PwC-Studie «Der Mehrwert internationaler Mitarbeitereinsätze»
Internationale Einsätze steigern Leistung
publiziert: Dienstag, 1. Mai 2007 / 10:09 Uhr

Internationale Mitarbeitereinsätze haben einen positiven Einfluss auf die Leistung der Mitarbeitenden und steigern zudem mittelfristig die Karrierechancen. Eine überdurch-schnittlich hohe Anzahl Mitarbeitende verlassen jedoch das Unternehmen im Jahr nach der Rückkehr.

Im Jahr der Rückkehr sinkt die Leistungssteigerung auf sechs Prozent.
Im Jahr der Rückkehr sinkt die Leistungssteigerung auf sechs Prozent.
In Unternehmen besteht darum grosser Handlungsbedarf bei der Wiederein-gliederung nach einem internationalen Einsatz. Dies sind die Hauptergebnisse der Studie «Der Mehrwert internationaler Mitarbeitereinsätze», die PricewaterhouseCoopers in Zusammenarbeit mit der Cranfield University (Grossbritannien) zur Rentabilität globaler Mitarbeitereinsätze veröffentlicht hat.

13 Prozent mehr Nettoleistung

Wie die Studie zeigt, wirken sich globale Mitarbeitereinsätze positiv auf die Unternehmensleistung aus. So steigt während eines internationalen Mitarbeitereinsatzes die Nettoleistung um 13 Prozent. Auch die mittelfristigen Karriereaussichten von global erfahrenen Mitarbeitenden sehen sehr gut aus. Unternehmen befördern 23,7 Prozent der Rückkehrer bereits in den ersten zwölf Monaten, entweder am Heimatstandort oder im Rahmen eines weiteren Auslandeinsatzes.

«Für eine erfolgreiche globale Entwicklungsstrategie müssen Unternehmen sowohl talentierte Mitarbeitende identifizieren als sie auch auf globaler Ebene fördern. Allerdings besteht dabei auch die grosse Herausforderung, das Personal nach einem Auslandeinsatz halten zu können», sagt George Ladner, Partner bei PricewaterhouseCoopers und Leiter Human Resources Services Schweiz.

Weniger Leistung nach Rückkehr

Die Untersuchung dokumentiert aber auch, dass im Jahr der Rückkehr die Leistungssteigerung nur noch bei 6 Prozent liegt. Mehrere befragte Unternehmen weisen sogar eine negative Leistungsentwicklung aus. Laut der Studie erleben viele Mitarbeitende bei der Rückkehr einen «Karriereknick». Gleichzeitig fällt es ihnen schwer, sich wieder im Heimatland zu reintegrieren.

Hohe Fluktuationsrate

Die befragten Firmen verlieren in den ersten zwölf Monaten der Rückkehr bis zu 40 Prozent der Mitarbeitenden. Die Fluktuationsrate der Rückkehrer im ersten Jahr ist damit deutlich höher als jene von Mitarbeitenden in vergleichbaren Funktionen am Heimatstandort. Der Grund dafür wird im fehlenden formalisierten Rückkehrprozess gesehen. Die Firmen setzen zwar durchschnittlich 65 Tage für die Vereinbarung eines Mitarbeitereinsatzes ein, verfolgen aber meist keine gezielte Strategie für die Wiedereingliederung zurückkehrender Mitarbeitender. Die Studie bringt weiter zutage, dass 24 Prozent aller Mitarbeitende auf der Board/Executive-Ebene über internationale Erfahrung verfügen.

29 Monate Einsatzdauer

An der Untersuchung haben neun Unternehmen mit einer Gesamtbelegschaft von mehr als 500'000 Mitarbeitenden teilgenommen. Es sind Firmen aus unterschiedlichsten Branchen (Konsumgüterindustrie, Maschinenbau, IT und andere Dienstleistungsbereiche), die ihren Hauptsitz in den USA und Grossbritannien oder in Mitteleuropa haben. Insgesamt waren zum Zeitpunkt der Befragung 3450 Mitarbeitende im Ausland tätig, also zwischen 0,3 und 2,5 Prozent der Gesamtbelegschaft. Nur gerade16 Prozent davon waren Frauen. Die durchschnittliche Entsendungsdauer betrug 29 Monate. Die Kosten pro Einsatz und Jahr beliefen sich auf 310'918 US-Dollar.

(gl/tc)

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