FM Monitor International erstmals mit internationalen Immobilien-Kennzahlen
Kosten und Flächen aus 6256 Objekten
publiziert: Dienstag, 8. Dez 2009 / 08:41 Uhr

Zürich - In Kooperation mit deutschen und österreichischen Partnern legt pom+Consulting AG, ein in den Bereichen Immobilienmanagement und Organisationsentwicklung tätiges Schweizer Beratungsunternehmen, erstmals eine Publikation vor, die Immobilienkennzahlen im gesamten deutschsprachigen Raum erhebt. Damit sind detaillierte Vergleiche über Grenzen hinweg möglich.

Hinsichtlich Kostenkennzahlen bestehen bei denGebäudereinigungskosten die grössten Unterschiede.
Hinsichtlich Kostenkennzahlen bestehen bei denGebäudereinigungskosten die grössten Unterschiede.
Aufbauend auf dem FM Monitor Schweiz, der bereits seit sieben Jahren die wichtigsten Bewirtschaftungskennzahlen für verschiedene Gebäudetypen erhebt, legt pom+ in Kooperation mit der ETH Zürich und der EPF Lausanne (Schweiz), der Fachhochschule Münster und dem I.BGB (Deutschland) sowie der Technischen Universität Graz (Österreich) nun Kennzahlen vor, die im internationalen Immobilienmarkt Transparenz schaffen. Die breit erhobenen Kennzahlen werden die Professionalisierung des Marktes weiter vorantreiben und für alle Beteiligten – Eigentümer, Nutzer und Betreiber – ein wichtiges Instrument bei der Entwicklung des eigenen Portfolios bzw. der eigenen Dienstleistungen sein.

6256 Objekte

Die Datenbasis ist eindrücklich. Die Kennzahlen wurden auf der Grundlage von 6256 Objekten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einer totalen Brutto-Grundfläche (BGF) von 23 Mio. Quadratmetern erhoben. Der Grossteil gehört der Immobilienkategorie «Handel und Verwaltung» an (83%), 11 Prozent sind Immobilien des Bereichs «Unterricht, Bildung und Forschung» und 6 Prozent sind Industriebauten. Der FM Monitor International veröffentlicht Flächen- und Kostenkennzahlen und folgt dabei internationalen Standards (DIN 277 und DIN 18960).

Handel und Verwaltung

Die durchschnittliche Brutto-Grundfläche je Gebäude beträgt in dieser Kategorie in Deutschland 2983 Quadratmeter, in Österreich 5092 Quadratmeter und in der Schweiz 3238 Quadratmeter. Der Wert der Nutzflächen im Verhältnis zur Brutto-Grundfläche liegt in Deutschland und der Schweiz bei 61 Prozent, in Österreich etwas höher bei 65 Prozent. Die Bürofläche ist in den drei Ländern fast identisch und liegt mit 19 Quadratmeter über den von Richtlinien vorgeschlagenen Wert. Hinsichtlich der Kostenkennzahlen bestehen bei den Gebäudereinigungskosten die grössten Unterschiede: Obwohl in Österreich der durchschnittliche Bruttojahresverdienst im Dienstleistungssektor zirka 15 Prozent unter dem deutschen Durchschnittsgehalt liegt, sind die Gebäudereinigungskosten hier mit 14,80 Euro/BGF am höchsten. Die Kosten für Deutschland sind mit 9,50 Euro/BGF etwas geringer als in der Schweiz (11,40 Euro/BGF).

Unterricht, Bildung und Forschung

Die durchschnittliche Brutto-Grundfläche je Gebäude beträgt in Deutschland 6011 Quadratmeter, in Österreich 5124 Quadratmeter und in der Schweiz 7464 Quadratmeter. Die Ausnutzung der Brutto-Grundfläche durch die Nutzflächen beträgt in Deutschland und Österreich 61 Prozent bzw. 62 Prozent, während sie in der Schweiz mit 57 Prozent etwas niedriger ist. Grosse Unterschiede bei den Kostenkennzahlen gibt es im Bereich der Ver- und Entsorgungskosten. Die Schweiz liegt mit 9,30 Euro/BGF deutlich unter den Mittelwerten aus Deutschland mit 15,50 Euro/BGF und Österreich mit 16,80 Euro/BGF. Die Energiebezugspreise spielen dabei eine grosse Rolle. Ein Vergleich der Strompreise in den Grossstädten der Länder zeigt, dass Unternehmen in schweizerischen Grosstädten über 30 Prozent geringere Kosten für die Stromversorgung veranschlagen als in Deutschland oder Österreich.

Industrie

Die durchschnittliche Brutto-Grundfläche je Gebäude beträgt in Deutschland 5202 Quadratmeter, in Österreich 1685 Quadratmeter und in der Schweiz 7634 Quadratmeter. Der Anteil der Nutzflächen an der Brutto-Grundfläche weist deutlich höhere Werte auf als die anderen Objektkategorien. Dies lässt sich mit der konsequenten Ausrichtung auf die entsprechende Nutzung begründen. Im internationalen Vergleich ist die Ausnutzung der Brutto-Grundfläche durch die Nutzflächen in Österreich mit einem Wert von 76 Prozent im Vergleich zur Schweiz (74%) und Deutschland (72%) am höchsten.

(ps/KMU Magazin)

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