Senkung der Unternehmenssteuern
Langfristige Massnahmen gegen Frankenstärke
publiziert: Freitag, 15. Jul 2011 / 11:53 Uhr
Die Entwicklung des Euro-Wechselkurses zum Franken ist dramatisch.
Die Entwicklung des Euro-Wechselkurses zum Franken ist dramatisch.

Zürich - Der Wirtschaftsdachverband economiesuisse plädiert angesichts des starken Frankens für langfristige Massnahmen wie die Senkung der Unternehmenssteuern. Politik und Wirtschaft sollen geeignete Rezepte finden, um die Schweiz als Standort attraktiver zu machen.

8 Meldungen im Zusammenhang
Die Entwicklung des Euro-Wechselkurses zum Franken sei dramatisch, schreibt economiesuisse in einer Mitteilung vom Freitag. Das Problem könne aber nur langfristig angegangen werden, zumal es sich bei der Frankenstärke um ein längerfristiges Phänomen handle.

Der Verband fordert Verbesserungen in sechs Bereichen. Demnach müssten die Steuern und Abgaben für Unternehmen sinken. Steigen sollten hingegen die aussenwirtschaftspolitischen Anstrengungen für weitere Marktöffnungen. Im Binnensektor brauche es mehr Wettbewerb.

Um die Produktivität in den Betrieben zu steigern, rät der Verband zu flexiblen, sozialpartnerschaftlichen Lösungen. Die bürokratische Belastung der Unternehmen sei abzubauen. Ausserdem macht sich economiesuisse für die Förderung von Innovation durch Investitionen in Forschung und Bildung stark.

Gegen Anbindung an Euro

Hingegen müsse auf kurzfristigen Interventionismus verzichtet werden, hält der Verband fest. Der geldpolitische Handlungsspielraum der Nationalbank etwa sei begrenzt und eine Anbindung des Frankens an den Euro hätte enorme negative Begleiterscheinungen.

Die Frankenstärke werde für die Exportfirmen immer schwieriger. Laut Swissmem könnte sich rund ein Drittel der Unternehmen der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie in der operativen Verlustzone befinden. Unter dem starken Franken leiden aber auch die Zulieferer und der Tourismus.

Economiesuisse appelliert an die Politik, Massnahmen abzulehnen, welche die Rahmenbedingungen verschlechtern könnten. Dazu gehören laut dem Verband zusätzliche Belastungen der Unternehmen. Auch die Personenfreizügigkeit mit der EU dürfe man nicht in Frage stellen. Wichtig sei zudem, dass die Schweiz auf eine Industriepolitik mit Subventionen für einzelne Branchen verzichte.

(nat/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - Die Ökonomen der Credit ... mehr lesen
Die Credit Suisse rechnet mit einem Wirtschaftswachstum von 2 Prozent.
Von einer Anbindung an den Euro hält Schneider-Ammann nicht viel.
Bern - Für Volkswirtschaftsminister ... mehr lesen
Bern - Der Bundesrat hält an seiner ... mehr lesen
Der Bundesrat beobachtet die Lage, will aber nicht eingreifen.
In der Schweiz verfallen die Gewinne wie in Griechenland.
Düsseldorf - Gemäss einer Analyse ... mehr lesen 2
Weitere Artikel im Zusammenhang
Die UBS ist zuversichtlich.
Zürich/Basel - Der Frankenstärke zum Trotz wachsen die Exporte von Schweizer Unternehmen. Fast die Hälfte der Branchen verzeichnete im zweiten Quartal steigende Exporterlöse. Dies ist das ... mehr lesen
Zürich - Gegen den starken Franken gibt es aus Sicht des neuen Arbeitgeberpräsidenten Valentin Vogt kein Wundermittel. Firmen, die wegen der Frankenstärke in Not geraten, rät Vogt, ihren Angestellten vorübergehend die Arbeitszeit bei gleichem Lohn zu verlängern oder die Löhne zu kürzen. mehr lesen 
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Trends für 2019  Geht es um Trends der digitalen Devisen für 2019, rangiert der Bitcoin ganz vorn. Auch Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple stehen hoch im Kurs. mehr lesen 
Konto auf Bahamas aufgegeben  Buenos Aires - Der argentinische Präsident Mauricio Macri will sein auf den Bahamas geparktes Geld nun in Staatsanleihen in der Heimat investieren. Er habe den Verwalter des Kontos angewiesen, die 1,2 Millionen US-Dollar aus der Karibik nach Argentinien zu überweisen. mehr lesen  
Fassungslos und tief erschüttert  Zürich - Der ehemalige Zurich-Chef Martin Senn hat sich das Leben genommen. Er wurde 59 Jahre alt. Für den Konzern ist es bereits der zweite Suizid eines hochrangigen Managers innert ... mehr lesen
Senn war sechs Jahre lang Zurich-Chef.
Janet Yellen hat die Märkte auf die Zinserhöhung vorbereitet.
Geldpolitische Straffung  Washington - US-Notenbankchefin Janet Yellen hat die Märkte auf eine baldige Zinserhöhung vorbereitet. Wahrscheinlich sei eine geldpolitische Straffung «in den kommenden Monaten ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
.
Green Investment news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
EasyGov am Laptop
Startup News EasyGov.swiss vereinfacht die nötigen Behördengänge Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) baut den Online-Schalter für Unterneh-men EasyGov.swiss bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr aus. Mit ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
 
