US-Tycoon Adelson baut Eurovegas in Madrid
Madrid gewinnt Poker um Eurovegas gegen Barcelona
publiziert: Samstag, 8. Sep 2012 / 13:44 Uhr / aktualisiert: Samstag, 8. Sep 2012 / 14:02 Uhr
Das Unternehmen des Kasino-Tycoons Adelson will 25 bis 35 Prozent seines Kapitals für das umstrittene Projekt ausgeben. (Archivbild)
Das Unternehmen des Kasino-Tycoons Adelson will 25 bis 35 Prozent seines Kapitals für das umstrittene Projekt ausgeben. (Archivbild)

Madrid - In einem monatelangen Poker um den künftigen Standort des gigantischen Vergnügungsparks Eurovegas hat sich Madrid gegen Barcelona durchgesetzt. Das Unternehmen Las Vegas Sands des US-Multimillionärs Sheldon Adelson gab in der Nacht zum Samstag in Las Vegas den Zuschlag für die spanische Hauptstadt bekannt.

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Bereits wenige Tage zuvor hatte Barcelona das Handtuch geworfen. Am Freitag kündigte die Regierung der Region Katalonien die Errichtung eines ebenfalls gross angelegten Vergnügungsparks mit dem Namen Barcelona World an.

Eurovegas soll auf einem 800 Hektar grossen Gelände rund 13 Kilometer südwestlich von Madrid entstehen. Die Eröffnung des Vergnügungsparks ist für das Jahr 2022 vorgesehen.

Das «Mini-Las-Vegas» soll nach spanischen Medienberichten zwölf Hotelkomplexe mit insgesamt 36'000 Zimmern, sechs Kasinos mit 1065 Roulette-Tischen und 18'000 Spielautomaten, 9 Theater, bis zu 3 Golfplätze und ein Stadion mit 15'000 Plätzen umfassen.

Heftige Opposition

Das Megaprojekt von Las Vegas Sands hatte in den vergangenen Monaten sowohl in Madrid als auch in Barcelona heftige Proteste unter anderem von Umweltschützern und Anhängern der Bewegung der «Empörten» ausgelöst. Es wird befürchtet, dass das Kasino-Komplex Prostitution und Kriminalität heranzieht. Zudem dürften sich dort Mafiabanden etablieren.

Die Regierungen Madrids und Barcelonas hatten das Projekt jedoch unter Hinweis auf die gravierende Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit in Spanien leidenschaftlich verteidigt.

Das Unternehmen des Kasino-Tycoons Adelson will 25 bis 35 Prozent seines Kapitals für das umstrittene Projekt ausgeben. Die Gesamtinvestitionen werden auf 17 Milliarden Euro beziffert. Der Bau soll direkt und indirekt bis zu 250'000 Arbeitsplätze schaffen.

(knob/sda)

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