Streik-Ende
Kumpel in Südafrika arbeiten wieder
publiziert: Donnerstag, 20. Sep 2012 / 10:01 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 20. Sep 2012 / 13:58 Uhr
Kumpel nehmen nach Streik-Ende Arbeit in Platingrube wieder auf
Kumpel nehmen nach Streik-Ende Arbeit in Platingrube wieder auf

Addis Abeba/Johannesburg - Sechs Wochen nach Beginn der blutigen Bergarbeiterproteste in der südafrikanischen Marikana-Platingrube haben die Kumpel am Donnerstag ihre Arbeit wieder aufgenommen. Am Dienstag hatten sie sich mit dem Betreiber Lonmin auf eine Lohnerhöhung zwischen 11 und 22 Prozent geeinigt.

Anwaltskanzlei für Arbeitsrecht
Anwaltspraxis A. Gantenbein
Sonnhaldenstrasse 28
9536 Schwarzenbach
5 Meldungen im Zusammenhang
Sue Vey, Sprecherin des weltweit drittgrössten Produzenten des Edelmetalls, bestätigte, dass die Produktion wieder angelaufen sei. «Wir freuen uns riesig, dass unsere Mitarbeiter sich entschieden haben, an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren», sagte sie.

Bei schweren Zusammenstössen mit der Polizei waren im August insgesamt 44 Menschen getötet worden. Später beschlagnahmten die Ordnungskräfte zahlreiche Waffen, darunter Schlagstöcke und Macheten.

Die Produktion lag wegen des Ausstands seit Anfang August still. Auch der südafrikanische Präsident Jacob Zuma hatte zu einer schnellen Lösung in dem Konflikt aufgerufen und 1000 Soldaten nach Marikana entsandt.

Die Kumpel hatten zunächst eine drastische Gehaltserhöhung gefordert, stimmten Anfang der Woche aber schliesslich dem Kompromissvorschlag ihres Arbeitgebers zu.

«Ich bin froh, wieder zu arbeiten. Die vergangenen sechs Wochen waren eine Zeit der Unsicherheit», zitierte die Nachrichtenagentur Sapa den Bergmann Thebe Metsi. «Wir alle wollen endlich wieder Gestein brechen und die verlorene Zeit wiedergutmachen.»

Weitere Todesopfer

Der Streik hatte sich in den vergangenen Wochen auch auf andere Minen ausgeweitet. Zehntausende Bergarbeiter einer Platingrube des weltweit grössten Produzenten Anglo American Platinum (Amplats) und des Goldbergwerks KDC West des Betreibers Gold Fields befinden sich weiterhin im Ausstand. Beide Konzerne drohten den Angestellten mit rechtlichen Schritten, falls sie ihre Arbeit nicht wiederaufnehmen.

Unterdessen gab es zwei weitere Todesopfer in Folge der Unruhen. Nach Regierungsangaben verstarb eine Frau am Mittwoch im Spital, nachdem sie bei Protesten in Marikana am Wochenende angeschossen worden war. Bei der Toten handelte es sich demnach um eine örtliche Regierungsbeamtin.

Ein Arbeiter des Bergwerks Amplats wurde am Mittwoch von einem gepanzerten Polizeifahrzeug überfahren und mehrere Meter weit mitgeschleift. Der Mann sei in der Nacht in einem Spital gestorben, erklärte der Gewerkschaftsverband COSATU am Donnerstag.