News
         
Kryptowährung
Publinews Staaten in aller Welt diskutieren aktuell über die Einführung einer nationalen Kryptowährung der Schweiz. Hier soll mit einem E-Franken eine ... mehr lesen
Auf bewährte Mittel zurückgreifen.
Publinews Egal, ob es um die Reinigung der eigenen vier Wände oder auch des Unternehmens geht - Sauberkeit ist nur einer der vielen Punkte, der hier im Vordergrund ... mehr lesen
Interessenten das Gefühl geben, die richtige Wahl zu treffen.
Publinews Der Beruf des Immobilienmaklers ist eine vielfältige Tätigkeit, die in Zeiten wachsender Märkte lukrative Gehaltsaussichten bietet. ... mehr lesen
Der grosse Durchbruch.
Publinews Immer mehr Menschen wollen sich angesichts günstiger Zinsen ihren Wohntraum erfüllen. Das Eigenheim im Grünen erscheint dadurch erschwinglich zu sein. mehr lesen
Können Art und Weise der eigenen Lebensführung stark beeinflussen.
Publinews CBD Produkte werden mittlerweile in einer Vielzahl angeboten. Doch um was handelt es sich bei diesem pflanzlichen Produkt eigentlich genau? Welche Eigenschaften ... mehr lesen
Startup Forum Graubünden 2020
Publinews Trotz Corona Ausnahmezustand durften die Organisatoren des diesjährigen Startup Forum Graubünden am 02. Juni 2020 über 200 Gäste auf ... mehr lesen
Firma Acin
Publinews Der Schweizer Dienstleister Acin AG hat mitten in der Corona-Krise schnell reagiert und in seinem Betrieb kurzerhand eine vierte Packstrasse ... mehr lesen
Extrakte, die einen hohen Reinheitswert aufweisen, sind bei Konsumenten beliebt.
Publinews Heute bekommt man praktisch sämtliche CBD Produkte im Fachhandel. Im Internet hat der Trend begonnen und der Fachhandel ist schnell ... mehr lesen
Der Rheinfall - eine einzigartige Erfahrung.
Publinews Die Schweiz wird oft als ein unparteiisches Land assoziiert. Neben einigen Wintersportaktivitäten und der Hauptstadt gibt es jedoch nur wenig, das die Gesellschaft als ... mehr lesen
Von Zuhause aus gründen.
Publinews Gratis  Aussergewöhnliche Zeiten erfordern aussergewöhnliche Menschen. Heute und morgen sind mutige Macher/innen gefragt. Mehr denn je. mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
SECURITY NPS 24 PROTECTION SERVICE Logo
09.07.2020
09.07.2020
09.07.2020
ONE WONDER Logo
09.07.2020
09.07.2020
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 15°C 29°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen sonnig
Basel 18°C 30°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
St. Gallen 20°C 27°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen sonnig
Bern 15°C 29°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen sonnig
Luzern 16°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen recht sonnig
Genf 17°C 31°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
Lugano 20°C 30°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten