GS1 Report Update 2007 – Neue Chancen im Supply Chain Management
Marktchancen durch Collaboration
publiziert: Dienstag, 5. Jun 2007 / 07:04 Uhr

Die Effektivität und Effizienz der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen steigt stetig. Angesichts der dünnen Margen ist es jedoch unverständlich, warum sich Hersteller, Logistik-Dienstleister und Händler jedes Jahr sechs Milliarden Franken Optimierungspotenzial entgehen lassen.

Konsumenten in der Schweiz wünschen eine Angebotspräsentation mit Stil. Und das kostet Geld.
Konsumenten in der Schweiz wünschen eine Angebotspräsentation mit Stil. Und das kostet Geld.
Grosses Aufsehen erregte vor einem Jahr die Studie «GS1 Report Schweiz 2006» mit der Feststellung, dass sich Konsumgüterproduzenten, die Logistikdienstleister und der Detailhandel sechs Milliarden Franken in Form von nicht genutzten Kostensparpotenzialen und Wachstumschancen entgehen lassen.

Und heute?

Accenture und GS1 wollten wissen, wo die Schweizer Konsumgüterhersteller, Logistikdienstleister- und Händler heute stehen. Im «GS1 Report Update 2007» werden anhand von Beispielen Möglichkeiten erörtert, wie die Unternehmen durch eine engere Zusammenarbeit ihre Wertschöpfung verbessern können.

Jederzeit verfügbar

Valentin Wepfer von GS1 konkretisiert: «Die Diskussion konzentrierte sich in unseren Gesprächen auf die ausgewählten Themenbereiche Multi Channel Retailing, Dynamic Pricing und Shelf Ready Packaging – allesamt auch international gesehen viel versprechende und sehr dynamische Bereiche, die ihre Auswirkung auch in der Schweiz zeigen.» Wepfer stellt dabei den Konsumenten in den Mittelpunkt: «Entscheidend für die Schweizer Konsumenten ist, dass nur dank wettbewerbsfähigen Unternehmen auch in Zukunft qualitativ gute, sichere und innovative Produkte zu einem günstigen Preis erhältlich sind. Moderne Absatzkonzepte wie Multichannel Retailing sorgen dafür dass die Produkte möglichst überall und zu jeder Zeit verfügbar sind.»

Aktuelle Herausforderungen

«In allen Sparten und Bereichen der Supply- und der Demand-Seite wird fieberhaft nach lohnenden Möglichkeiten der Zusammenarbeit gesucht. Es zeigen sich aber noch beachtliche Hürden auf dem Weg zu collaborativen Modellen», hält Dirk Dreisbach, Leiter des Geschäftsbereichs Retail & Consumer Markt bei Accenture, fest. «Besonders die Kleinräumigkeit der Schweiz, ihre Regulierungsdichte aber auch die mangelnde Transparenz der Märkte zählen zu den aktuellen Herausforderungen», führt Dirk Dreisbach weiter aus.

Skepsis in der Schweiz

Im Bereich Multi Channel Retailing, insbesondere bei der Erschliessung des Internets als Online-Verkaufskanal, ist der Durchbruch noch nicht wirklich geschafft. Hersteller, Logistik-Dienstleister und Händler sehen darin ein bedeutendes Wachstumspotenzial, bezüglich Effizienzgewinne sind sie jedoch skeptisch. Trotz klarem Sparpotenzial im Bereich Lagerhaltung und Personal fürchten sie die Investitions- und Marketingkosten. Auf Skepsis stösst der Online-Channel vor allem bei Filialisten, die durch eine erhöhte Preistransparenz ihr Geschäftsmodell gefährdet sehen. Die besten Chancen werden jenen Marktteilnehmern eingeräumt, die sich auf eine starke Marke abstützen können, die den Kunden auch im Internet Kontinuität und Vertrauenswürdigkeit signalisiert.

Enge Grenzen für Differenzierung

Dynamic Pricing, die Preisdifferenzierung nach Elastizität von Nachfrage, Region, Geschäftslokal, Kanal, Tageszeit usw. würde grundsätzlich ein bedeutendes Potenzial zur Eroberung von Marktanteilen und zur Ausweitung von Margen mit sich bringen. In der kleinräumigen Schweiz sind solchen Differenzierung aber enge Grenzen gesetzt. Sie wird an speziellen POS (Point of Sale – z.B. Flughäfen, Bahnhöfen), in ausgesprochen touristischen Gegenden, mit lokal beschafften Produkten oder auch ausserhalb der ordentlichen Ladenöffnungszeiten praktiziert. Neue Formen der Preisdifferenzierung wie Sonderkonditionen für Klubmitglieder oder nach Tageszeit differenzierte Transport- und Zustellkosten könnten in einem nächsten Schritt um sich greifen.

Regaloptimierte Verpackung

Ziel von Shelf Ready Packaging (Regaloptimierte Verpackung) ist es, die Güter schon beim Produzenten so zu verpacken, dass sie sicher und schadlos auf allen Wegen transportiert und im Geschäft ohne weiteres Aus- oder Umpacken in die Regale geräumt werden können. Gegenüber dem Shelf Ready Packaging (SRP) sind die Vorbehalte noch gross. Bilder von aufgerissenen, halbleeren und oft eingedrückten Displays, wie sie aus dem Ausland bekannt sind, wirken auf Schweizer Konsumenten abschreckend. Zudem verliert das Verkaufsgeschäft seine spezifische Identität, wenn zu viele Displays unterschiedlichster Hersteller den visuellen Eindruck dominieren. Für Grossketten und insbesondere auch aus der Sicht der Logistik-Dienstleister kann SRP aber ein Beitrag zur Effizienzsteigerung leisten.

(jl)

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