EZB macht Druck
Keine Staatsanleihen mehr für griechische Banken
publiziert: Mittwoch, 25. Mrz 2015 / 14:38 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Mrz 2015 / 20:23 Uhr
Die EZB macht ernst.
Die EZB macht ernst.

Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöht den Druck auf Athen: Sie hat griechische Banken angewiesen, keine weiteren Staatspapiere ihres Landes mehr zu kaufen. Gleichzeitig erhöht die EZB den Rahmen für Notkredite.

7 Meldungen im Zusammenhang

Damit halten die europäischen Währungshüter die Banken des EU-Sorgenkinds weiter über Wasser. Wie Reuters am Mittwoch aus Bankenkreisen erfuhr, stockte die EZB die im Finanzjargon ELA genannten Nothilfen der Athener Notenbank auf etwas mehr als 71 Milliarden Euro auf.

Zuvor lag die Obergrenze noch bei 69,8 Mrd. Euro. Mit der Erhöhung um mehr als eine Milliarde Euro sind die Währungshüter grosszügiger als in den Vorwochen, als jeweils dreistellige Millionenbeträge genehmigt wurden. Griechische Banken hängen am Tropf der Athener Notenbank, da die Europäische Zentralbank (EZB) griechische Staatsanleihen wegen der schlechten Bonität des Landes nicht mehr als Pfand akzeptiert.

Ohne weitere Hilfe droht Staatspleite

Griechenland droht nach Angaben eines Insiders ohne weitere Finanzhilfen innerhalb von knapp vier Wochen die Staatspleite. Ohne die Unterstützung gehe dem Euro-Land bis zum 20. April das Geld aus. Mit den ELA-Programm können sich die Banken des Landes in dieser heiklen Phase weiter mit frischem Geld versorgen.

Gleichzeitig will die EZB verhindern, dass sich der klamme Staat quasi durch die Hintertür über die Finanzhäuser kurzfristig selbst mit frischem Geld versorgt. Die EZB hat die griechischen Banken daher angewiesen, den in ihren Büchern geführten Bestand griechischer Schuldtitel nicht zu vergrössern. Das gelte auch für kurzfristige Geldmarktpapiere, sogenannte T-Bills, wie ein Insider aus dem Bankenumfeld der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte.

(bg/sda)

Machen Sie auch mit! Diese wirtschaft.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Brüssel/Athen - Der Poker um neue Milliarden für das pleitebedrohte Griechenland könnte sich länger hinziehen als erwartet. Vertreter Griechenlands und seiner Geldgeber haben ihre ... mehr lesen
Brüssel/Athen - Die Rettung ... mehr lesen
Griechenland muss der EU-Kommission in den kommenden Tagen eine Reformliste vorlegen.
Es geht darum, so schnell wie möglich eine umfangreiche und spezifische Liste fertigzustellen.
Brüssel/Athen - Unter hohem Zeitdruck verhandeln die griechische Regierung und die internationalen Geldgeber über die Liste der geplanten Reformen Athens. Am Samstag liefen ... mehr lesen
Athen - Die griechische Regierung hat ihre mit Spannung erwartete Reformliste ... mehr lesen
Händler in Athen sollen in Zukunft ihre Steuern bezahlen.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Athen/Berlin - Vor dem ersten Deutschland-Besuch von Ministerpräsident Alexis Tsipras am Montag hat das von der Staatspleite bedrohte Griechenland konkrete Reformschritte eingeleitet. Um die leere Staatskasse aufzufüllen, geht das Euro-Krisenland zuerst auf säumige Steuerzahler zu. mehr lesen 
Ein weiterer Hoffnungsschimmer für Griechenland.
Brüssel - Griechenland kann bei der ... mehr lesen
Bisher...
haben IWF, EZB und ESFS griechische Staatsschulden in Höhe von 310 Mrd. Euro in ihre Bücher genommen. Das ist für ein kleines Land mit ca. 12 Mio. Einwohner und einer kleinen Wirtschaft, ca. 2% der Eurozone, eine noch nie dagewesene finanzieller Solidarität.
Als Gegenleistung erwarten die Solidaritätsgeber strukturelle Reformen. Diese Reformen werden zwar im Parlament beschlossen, aber von der Executive nicht umgesetzt. Das nennt man Betrug am Solidaritätsgeber. Einer Fortsetzung dieses Betruges kann nicht zugestimmt werden, weil unter den Solidarischen auch Staaten sind, die ein niedrigeres Lebensniveau haben, als der Solidaritätsempfänger. Tsipras hat es in der Hand, aus Griechenland eine solidarische Gesellschaft zu machen.
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Trends für 2019  Geht es um Trends der digitalen Devisen für 2019, rangiert der Bitcoin ganz vorn. Auch Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple stehen hoch im Kurs. mehr lesen 
Konto auf Bahamas aufgegeben  Buenos Aires - Der argentinische Präsident Mauricio Macri will sein auf den Bahamas geparktes ... mehr lesen  
1,2 Millionen US-Dollar wurden nach Argentinien überwiesen.
Senn war sechs Jahre lang Zurich-Chef.
Fassungslos und tief erschüttert  Zürich - Der ehemalige Zurich-Chef Martin Senn hat sich das Leben genommen. Er wurde 59 ... mehr lesen  
Geldpolitische Straffung  Washington - US-Notenbankchefin Janet Yellen hat die Märkte auf eine baldige Zinserhöhung vorbereitet. Wahrscheinlich sei eine geldpolitische Straffung «in den kommenden Monaten ... mehr lesen
Janet Yellen hat die Märkte auf die Zinserhöhung vorbereitet.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
.
Green Investment news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
EasyGov am Laptop
Startup News EasyGov.swiss vereinfacht die nötigen Behördengänge Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) baut den Online-Schalter für Unterneh-men EasyGov.swiss bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr aus. Mit ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
 
News
         
Reanimation
Publinews Erste Hilfe am Arbeitsplatz  Was tun Sie, wenn Ihr Kollege keine Luft mehr bekommt? Und damit meinen wir nicht (nur) ... mehr lesen
Für Arbeitgeber ergibt sich mit dem Home Office ein wichtiger Vorzug.
Publinews    Die Arbeit beansprucht nach Abschluss der Ausbildung oder des Studiums einen grossen Teil unseres Lebens, weshalb es für ... mehr lesen
Es bestehen aktuell eine Vielzahl an Überweisungsmöglichkeiten, so auch via Mobiltelefon und Bank- oder Kreditkartenkonten.
Publinews Geldüberweisungen  Während das Internet und andere technische Fortschritte die Grenzen der geografischen Distanz überwunden haben, haben immer mehr Länder ihre Türen für den ... mehr lesen
Schweisser
Publinews Beim Schweissen werden zwei oder mehr Werkstücke dauerhaft miteinander verbunden. Gemäss den Definitionen EN 14610 und DIN 1910-100 ist das Schweissen das ... mehr lesen
Viele spannende Möglichkeiten, ein Start-up zu finanzieren. Am Ende kommt es ganz wesentlich auf zwei Dinge an: Sich nicht entmutigen zu lassen und immer wieder nach neuen Lösungen suchen.
Publinews Die beste Idee nutzt nicht viel, wenn kein Kapital vorhanden ist, um sie umzusetzen. Start-ups stehen in der Beliebtheitsskala der Banken jedoch nicht gerade ... mehr lesen
Schlüsseldienste versprechen bei einer Aussperrung schnelle und kompetente Hilfe.
Publinews Binnen weniger Sekunden ist es passiert: Die Tür fällt hinter Ihnen ins Schloss, und der Schlüssel befindet sich im Inneren des Hauses. ... mehr lesen
Eine Haustür kann mit Zusatzschlössern, Querriegeln und Schutzbeschlägen nachgerüstet werden.
Publinews Nach dem Erwerb einer Immobilie ist eine Bestandsaufnahme sinnvoll, um zu ermitteln, ob Sanierungsbedarf vorhanden ist. Für die betroffenen ... mehr lesen
Weltweite Einsetzbarkeit, hohe und bargeldlose Zahlungssicherheit - die Kreditkarte überzeugt seit jeher mit vielseitigen Vorteilen.
Publinews Immer häufiger kommt sie in Alltag, Urlaub oder bei der Arbeit zum Einsatz. Kein Wunder, denn sie bietet eine Vielzahl an Leistungen und Extras. Die Kreditkarte existiert ... mehr lesen
Wer sich als Unternehmen der Online-Welt verschliesst, der grenzt damit auch wichtige Kunden und Absatzkanäle aus.
Publinews Dass sich grosse Unternehmen es sich nicht nehmen lassen, umfangreichen Online-Aktivitäten nachzugehen, ist heute selbstverständlich. Kleinere und mittlere Unternehmen, ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
FreeStream Logo
18.02.2020
Almera Logo
18.02.2020
Das Appenzeller Original frifrench Logo
18.02.2020
18.02.2020
18.02.2020
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 1°C 12°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
Basel 3°C 12°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
St. Gallen 1°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
Bern 0°C 10°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
Luzern 1°C 10°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
Genf 2°C 11°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
Lugano 4°C 12°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten