Iran löst ausländische Konten auf
publiziert: Freitag, 20. Jan 2006 / 23:20 Uhr

Teheran - Der von Sanktionen des UNO-Sicherheitsrats bedrohte Iran hat mit dem Umschichten von Geldern auf ausländischen Konten begonnen.

Die iranische Zentralbank in Teheran.
Die iranische Zentralbank in Teheran.
8 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Iranische Zentralbank

www.cbi.ir

Konten in der Schweiz sind laut iranischen Medien davon nicht betroffen.

«Wir transferieren Rücklagen im Ausland dahin, wo immer es angebracht ist», sagte Zentralbankchef Ebrahim Scheibani der Agentur Isna. «In diesem Zusammenhang haben wir mit einem Transfer begonnen.» Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

In Medienberichten hatte es zuletzt geheissen, aus Sorge vor möglichen Wirtschaftssanktionen wolle der Iran Devisenkonten in Europa im Wert von acht Milliarden Dollar auflösen. Nur die Konten des Landes in der Schweiz seien davon nicht betroffen.

Überweisung nach Asien

Die iranische Zentralbank habe den Auftrag erhalten, das Geld von europäischen Instituten zu Banken in Schanghai, Hongkong, Singapur und Malaysia zu überweisen. Den Europäern solle keine Gelegenheit geben werden, durch ein mögliches Einfrieren des Geldes Druck auszuüben.

Der Iran sieht sich mit der Forderung mehrerer westlicher Länder konfrontiert, den Atomstreit mit dem Land an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu verweisen. Dieser könnte verschiedene Sanktionen verhängen.

Der Iran steht im Verdacht, am Bau von Atomwaffen zu arbeiten. Das Land hat dies stets dementiert und erklärt, mit der Hilfe der Nukleartechnologie Energie erzeugen zu wollen.

USA kritisiert Isolierung

Die USA erklärten in einer ersten Reaktion, mit diesem Schritt isoliere sich der Iran weiter von der Staatengemeinschaft. «Ich glaube das zeigt, dass der Iran sich weiter von der restlichen Welt isoliert», sagte der Sprecher des US-Aussenministeriums Sean McCormack.

Die USA unterstrichen zudem nochmals ihre Forderung nach einer Einschaltung des Sicherheitsrats im Atomstreit. «Wir sind überzeugt, dass Iran sowohl in seiner eigenen Region als auch weltweit eine Gefahr für den Frieden ist», sagte Nicholas Burns, Staatssekretär im US-Aussenministerium in Neu-Delhi.

Irans Vermögen wurde bereits einmal eingefroren. Nach der Islamischen Revolution im Jahr 1979 hatte die US-Regierung das gesamte in den USA angelegte Vermögen des zuvor engen Verbündeten Iran gesperrt.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - Nach der UBS steigt auch ... mehr lesen
Iranische Kunden haben Vermögen von total 1,4 Mrd. Franken auf Schweizer Banken deponiert, syrische Kunden 8,6 Mrd. Franken.
Die UBS hätte schon letztes Jahr angefangen, diese Entscheidung vorzubereiten.
Zürich - Die UBS ist aus dem ... mehr lesen
Hamburg - Die Regierung in Teheran ... mehr lesen
Die Iraner wollen eine Beteiligung Chinas am Joint Venture.
Der IAEA-Chef Baradei.
Wien - Der Direktor der ... mehr lesen
Mit der spektakulären Ausweitung ... mehr lesen
Jacques Chirac pokert mit der Drohung eines Atomwaffeneinsatzes.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Javier Solana meint, es sei an der Zeit den Druck auf Iran zu erhöhen.
Brüssel - Im Streit um das ... mehr lesen
Berlin - Im Atomkonflikt mit Iran ... mehr lesen
Merkel und De Villepin sprachen sich für ein deutliches Zeichen an den Iran aus.
Der Sicherheitsrat könnte gegen den Iran empfindliche Sanktionen beschliessen.
Teheran - Iran hat erneut vor einer Einschaltung des UNO-Sicherheitsrats in den Streit um sein Atomprogramm gewarnt. mehr lesen
Kryptowährungen schnell und einfach über das Smartphone kaufen.
Kryptowährungen schnell und einfach über das Smartphone kaufen.
Publinews Spätestens seit dem Bitcoin-Boom im Jahr 2017, wo der Bitcoin-Kurst ein Rekordhoch nach dem nächsten sprengte, interessieren sich nicht nur Technikbegeisterte und Internetaktivisten für Kryptowährungen. mehr lesen  
Trends für 2019  Geht es um Trends der digitalen Devisen für 2019, rangiert der Bitcoin ganz vorn. Auch Ethereum, Bitcoin Cash ... mehr lesen  
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Konto auf Bahamas aufgegeben  Buenos Aires - Der argentinische Präsident Mauricio Macri will sein auf den Bahamas geparktes Geld nun in Staatsanleihen in der Heimat investieren. Er habe den Verwalter des Kontos angewiesen, die 1,2 Millionen US-Dollar aus der Karibik nach Argentinien zu überweisen. mehr lesen  
Fassungslos und tief erschüttert  Zürich - Der ehemalige Zurich-Chef Martin Senn hat sich das Leben genommen. Er wurde 59 Jahre alt. Für den Konzern ist es bereits der zweite Suizid eines hochrangigen Managers innert drei Jahren. 2013 hatte sich der damalige Finanzchef Pierre Wauthier das Leben genommen. mehr lesen  
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.konkurs.ch/ajax/top5.aspx?ID=1&col=COL_2_1
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
.
Green Investment news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
EasyGov am Laptop
Startup News EasyGov.swiss vereinfacht die nötigen Behördengänge Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) baut den Online-Schalter für Unterneh-men EasyGov.swiss bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr aus. Mit ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
 
News
         
Covid-19 verändert.
Publinews Wenn man von Corona (oder auch von COVID-19) spricht, dann hört man immer wieder, dass sich die Dinge massgeblich verändert haben. Dies betrifft ... mehr lesen
Liquidität einfach sicherstellen.
Publinews Die Liquidität eines Unternehmens ist seine kurzfristige Zahlungsfähigkeit. Die Planung der flüssigen Mittel ist im ... mehr lesen
Ideales Mass an Fitness mit alternativem Gerät.
Publinews Wer möchte nicht gerne gleichzeitig stark sein und über genügend physische Ausdauer verfügen. Es gibt viele Methoden, zu diesem Ziel zu gelangen. ... mehr lesen
Online-Banken auf der Überholspur.
Publinews Vor Jahren hat man sich noch in der Bankfiliale mit seinem persönlicher Berater getroffen, um sodann über die neuesten Entwicklungen zu reden, die Entwicklung des ... mehr lesen
Bundeshaus
Publinews Die Schweizer Regierung unterstützt Blockchain-Start-ups beim Geschäftsaufbau, indem sie mit neuen Gesetzen die rechtlichen Hürden für ... mehr lesen
Konzentration auf rein pflanzliches Essen.
Publinews Für Gastronomiebetreiber in der Schweiz wird Nachhaltigkeit aus Imagegrün-den immer wichtiger. Doch was bedeutet der Nachhaltigkeitstrend für Gastro-nomen ... mehr lesen
Geduld und Zeit.
Publinews Einige Fragen werden gestellt, die wohl so alt wie die Börse selbst sind. Dazu gehört etwa die (fast schon traditionelle) Frage, die gerne von Anfängern ... mehr lesen
2,6 Prozent der Rendite lassen sich auf die Dividenden.
Publinews Wer sein Geld gewinnbringend veranlagen möchte, der muss sich heute gegen das klassische Sparbuch oder Tages- wie Festgeld entscheiden. Denn die ... mehr lesen
Geräte im Homeoffice
Publinews In einigen Betrieben wurde die Arbeit im Homeoffice bereits teilweise als Option bereitgestellt. Spätestens seit der Corona-Krise musste ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
CAFÉ BIENNOIS BIELER CAFE Logo
28.09.2020
BLAUGANG Logo
28.09.2020
SWISSROCK CRUISE SWISSROCKCRUISE.COM Logo
28.09.2020
Migros-Genossenschafts-Bund Logo
28.09.2020
fitlinx verbindet. Logo
28.09.2020
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 10°C 14°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wechselnd bewölkt
Basel 10°C 16°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 9°C 12°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wechselnd bewölkt
Bern 10°C 16°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
Luzern 10°C 14°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Genf 10°C 17°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 10°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wechselnd bewölkt
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten