KMU online. So funktioniert's
publiziert: Dienstag, 9. Jul 2019 / 12:38 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 9. Jul 2019 / 12:56 Uhr

Dass sich grosse Unternehmen es sich nicht nehmen lassen, umfangreichen Online-Aktivitäten nachzugehen, ist heute selbstverständlich. Kleinere und mittlere Unternehmen, sogenannte KMU, hingegen tun einen professionellen Online-Auftritt häufig ab.

Zu wenig Zeit, zu wenig Know-how und zu wenig Glaube daran, dass ein gepflegtes Online-Image sich auch positiv aufs Unternehmen niederschlägt, führen Unternehmer dieser Betriebsgrössen als Grund an, um sich nicht um eine Online-Präsenz kümmern zu müssen. Dabei steigt der Stellenwert des E-Commerce bei der Bevölkerung, also letztlich bei den Endkunden zusehends. Welche Zahlen dies belegen und was KMU tun müssen, um online am Ball zu bleiben, verrät dieser Beitrag.

Ein Blick in die Statistik

Der Blick in die Erhebung der Schweizerischen Eidgenossenschaft lässt keine Fragen offen: die Zahl der Online-Käufe steigt. Mit der gesteigerten Intensität der Internetnutzung - 91 Prozent der Befragten gaben an das Internet intensiv (mehr als neun Stunden pro Woche) zu nutzen - stieg auch die Anzahl der Online-Käufe in den Vergleichsjahren 2010, 2014 und 2017.

Die Spitzenreiter in puncto Online-Kauf sind:

  • die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen mit 91 Prozent. Die 35- bis 44-Jährigen liegen mit 86 Prozent auf Rang 2, die 15- bis 24-Jährigen liegen auf Rang 3. Am wenigsten online aktiv sind die mit 75 Jahren und älter.
  • diejenigen mit einem Abschluss der Tertiärstufe (85 Prozent). Von denjenigen, die ihre Schullaufbahn mit der Sekundarstufe II abgeschlossen haben, sind 69 Prozent Online-Shopper.
  • diejenigen, die in der Grossregion Zürich leben (75 Prozent). Espace Mittelland und die Nordwestschweiz liegen gleichauf mit 74 Prozent. Die wenigsten Online-Shopper gibt es im Tessin (62 Prozent).


Zu den Produkten, die am häufigsten online gekauft werden, gehören Tickets, Kleidung, Sport-Equipment, Unterkünfte, Printprodukte, PC-Produkte, Möbel, Haushaltsartikel sowie Elektronik. Deutlich geringer ist die Nachfrage nach Krediten, Medikamenten, Anlagedienstleistungen, Wettscheinen, Online-Lernmaterial und Versicherungspolicen.

Experten raten zu einem Mix aus mehreren Online-Aktivitäten

Wer als Chef eines kleinen oder mittelständischen Unternehmens nun bemerkt, dass es durchaus sinnvoll ist, sich online zu zeigen, um auch mögliche Kunden zu erreichen, geht den Weg in die Online-Welt Schritt für Schritt.

Schritt 1: Die Homepage

Die Webseite eines Unternehmens ist die Online-Visitenkarte und das A und O, um sich auf den Weg in die Online-Welt zu machen. Wer branchenfremd ist, tut gut daran, für die Erstkonzeption auf die Hilfe eines Fachmanns zu setzen. Aretis hält beispielsweise smarte Webdesign-Lösungen für KMU-Kunden bereit und gestaltet diese nicht nur passend zum Unternehmen, sondern auch so, dass die Unternehmer nach dem ersten Go-Live die Pflege selbst übernehmen können.

Da eine Webseite meist aus statischen Inhalten (Produkt-/Leistungsportfolio, Über uns, Impressum, .) und dynamischen Inhalten (Blog, Aktuelles, .) besteht, ist es als denkbar, den dynamischen Bereich langfristig selbst zu pflegen. Wer besonders innovativ sein möchte, für den könnte es auch infrage kommen, ein Video auf der eigenen Homepage online zu stellen. Mit dem richtigen Verständnis für Video Storytelling kommt dieses punktgenau bei der Zielgruppe an.

Schritt 2: Social Media

Wer sich durch die eigene Homepage auf das Online-Leben eingestellt hat, wird anschliessend den nächsten Schritt tun. Und dieser sieht vor, dass Social-Media-Netz zu erobern. Dafür ist es zunächst nötig, auszuwählen, welcher Social Media Kanal zum Unternehmen, zu den Produkten und Dienstleistungen passt.

  • Xing und LinkedIn sind Plattformen, die vornehmlich im Consulting-Bereich dienlich sind, denn hier kann ein gekonntes Networking für gute Aufträge sorgen.
  • Instagram ist besonders beliebt bei Unternehmen, die einzelne (abbildbare) Produkte im Portfolio haben.
  • Facebook ist hingegen übergreifend für alle Dienstleistungen und Produkte denkbar.
Achtung: Wer sich aufmacht in die Social-Media-Welt, der muss wissen, dass dieser Weg sehr zeitintensiv ist. In der Praxis ist es nicht damit getan, nur Inhalte zu veröffentlichen. Es geht darum, online zu interagieren und damit auch rasch zu reagieren, wenn auf eine Veröffentlichung eine Rückmeldung kommt.

Schritt 3: Newsletter Marketing

Ein weiterer Klassiker der Online-Marketing-Welt ist das Newsletter Marketing, das allerdings voraussetzt, dass der Unternehmer weiss, was für Bestandskunden inhaltlich von Interesse ist und, dass es grundsätzlich möglich und sinnvoll ist, Bestandskunden regelmässig über News zu informieren. Newsletter Marketing kann nämlich nur dann einen positiven Effekt aufs Unternehmen haben, wenn sich dadurch ein betrieblicher Erfolg einstellt.

Hierzu ein paar Beispiele aus der Praxis: Würde ein Fertighaus-Erbauer seine Bestandskunden regelmässig über Bau-News informieren, wird er dadurch vermutlich keine Neukunden gewinnen, denn wer einmal ein Fertighaus gekauft und erbaut hat, wird nicht direkt danach ein neues Haus kaufen. Wer ein Autohaus mit Werkstatt betreibt, sollte die Kunden, die einen Neuwagen gekauft haben, eher nicht mit weiteren Neuwagen-News behelligen, sondern stattdessen auf wichtige Service-Termine hinweisen.

Als Faustregel gilt also: Gutes Newsletter-Marketing hat immer einen Mehrwert für Unternehmen und Kunden.

(ps/pd)

Heute laufen fast alle Umsätze eines Unternehmens über das Internet. Selbst wenn der Kauf im Geschäft getätigt wird, dann erfolgt die erste Kontaktaufnahme meist über das Internet. Der Kunde informiert sich vor dem Kauf schon recht deutlich über das Internet und sucht gezielt nach Informationen. Unternehmen, die hier nicht einen Präsenz vorweisen können, haben definitiv das Nachsehen. mehr lesen  
Es mag tatsächlich Menschen geben, die meinen, dass das Putzen der Wohnung oder des Hauses ihnen einen grossen Spass bereitet. Wenn man zu diesen Menschen gehört, so kann man natürlich froh sein. Allerdings ... mehr lesen
Wohnung putzen? Gönnen Sie sich eine professionelle Reinigungsfirma.
Damit man herausfinden kann, welche Sanierungsarbeiten getätigt werden müssen, muss man einen Sachverständigen beauftragen.
Wenn der Putz bröckelt und der Wind durch die alten Fenster pfeift, dann wird es so langsam an der Zeit das Haus zu sanieren. Unter Sanierung wird die Wiederherstellung des Bauwerks ... mehr lesen  
Vielleicht kennen Sie den Klassiker aus den 1980 er Jahren, in dem der österreichische Popsänger Falco den Titel «Nie mehr Schule» anklingen liess. Damals wie heute für viele Kinder und Junggebliebene ein Klassiker, der noch immer nicht verklungen ist. mehr lesen  
PUBLINEWS ermöglichen Werbekunden die Präsentation ihrer Inhalte (Unternehmens- oder Produkteinformationen) im Look & Feel von news.ch. PUBLINEWS-Meldungen sind speziell als solche gekennzeichnet. Für deren Inhalt ist ausschliesslich der jeweilige Auftraggeber verantwortlich.

PUBLINEWS BUCHEN
Wenn auch Sie Ihre aktuellen Neuigkeiten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zielgruppen- gerecht publizieren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam.
Chris Sigrist
Chris Sigrist, sigrist@news.ch
Mobile +41 (0)78 648 30 22
Skype chris_vadian_net
 
News
         
Wer sich als Unternehmen der Online-Welt verschliesst, der grenzt damit auch wichtige Kunden und Absatzkanäle aus.
Publinews Dass sich grosse Unternehmen es sich nicht nehmen lassen, umfangreichen Online-Aktivitäten nachzugehen, ist heute selbstverständlich. Kleinere und mittlere Unternehmen, ... mehr lesen
Wohnung putzen? Gönnen Sie sich eine professionelle Reinigungsfirma.
Publinews Es mag tatsächlich Menschen geben, die meinen, dass das Putzen der Wohnung oder des Hauses ihnen einen grossen Spass bereitet. Wenn man zu diesen Menschen ... mehr lesen
Damit man herausfinden kann, welche Sanierungsarbeiten getätigt werden müssen, muss man einen Sachverständigen beauftragen.
Publinews Wenn der Putz bröckelt und der Wind durch die alten Fenster pfeift, dann wird es so langsam an der Zeit das Haus zu sanieren. Unter Sanierung wird die Wiederherstellung des Bauwerks ... mehr lesen
Schulkids
Publinews Vielleicht kennen Sie den Klassiker aus den 1980 er Jahren, in dem der österreichische Popsänger Falco den Titel «Nie mehr Schule» anklingen liess. Damals wie heute für viele Kinder und ... mehr lesen
Videos werden in Zeiten der Digitalisierung immer wichtiger - der User favorisiert dieses Medium.
Publinews Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch und bringt den Menschen wie den Unternehmen wunderbare Möglichkeiten. Viele Tätigkeiten werden ... mehr lesen
Viele Offshore Firmen für Aktenschränke und andere Produkte haben sich in der Schweiz niedergelassen.
Publinews Im Jahr 2018 ist die Schweizer Wirtschaft kräftig gewachsen. Doch waren die guten Resultate im zweiten Halbjahr eher verhalten. Seit diesem ... mehr lesen
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz seit Jahren rückläufig. So viel zu den guten Nachrichten. Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, grundsätzlich auf gutes Material an den Schwachstellen (Türen, Fenster, Tore) zu setzen und zusätzliche Sicherungen zu installieren.
Publinews Smarter Einbruchschutz  Nahezu alle Diebstahlkategorien weisen eine rückläufige Tendenz auf. 2017 wurden in der Schweiz 4,9 Einbrüche pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht ... mehr lesen
...für Oma und Opa, Gotti und Götti sowie all die anderen lieben Menschen.
Publinews An diesen Weihnachtsgeschenken hat man das ganze Jahr lang Freude  Verstauben deine schönsten Fotos? Wir präsentieren sechs Ideen, wie du aus deinen besten Aufnahmen coole Weihnachtsgeschenke machst. mehr lesen
Jetzt bewerben bei «Die Höhle der Löwen»!
Startup News Das weltweit bekannte Erfolgsformat der Gründer-Show kommt dank TV24 2019 endlich auch in die Schweiz. mehr lesen
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
ALC That's all Logo
15.07.2019
naturforum Logo
15.07.2019
14.07.2019
14.07.2019
14.07.2019
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Stellenmarkt.ch