Japan investiert weiter in Euro-Rettungsfond
publiziert: Montag, 31. Okt 2011 / 07:46 Uhr / aktualisiert: Montag, 31. Okt 2011 / 09:27 Uhr
Japanische Notenbank.
Japanische Notenbank.

Tokio - Japan hat zum dritten Mal in diesem Jahr am Devisenmarkt interveniert, um den jüngsten Höhenflug des Yen zu bremsen. Die Regierung will damit Gefahren für die exportorientierte Wirtschaft abwehren und gegen Spekulanten vorgehen.

5 Meldungen im Zusammenhang
Er werde die internationalen Devisenmärkte weiter genau im Auge behalten, sagte Ministerpräsident Yoshihiko Noda am Montag im Parlament. Zentralbankchef Masaaki Shirakawa hofft stark, «dass der Eingriff zu Stabilität auf dem Währungsmarkt führt.»

Der Yen hatte zuvor im asiatischen Handel ein Rekordhoch von 75,31 Yen zum Dollar erreicht. Binnen Minuten fiel er dann um mehr als drei Prozent und lag im weiteren Verlauf bei knapp 79 Yen zum Dollar.

«Die jüngsten Anstiege des Yen können als Beispiel dafür genommen werden, wie die Schuldenprobleme Europas Japan treffen, indem sie die Risikoscheu der weltweiten Investoren stärken», sagte Notenbankchef Shirakawa bei einer Rede in Osaka.

Japan investiert in Euro-Rettung

Japan will auch künftig in den Euro-Rettungsfonds investieren. «Die japanische Regierung wird weiter Anleihen des EFSF, die wir ausgegeben haben, kaufen», sagte der Chef des europäischen Rettungsschirms (EFSF), Klaus Regling, in Tokio, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete.

Regling war in der japanischen Hauptstadt mit Vize-Finanzminister Takehiko Nakao zusammengetroffen. Bisher hat Japan etwa 20 Prozent der Schulden aus dem Rettungsfonds gekauft.

Regling hatte zuvor auch in China um Milliardeninvestitionen geworben. Beide asiatischen Staaten haben mit die grössten Devisenreserven der Welt.

Yen-Stärke bremst Honda

Die Folgen des Erdbebens in Japan sowie die starke Aufwertung des Yen haben den japanischen Autobauers Honda in seinem zweiten Geschäftsquartal belastet. Der Nettogewinn schmolz zwischen Juli und September um 55,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Gewinn betrug noch 60,4 Mrd. Yen (687,5 Mio. Franken), wie die Nummer Drei des Landes am Montag bekanntgab. Angesichts der noch unklaren Auswirkungen der schweren Überschwemmungen in Thailand wollte Honda vorerst keinen Ausblick für das noch bis zum 31. März 2012 laufende Gesamtgeschäftsjahr abgeben. Der Umsatz schrumpfte im Berichtsquartal um 16,3 Prozent auf 1,9 Bio. Yen.

(joge/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Tokio/Köln - Der japanische Staatshaushalt befindet sich mit einer Verschuldung von einer Billiarde Japanische Yen (10,7 Bio. ... mehr lesen
Premier Noda hatte sich unlängst die oppositionelle Zustimmung zur Anhebung der Verbrauchersteuer gesichert. (Archivbild)
Luxemburg - Die Wirtschaft des Euroraums wächst nur noch minimal. Im dritten Quartal stieg das Bruttoinlandprodukt im Vergleich ... mehr lesen
Schwere Zeiten für Spanien: Das Wirtschaftswachstum ist gestoppt.
China ist ansonsten ein grosszügiger Geldgeber des Westens.
Peking/Oslo/Karlsruhe/Frankfurt - Die Euro-Länder müssen sich bei ihrer Suche nach neuen Geldgebern für den Rettungsfonds ... mehr lesen
Brüssel - Europa hat ein umfassendes Massnahmenpaket gegen die Schulden- und Bankenkrise auf den Weg gebracht. ... mehr lesen 3
Die Krisentreffen zogen sich wegen der zähen Verhandlungen mit den Bankenvertretern über Stunden hin.
Die EZB fürchtet eine negative Inflationsrate.
Die EZB fürchtet eine negative Inflationsrate.
EZB-Vize warnt  Düsseldorf - Der Ölpreisverfall schürt in der Europäischen Zentralbank (EZB) die Furcht vor einem Teufelskreis der Deflation. EZB-Vizechef Vítor Constâncio warnt vor einem möglichen Abrutschen der Preise auf breiter Front. 
Rubelkurs stabilisiert  Moskau - Die Wirtschafts- und Währungskrise in Russland spitzt sich zu: Ökonomen ...
Der Eingriff der Regierung folgt auf umfangreiche, aber erfolglose Versuche der Zentralbank, den Rubelkurs zu stabilisieren.
Russische Parlamentskammer billigt Milliardenhilfen für Banken Moskau - Russlands Parlament hat Milliardenhilfen für die von den westlichen Sanktionen ...
Der russische Staat hat dieses Jahr bereits mehreren Banken unter die Arme gegriffen.
1. Dezember 2. Dezember 3. Dezember 4. Dezember 5. Dezember 6. Dezember 7. Dezember 8. Dezember 9. Dezember 10. Dezember 11. Dezember 12. Dezember 13. Dezember 14. Dezember 15. Dezember 16. Dezember 17. Dezember 18. Dezember 19. Dezember 20. Dezember 21. Dezember 22. Dezember 23. Dezember 24. Dezember
Adventskalender nachhaltige Entwicklung 2014
Adventskalender 24 Fenster zur Nachhaltigkeit, von innovativen Unternehmen, NGOs und weiteren Partnern.
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1100
    So, Italien will? Ein paar Populisten sind noch lange nicht Italien! Welch ein ... heute 00:52
  • Kassandra aus Frauenfeld 1100
    Hör ich recht? Der KGB Beamte, der sich hinter der Mauer offensichtlich recht wohl ... Do, 18.12.14 22:41
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2627
    Die... Sanktionen gegen Russland mögen kurzfristig wirken. Langfristig sind ... Do, 18.12.14 13:55
  • Kassandra aus Frauenfeld 1100
    Mittelalter Deutlicher kann es nicht zu Tage treten, die Gold-Initianten leben noch ... Mo, 01.12.14 13:37
  • Kassandra aus Frauenfeld 1100
    Die Dummen sind die Besucher der chinesischen Restaurants, nicht die Köche aus China oder ... Mo, 01.12.14 01:28
  • PMPMPM aus Wilen SZ 165
    Hoffentlich... ...werden diese Kontingente endlich vernünftig eingesetzt und nicht wie ... Fr, 28.11.14 19:54
  • Kassandra aus Frauenfeld 1100
    Die Finanzwelt lacht! Hier eine Meinung einer Bank und eine angesehen Börsenzeitung: "Statt ... Do, 27.11.14 18:56
  • Kassandra aus Frauenfeld 1100
    Teilweise hat er ja Recht, der Jordan Der Wert des Frankens wird in der Finanzwelt durch Nachfrage und ... Mi, 26.11.14 20:30
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
17.12.2014
15.12.2014
ALARME securityalarms Logo
15.12.2014
15.12.2014
15.12.2014
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 5°C 5°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 2°C 4°C leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 6°C 6°C bedeckt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 7°C 8°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 7°C 9°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 7°C 10°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 4°C 12°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten