Jahresteuerung auf Höchststand seit 14 Jahren
publiziert: Freitag, 8. Feb 2008 / 11:45 Uhr

Neuenburg - Die Jahresteuerung in der Schweiz hat im Januar den höchsten Stand seit mehr als 14 Jahren erreicht. Die jährliche Teuerungsrate stieg von 2 auf 2,4 Prozent.

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Im Vergleich zum Vormonat erhöhte sich das Preisniveau der Inlandgüter um 0,3 Prozent.
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Landesindex der Konsumentenpreise
Der individuelle Teuerungsrechner des Bundesamtes für Statistik.
Zum Teuerungsrechner

Die Teuerung sank verglichen mit Dezember aber um 0,3 Prozent auf 102,3 Punkte, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.

Aus längerer Sicht ist die Teuerung so hoch wie schon lange nicht mehr: Letztmals wurde im Dezember 1993 mit 2,5 Prozent eine noch höhere Jahresteuerung erreicht.

Preise im Januar gesunken

Im Monatsvergleich sind die Preise im Januar aber dank des Ausverkaufs um 0,3 Prozent gesunken. Dieser Rückgang sei vor allem den tieferen Preisen für Bekleidung und Schuhe im Ausverkauf zu verdanken, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) mit. Der entsprechende Index ging um 14,4 Prozent zurück.

Ebenfalls rückläufig waren die Preise für die Telekommunikation (-1,6 Prozent), Hausrat und laufende Haushaltführung (-0,3 Prozent) sowie Freizeit und Kultur (-0,2 Prozent).

Teuerer als noch im Dezember waren hingegen die Preise für Restaurants und Hotels ( 1,9 Prozent), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke ( 0,9 Prozent), Wohnen und Energie ( 0,5 Prozent), Verkehr ( 0,4 Prozent) sowie für alkoholische Getränke und Tabak ( 0,2 Prozent).

Preise der Inlandgüter steigen

Im Vergleich zum Vormonat erhöhte sich das Preisniveau der Inlandgüter um 0,3 Prozent, während es sich bei den Importgütern, beeinflusst durch tiefere Preise für Bekleidung, um 1,7 Prozent ermässigte, wie das BFS weiter erklärte.

Damit verzeichneten die Inlandgüter innerst Jahresfrist eine durchschnittliche Preissteigerung um 1,2 Prozent, und die Importprodukte verteuerten sich um 5,6 Prozent.

(bert/sda)

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