ... und wer verfolgt Behörden, welche schwache und hilfsbedürftige ... Do, 28.05.15 13:44
  • HzweiKraftwerk aus Zürich 1
    Weltweit erstes Wasserstoffkraftwerk in Betrieb Fakt ist das bei der Verbrennung Wasserstoffgas eine Temperatur von ... Sa, 23.05.15 17:05
  • thomy aus Bern 4248
    Ja, wenn das so ist, dann * .... ... eignet sich ein solches Solarflugzeug eigentlich NICHT für solche ... Sa, 23.05.15 13:08
  • Romanus aus Hinterkappelen 3
    Notenbanken, nicht Banken Die mögliche Abschaffung von Bargeld war zwei Wochen vor dieser Suada ... Fr, 22.05.15 06:53
  • tigerkralle aus Winznau 122
    Bank UBS 6 Banken müssen bezahlen , ganz klar die UBS ist dabei ! Die UBS ist ... Do, 21.05.15 09:04
Green Investment «Solar Impulse 2» in Hawaii gelandet Honolulu - Das Schweizer Solarflugzeug «Solar Impulse ...
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
lobbywatch.ch Logo
02.07.2015
k KRAFTAKT.CH Logo
01.07.2015
Shilaya Healing Logo
01.07.2015
Heimat auf dem Teller Logo
01.07.2015
the linen company Logo
30.06.2015
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 18°C 26°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Basel 18°C 26°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
St.Gallen 19°C 28°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Bern 20°C 31°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Luzern 20°C 31°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Genf 20°C 34°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Lugano 22°C 33°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten