Julius Bär nach vier Monaten mit mehr Netto-Neugeld
publiziert: Freitag, 9. Mai 2008 / 08:37 Uhr

Zürich - Die Vermögensverwalterin Julius Bär ist in den ersten vier Monaten 2008 von der US-Kreditkrise verschont geblieben. Die verwalteten Vermögen gingen zwar zurück, bei den Netto-Neugeldnern hat die Bank aber zugelegt.

Julius Bär ist von der Kreditkrise verschont geblieben.
Julius Bär ist von der Kreditkrise verschont geblieben.
Die Netto-Neugeldentwicklung sei bedeutend, schreibt Julius Bär in einer Mitteilung. Das Private Banking habe hierzu kräftig beigetragen. Konkrete Zahlen liefert Julius Bär zwar nicht. Die Ergebnisse der ersten vier Monate umschreibt die Bank aber als «zufriedenstellend».

Die verwalteten Vermögen hingegen gingen zurück. Grund hierfür sind das schwierige Marktumfeld und der starke Schweizer Franken. Der Rückgang hat zwar Einfluss auf die Erträge aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft. Die Ertragsentwicklung bleibe aber zufriedenstellend.

Da Julius Bär sich ausschliesslich auf das Vermögensverwaltungsgeschäft konzentriere, habe die Bank keine Verluste durch die US-Kreditkrise erlitten, heisst es weiter.

Aktienrücklaufprogramm

Julius Bär bekräftig in der Mitteilung der Grundsatz, Überschusskapital an die Aktionäre zurückzugeben. Die Vermögensverwalterin hat zurzeit ein Aktienrücklaufprogramm am Laufen.

Zum geplanten Börsengang des US Asset Management gab die Bankengruppe in der Mitteilung keine neuen Details bekannt. Weiterhin soll der Börsengang im Laufe des Jahres abgeschlossen werden.

Die Bank nimmt in der Mitteilung keine konkrete Stellung zu den jüngsten Gerüchten eines möglichen Verkaufs. Im Markt kursierten Gerüchte, die britische Standard Chartered sei an dem Vermögensverwalter interessiert und könnte 105 Franken je Aktie bieten.

(rr/sda)

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