Keine verunreinigte Babynahrung in der Schweiz
publiziert: Freitag, 3. Okt 2008 / 14:04 Uhr / aktualisiert: Samstag, 4. Okt 2008 / 16:10 Uhr

Bern - Für Kinder in der Schweiz besteht keine Gefahr durch melaminverseuchte Babynahrung. Die Kontrollen am Zoll haben ergeben, dass keine chinesische Babynahrung in die Schweiz importiert wurde.

Keine Gefahr für die Babys: Das BAG gibt Entwarnung für die Schweiz.
Keine Gefahr für die Babys: Das BAG gibt Entwarnung für die Schweiz.
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Milch und Milchprodukte aus China dürfen nicht in die Schweiz importiert werden. Deshalb sei eine Gefährdung der Babys durch Babynahrung auszuschliessen, sagte Sabina Helfer, Sprecherin des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) am Freitag auf Anfrage. Das BAG überprüft zusammen mit der Oberzolldirektion die Importe von Produkten mit Milchbestandteilen aus China.

Für den Import zugelassen sind verarbeitete Lebensmittel, die Milchpulver enthalten. Allerdings zeigte die Überprüfung, dass seit Frühling 2008 nur kleinste Mengen dieser Lebensmittel in die Schweiz eingeführt wurden. Darunter dürften sich auch Produkte befinden, welche derzeit wegen der Verunreinigung durch Melamin in die Schlagzeilen geraten sind. Für Erwachsene besteht gemäss BAG dennoch keine Gesundheitsgefährdung.

Vor problematischem Zeitraum importiert

Viele der betroffenen Lebensmittel seien wahrscheinlich bereits vor dem problematischen Zeitraum eingeführt worden, sagte Helfer. Zudem gingen die Gesundheitsbehörden davon aus, dass auch beim Verzehr von allfällig verunreinigten Produkten keine Gefahr besteht.

Für Kinder, die grosse Mengen von Biskuits, Schokolade und Bonbons verzehren würden, die mit verunreinigtem Milchpulver verarbeitet sind, könnte das BAG eine Gesundheitsgefährdung hingegen nicht ausschliessen.

Tägliche Lagebeurteilung

Mitte September war bekannt geworden, dass in China Babynahrung mit Melamin verunreinigt wurde. Als Quelle der Verunreinigung gilt Milch und Milchpulver. Melamin wird normalerweise zur Herstellung von Kunststoff verwendet, wurde aber eingesetzt, um einen höheren Eiweissgehalt vorzutäuschen.

An den Folgen der verunreinigten Milch starben in China vier Kinder, mindestens 53'000 Kinder erkrankten. Melamin wurde seither auch in Frischmilch, Joghurt, Süssigkeiten und anderen Produkten in China und anderen Ländern entdeckt.

Betroffen waren auch Deutschland und Österreich. In der Schweiz wurde bisher keine Verunreinigung nachgewiesen. Die Behörden beurteilen die Lage jedoch täglich neu. Sollten Produkte mit einem gesundheitsgefährdenden Melamin-Gehalt in der Schweiz auftauchen, würden die Behörden die Bevölkerung unverzüglich alarmieren, versicherte Helfer.

(tri/sda)

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