«News of the World» sagt Goodbye
Letzte Ausgabe von «News of the World» erscheint
publiziert: Sonntag, 10. Jul 2011 / 10:53 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 10. Jul 2011 / 12:17 Uhr
Nach 168 Jahren wird «News of the World» eingestellt.
Nach 168 Jahren wird «News of the World» eingestellt.

London - Es ist die allerletzte Ausgabe: Die britische Boulevardzeitung «News of the World» ist am Sonntag nach einem der grössten Medienskandale in der Geschichte des Vereinigten Königreichs zum letzten Mal erschienen.

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Die letzte Ausgabe trug den Titel «Thank you and Goodbye» (Danke und lebt wohl) und war vor allem ein Rückblick auf die zahlreichen exklusiven Geschichten und Enthüllungen des Traditionsblattes.

Im Leitartikel auf der dritten Seite fand sich eine Entschuldigung. «Wir haben uns einfach verlaufen», hiess es darin mit Blick auf den Skandal um abgehörte Handys. «Es gibt keinerlei Rechtfertigung für dieses erschreckende Fehlverhalten.» Journalisten der Zeitung sollen die Telefone von bis zu 4000 Menschen angezapft haben.

Ende nach 168 Jahren

Der zum Imperium von Rupert Murdoch gehörende Verlag News International hatte am Donnerstag bekanntgegeben, dass das Blatt nach 168 Jahren eingestellt werde. Zuvor waren neue Details in dem Skandal um abgehörte Handys ans Tageslicht gekommen, der die Zeitung seit Jahren beschäftigt.

Journalisten sollen die Telefone von bis zu 4000 Menschen angezapft haben. Neben Prominenten und Politikern sollen auch Opfer von Straftaten betroffen sein. Ausserdem sollen Bestechungsgelder an die Polizei geflossen sein. Im Laufe der Woche hatten immer mehr Firmen ihre Anzeigen für die anstehende Ausgabe des Sonntagsblattes zurückzogen.

Die rund 200 Mitarbeiter des Unternehmens sollen noch drei Monate lang ihr Gehalt erhalten und zum Teil andere Stellen im Unternehmen angeboten bekommen.

Opposition fordert schnelle Untersuchung

Die Opposition befürchtet in dem Abhörskandal die Zerstörung von Beweisen und Dokumenten und fordert deshalb eine schnelle Untersuchung.

Premierminister David Cameron müsse sicherstellen, dass noch an diesem Wochenende konkret Mitglieder für einen richterlichen Untersuchungsausschuss bestimmt würden, hiess es in einem am Samstag veröffentlichten Brief der sozialdemokratischen Labour-Partei an den Regierungssitz Downing Street 10.

Cameron unter Druck

Camerons Büro teilte mit, man handle «so schnell wie möglich und wie es juristisch erlaubt ist» und sei bereits auf der Suche nach einem Richter für einen Untersuchungsausschuss. Vermutlich werde es am kommenden Mittwoch Gespräche zwischen Cameron und Labour-Chef Ed Miliband geben.

Cameron war unter Druck geraten, nachdem sein früherer Berater Andy Coulson festgenommen worden war. Coulson kam am späten Freitagabend auf Kaution frei und muss im Oktober erneut bei der Polizei erscheinen.

(asu/sda)

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