Ergebnisse der GfK-Studie «Image im Handel 2006» für Deutschland
Mehrwertsteuer ist das Topthema
publiziert: Montag, 2. Okt 2006 / 07:45 Uhr / aktualisiert: Montag, 2. Okt 2006 / 10:11 Uhr

Der deutsche Lebensmitteleinzelhandel erwartet für das Geschäftsjahr 2006 einen stärkeren Umsatz als im Vorjahr. Dabei beschäftigt die Zentraleinkäufer derzeit am meisten die für 2007 geplante Mehrwertsteuererhöhung.

Durch die bevorstehende Mehrwertsteuer-Erhöhung haben die Umsätze gerade im teureren Bereich angezogen.
Durch die bevorstehende Mehrwertsteuer-Erhöhung haben die Umsätze gerade im teureren Bereich angezogen.
Für die kommenden Jahre rechnen sie vor allem mit einer verstärkten Nachfrage nach Bio- und Wellnessprodukten. Das sind Ergebnisse der GfK-Studie «Image im Handel 2006» der GfK Panel Services Deutschland.

Positive Verbraucherstimmung

Die meisten Zentraleinkäufer des deutschen Lebensmitteleinzelhandels blicken optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr: 61 Prozent der Entscheider erwarten eine bessere wirtschaftliche Entwicklung ihrer Branche als im Jahr zuvor. Jeder Dritte ist der Meinung, das Geschäft werde etwa so laufen wie 2005. Nur 6 Prozent befürchten eine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr. Grund für den überwiegenden Optimismus ist die allgemein positive Stimmung der Verbraucher.

Topthema: Mehrwertsteuererhöhung

Am meisten beschäftigt die Einkaufsmanager dieses Jahr die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 1. Januar 2007. Obwohl der Steuersatz für Lebensmittel nach wie vor bei 7 Prozent bleiben wird, empfinden dies 37 Prozent als ein Thema, das auch für den Lebensmitteleinzelhandel von Bedeutung ist. Jeder fünfte Entscheider im Lebensmitteleinzelhandel setzt sich zudem konkret mit Preisgestaltung und Preismarketing auseinander. Die Frage nach dem Ertrag ist für jeden sechsten Zentraleinkäufer ein weiteres wichtiges Thema. Ebenso bedeutend war zum Zeitpunkt der Befragung im Frühjahr dieses Jahres nur noch die Vermarktung der Fussball-WM-Produkte.

Trend: gesund und bequem

43 Prozent der Einkäufer glauben, dass die deutschen Verbraucher zukünftig verstärkt nach Bio- und Wellness-Produkten fragen werden. 39 Prozent sehen zudem die Bedeutung der praktischen Fertiggerichte, der so genannten Convenience-Produkte, weiter steigen. Dagegen nehmen etwa Diät- und Lightprodukte einen geringe Bedeutung ein: Ebenso wie probiotische oder laktosefreie Produkte gelten auch sie für lediglich 6 Prozent der verantwortlichen Einkäufer grosser Lebensmittel-Einzelhandelsunternehmen derzeit als richtungsweisend.

Zur Studie

Die Ergebnisse stammen aus der GfK-Studie «Image im Handel». Dazu befragt die GfK Panel Services Deutschland seit 1997 regelmässig Marktleiter und Zentraleinkäufer aller grossen Lebensmittel-Einzelhandelsunternehmen mit Vollsortiment in Deutschland. Hauptthema sind die entscheidenden Imagekriterien der Unternehmen im Vergleich zu ausgewählten Wettbewerbern. Die diesjährige Befragung fand von März bis April statt und beinhaltete zusätzlich Fragen an die Zentraleinkäufer zu Topthemen, Trends und zur aktuellen Situation der Branche. Mehrfachnennungen waren möglich.

(Martin Langhauser)

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