Polizisten hätten in der Nähe der Stadt Rustenburg Gummigeschosse, Tränengas und Blendgranaten eingesetzt, um eine Protestaktion von mehreren tausend Kumpeln aufzulösen.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Johannesburg - Bei neuer Gewalt an einem südafrikanischen Bergwerk sind nach Gewerkschaftsangaben fünf ... mehr lesen
Fünf Tote bei neuer Gewalt an südafrikanischer Mine
Rustenburg - Nach der tödlichen Polizeigewalt gegen streikende Arbeiter einer Mine in Südafrika hat eine von Staatschef Jacob Zuma eingesetzte Untersuchungskommission am Montag ihre Arbeit aufgenommen. Erste Ergebnisse der Untersuchung werden in etwa vier Monaten erwartet. mehr lesen 
Addis Abeba/Johannesburg - Nach erneuten Unruhen und Zusammenstössen vor der südafrikanischen Platingrube ... mehr lesen
Die Platinmine Marikana in Südafrika.
Johannesburg - Der Arbeitskampf südafrikanischer Bergleute hat sich auf die grösste Platinmine der Welt ausgeweitet. Etwa 1000 Arbeiter blockierten am Dienstag den Zugang zum Hauptschacht des Bergwerks des Unternehmens Anglo American Platinum nahe der Stadt Rustenburg. mehr lesen 
Anwaltskanzlei für Arbeitsrecht
Anwaltspraxis A. Gantenbein
Sonnhaldenstrasse 28
9536 Schwarzenbach
Die Suchmaschine für Jobs und Stellenangebote
x28 AG
Seestrasse 40
8800 Thalwill
Die Zurich Versicherungen hatten 2015 ein hartes Geschäftsjahr.
Die Zurich Versicherungen hatten 2015 ein hartes Geschäftsjahr.
Versicherungen Massiver Gewinneinbruch  Zürich - Nachdem der Versicherungskonzern Zurich eine Verschärfung des Sparprogramms kommuniziert hatte, ist jetzt klar: 8000 Stellen von den weltweit rund 55'000 werden gestrichen. In der Schweiz fallen insgesamt 750 Stellen dem Rotstift zum Opfer.  
Zurich-Aktien gefragt nach Ernennung von neuem Konzernchef Zürich - Die Aktien des Versicherers Zurich Insurance sind am Mittwoch mit leichten Gewinnen ...
Zurich hatte am Vorabend bekanntgegeben, dass der Italiener ab Mai 2016 den Konzern führen werde.
Zurich will 300 Stellen ins Ausland verschieben Zürich - Der Versicherungskonzern Zurich drückt bei seinem ...
Strassen blockiert  London/San Francisco - Aus Protest gegen Konkurrenz durch den US-Fahrdienst-Vermittler Uber haben mehrere tausend Londoner Taxifahrer ein ...  
Uber macht den anderen Taxifahrer Konkurrenz.
Uber-Fahrer werden bald über das Handy kontrolliert.
Uber überwacht Smartphone-Daten seiner Fahrer San Francisco - Der US-Fahrtendienstleister Uber will die Sicherheit und Zufriedenheit seiner Fahrgäste verbessern.
Titel Forum Teaser
  • Midas aus Dubai 3761
    Glaub ich nicht Na dazu müsste man das TTIP-Abkommen aber ja auch erst mal lesen ... So, 07.02.16 11:23
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3721
    Abkommen TTIP ist das Beste was Europa passieren kann. Es braucht strenge ... Do, 04.02.16 09:55
  • Pacino aus Brittnau 710
    Zu spät . . . Die atomare Verseuchung ist beispielsweise im Irak, aber auch in Japan, ... Di, 19.01.16 07:52
  • HeinrichFrei aus Zürich 407
    Davos: Wird auch über eine weltweite atomare Abrüstung diskutiert? Wird in Davos auch über eine weltweite atomare Abrüstung diskutiert? ... Mo, 18.01.16 14:37
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3721
    Seit... dem Anschlag durch den Islamisten Merah ist die Rate an antisemitischen ... Mo, 11.01.16 17:52
  • Pacino aus Brittnau 710
    Rosarote Brille . . . Wir wären schon längst in der Lage, intelligentere Energiesysteme (auch ... Mo, 04.01.16 18:38
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3721
    Dass... die Chinesen in der Rüstungstechnologie noch deutlich hinterherhinken ... Do, 31.12.15 16:45
  • Kassandra aus Frauenfeld 1664
    Wind und Sonne kann man auch durch Sanktionen und Kriege nicht lahmlegen! Die ... Mo, 28.12.15 17:53
Meister wechselt von der CS zu Implenia.
Green Investment Hans-Ulrich Meister soll Implenia-Präsident werden Zürich - Von der Bank- in die Baubranche: ...
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Spezialist für legales Anstellen und Versichern im Haushalt.
quitt.ch
Birmensdorferstrasse 94
8003 Zürich
 
Wettbewerb
   
Die geladenen Gäste werden eine Fahrt durch den mit 57 Kilometern längsten Bahntunnel der Welt machen.
Gotthard-Basistunnel  Bern - 160'000 Personen haben sich bis zum Ablauf des Wettbewerbs für Fahrkarten in jenen beiden Zügen beworben, die am 1. ...
Eröffnungsfahrt zu gewinnen  Bern - Wer am 1. Juni 2016 in einem der beiden Züge, die den Gotthard-Basistunnel eröffnen, mitfahren will, kann sich nun um Fahrkarten bewerben. ...
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
IG Zöliakie der Deutschen Schweiz Logo
10.02.2016
09.02.2016
09.02.2016
m MULTIWAVE Logo
08.02.2016
M MASTER CHRONOMETER Logo
08.02.2016
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich -2°C -0°C leicht bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt
Basel -2°C 1°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
St.Gallen -1°C 3°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern -2°C 4°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Luzern -1°C 5°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf -1°C 5°C leicht bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Lugano 2°C 8°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten