Leckes Bohrloch mit Zement versiegelt
publiziert: Freitag, 6. Aug 2010 / 07:09 Uhr
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Die Versiegelung von dem lecken Ölbohrloch mit Zement ist abgeschlossen.
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New Orleans - Der britische Ölkonzern BP hat nach eigenen Angaben das lecke Ölbohrloch im Golf von Mexiko mit Zement versiegelt. Nach dem Einfüllen von Schlamm in den Bohrschacht vor der US-Südküste sei nach einer fünfstündigen Operation auch die Versiegelung mit Zement abgeschlossen worden.

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Das Bohrloch werde nun überwacht um sicherzugehen, dass die Versiegelung erfolgreich verlaufen sei, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend (Ortszeit) mit.

Für das Hineinpumpen von Zement hatte der Krisenbeauftragte der US-Regierung, Thad Allen, grünes Licht gegeben. Mit der «Static Kill»-Methode war es BP am Mittwoch gelungen, mehr als 15 Wochen nach der Explosion der Bohrinsel «Deepwater Horizon» das Bohrloch von oben mit Schlamm zu verschliessen, bevor am Donnerstag Zement in das Bohrloch gepumpt wurde.

«Bottom Kill»

In einem nächsten Schritt soll nun die Versiegelungsmethode «Bottom Kill» zum Zuge kommen: Dabei werden durch eine Entlastungsbohrung auch am unteren Ende der Bohrleitung Schlamm und Zement eingefüllt.

BP teilte mit, bei guten Wetterverhältnissen könne die erste dieser Bohrungen Mitte August die Bohrleitung erreichen. Die Arbeiten würden unter Aufsicht der US-Behörden weitergeführt.

Seit der Explosion der BP-Plattform «Deepwater Horizon» am 20. April waren aus dem lecken Bohrloch nach Behördenangaben rund 780 Millionen Liter Rohöl ausgelaufen. Damit ist das Unglück der grösste Ölunfall der Geschichte.

(ade/sda)

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