Experten beruhigen
Keine Immobilienblase in der Schweiz
publiziert: Dienstag, 16. Okt 2012 / 23:36 Uhr
Immobilien sind in der Schweiz je nach Region sehr teuer.
Immobilien sind in der Schweiz je nach Region sehr teuer.

Basel - Steigende Preise für Immobilien in einzelnen Regionen sind für Experten noch kein Grund, um von einer Immobilienblase in der Schweiz zu sprechen. Im Rahmen einer Tagung der Bakbasel wurde ein steiler Anstieg des Bedarfs an Wohnungen bis 2025 prognostiziert.

3D-grundrisse.ch - Professionelle und günstige Visualisierungen für Ihre Immobilien
4 Meldungen im Zusammenhang
Immobilien sind in der Schweiz je nach Region sehr teuer. Laut den neusten Zahlen sind beispielsweise die Immobilienpreise in Zürich im laufenden Jahr um 6 Prozent gestiegen.

Für Patrik Schellenbauer vom Schweizer Think Tank Avenir Suisse spricht dennoch einiges gegen das Vorhandensein einer Immobilienblase: Es bestehe eine Risikoprämie bei Mehrfamilienhäusern und Büros. Rasche Besitzerwechsel als Anzeichen von Spekulationen gebe es nicht und ausserdem werde aufgrund der grossen Nachfrage immer noch zu wenig gebaut.

Schellenbauer rechnet bis 2025 aufgrund von Bevölkerungswachstum, Zuwanderung und dem Trend zu grösseren Wohnungen mit einem jährlichen Bedarf an 55'000 neu erstellten Wohnungen.

Keine Blase - weiter steigender Bedarf

Jan Bärthel von der Beratungsfirma Wuest&Partner spricht von «Überhitzungen» in 100 von 2500 Schweizer Gemeinden, namentlich am Genfersee und am Zürcher See und in Tourismusregionen. Von einer Blase will auch er nichts wissen. Er sieht keinen mit Spanien oder Kalifornien vergleichbaren steilen Preisanstieg und die Banken würden trotz eines Höchststandes an Hypotheken nicht leichtfertig Kredite vergeben.

Keine «Blasensituation» macht auch Dominik Matter vom Raumentwicklungsbüro Fahrländer&Partner aus. Die Immobilienpreise seien lokal zum Teil aber sehr hoch und würden irgendwann wieder sinken - das werde schmerzhaft sein. Matter rechnet bis 2025 mit einem Bedarf an 600'000 zusätzlichen Wohnungen oder rund 40'000 Wohnungen pro Jahr.

Mehr Bauen dürfte allerdings schwieriger werden. Eine Verschärfung der Raumplanung sei mehrheitsfähig geworden, wie Volksabstimmungen in jüngster Zeit gezeigt hätten, stellte Schellenbauer fest. Bisher sei Bauland sehr flexibel angeboten worden, weil die Raumplanung nicht konsequent umgesetzt worden sei. In Zukunft würden die Verfügbarkeit und der Preis des Baulandes teurer werden.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - In der Raumplanung kommen strengere Regeln auf die Kantone zu. Das Stimmvolk stellt sich mit 62,9 Prozent Ja-Stimmen ... mehr lesen
Die Kantone sind verpflichtet, zu gross geratene Bauzonen zu reduzieren.
Etschmayer Die Warnung kommt von der UBS und ist klar: Wir steuern auf eine Immobilienblase zu. Oder anders gesagt, in der Schweiz hat es ... mehr lesen
Für manche nur Wasser, für manche die grösste Baulandreserve der Schweiz: Genfersee
Spitzenreiter: Die Region Zürich hat durchschnittliche Jahreszuwachsraten von fast 9 Prozent.
Zürich - Die Gefahr für eine Immobilienblase in der Schweiz ist überraschend gesunken. Der entsprechende Index der ... mehr lesen
Architekturfotografie, Immobilienfotografie, Luftbilder, Hochstativfotografie aus der Vogelperspektive
immopicture.ch
Pilatusstrasse 40
8203 Schaffhausen
Verkauf - Erst-/Wiedervermietung - Verwaltung+STWEG - Beratung
Confimo AG
Sandweg 52a
4123 Allschwil
3D-grundrisse.ch - Professionelle und günstige Visualisierungen für Ihre Immobilien
Immobilien Verkauf
Der Bündner Thermal-Kurort Vals.
Der Bündner Thermal-Kurort Vals.
Investitions-Stopp bei einem Nein  Zürich - Unternehmer Remo Stoffel wird in Vals GR nicht weiter investieren, falls die Gemeinde dem Bau seines 381 Meter hohen Turms eine Absage erteilt. Für das 300-Millionen-Franken-Projekt ist eine Zonenplanänderung nötig. 
Immobilienunternehmer will in Vals 381 Meter hohen Turm bauen Vals GR - Im Bündner Bergdorf Vals will der Churer ...
Kulturgut zum Verkaufen  Bern - Der Bund sucht derzeit einen Käufer für das älteste römische Amphitheater der Schweiz: ...  
Der Bund will das älteste römische Amphitheater der Schweiz verkaufen.
Arno Schlüter ist Professor für Architektur und nachhaltige Gebäudetechniken an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Urbanization, the general shift from rural to urban living, causes the rapid growth of cities and represents one of the key challenges facing our society. Many ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1323
    Es ist zum Heulen! Der Kleinsparer und Rentner wird mit dem Negativzins bestohlen. Die ... Fr, 24.04.15 18:47
  • Kassandra aus Frauenfeld 1323
    Was soll man zu der Griechenmisere noch sagen? Sozialdemokraten ran! Jeder Kreditgeber überprüft die Bonität des Kreditnehmers. Kredite ... So, 19.04.15 17:17
  • Kassandra aus Frauenfeld 1323
    Wie schon oft festgestellt, bei den Amis gibt es einfach alles. Vom dumpfen Impfgegener bei den ... Do, 16.04.15 23:39
  • Kassandra aus Frauenfeld 1323
    Wieso eigentlich? Brauchen wir doch gar nicht, die Menschenrechte, nicht mal in der ... So, 12.04.15 18:01
  • LinusLuchs aus Basel 79
    Perverse Ignoranz Der Artikel liesst sich, als ginge es um einen sportlichen Wettbewerb. ... Mi, 08.04.15 13:19
  • Kassandra aus Frauenfeld 1323
    Die Üsserschwyz kann's gar nicht abwarten, euch Walliser zu kaufen, seht euch vor!;-) Di, 07.04.15 17:25
  • Kassandra aus Frauenfeld 1323
    WSenn's nicht wieder so eine Übung ist, bei der die Ueberwachung teurer als der Gewinn wird, ... Do, 02.04.15 13:12
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2962
    Schwarzarbeit... liegt nur drin wenn sie aus Notwehr erfolgt, weil man Opfer schwer ... Do, 02.04.15 12:00
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Real Estate Value Information Systems. Informations-, Workflow-Management
WB-Informatik AG
Schaffhauserstrasse 96
8222 Beringen
Mieterschutz: Hilfe bei mietrechtlichen Problemen
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
24.04.2015
naturaCAT Logo
23.04.2015
JOVENIS Logo
22.04.2015
22.04.2015
Swissgestion Logo
21.04.2015
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 9°C 13°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel 8°C 11°C bewölkt, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 10°C 17°C leicht bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Bern 10°C 15°C bewölkt, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 9°C 20°C bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Genf 10°C 14°C bedeckt, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 11°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten