Arbeitsmarkt
In der Schweiz fehlen eine Viertelmillion Vollzeitstellen
publiziert: Dienstag, 29. Okt 2013 / 13:55 Uhr
Viele in der Schweiz würden gerne mehr arbeiten. (Symbolbild)
Viele in der Schweiz würden gerne mehr arbeiten. (Symbolbild)

Neuenburg - Von den 4,4 Millionen Erwerbstätigen der Schweiz möchten 291'000 gerne mehr arbeiten. Unterbeschäftigte und Arbeitslose zusammengenommen, fehlen rund 255'000 Vollzeitstellen. Auf dem Arbeitsmarkt schlummert zudem eine «stille Reserve» von über 200'000 Personen.

1 Meldung im Zusammenhang
Die von den Teilzeitbeschäftigten zusätzlich gewünschten Arbeitsstunden allein entsprechen 94'000 Vollzeitstellen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer ergänzenden Studie zur Erwerbslosigkeit errechnet hat. Die 193'000 Erwerbslosen mitgezählt, waren 2012 insgesamt 484'000 Personen von Arbeitsmangel betroffen.

Die 291'000 Teilzeitbeschäftigten, die mehr arbeiten möchten und dafür auch zur Verfügung stünden, machen nach internationaler Definition 5,8 Prozent aller Erwerbspersonen aus. 2012 wurde dieser Anteil einzig von Irland mit 6,9 Prozent sowie von Spanien und Grossbritannien mit je 6,0 Prozent übertroffen.

Von den Nachbarländern weisen Deutschland und Frankreich Anteile von 4,3 respektive 4 Prozent aus. Österreich kommt auf 3,3, Italien auf 2,4 Prozent. Im europäischen Mittel liegt die Quote der Unterbeschäftigung bei 3,8 Prozent. Von den Unterbeschäftigten in der Schweiz sucht nur rund ein Viertel aktiv nach Mehrarbeit.

Frauen, 40- bis 45-Jährige und Personen mit Ausbildung auf Sekundarstufe II (Berufsbildung oder allgemeinbildende Schulen) sind nach den Angaben des BFS überdurchschnittlich oft unterbeschäftigt.

Wird der Anteil Unterbeschäftigte unter den Teilzeiterwerbstätigen betrachtet, so arbeiten teilzeiterwerbstätige Männer, Ausländerinnen und Ausländer, 15- bis 24-Jährige und Personen ohne nachobligatorische Bildung öfter zu einem ungenügenden Beschäftigungsgrad.

«Stille Reserve» bei den Nichterwerbspersonen

Zusätzlich zum ungenutzten Potenzial bei den Teilzeiterwerbstätigen gibt es gemäss BFS eine «stille Reserve» von 212'000 Menschen, die weder erwerbstätig noch arbeitslos sind. Die Zahl setzt sich zusammen aus den 52'000 Personen, die zwar auf Arbeitssuche, aber nicht kurzfristig für eine Arbeit verfügbar sind, und aus 160'000 Personen, die zwar für eine Arbeit verfügbar wären, aber nicht aktiv danach suchen.

Rund zwei Drittel dieser potentiellen zusätzlichen Arbeitskräfte sind Frauen. Beide Gruppen der stillen Reserve unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Altersstruktur: Über die Hälfte der «nicht kurzfristig verfügbaren Personen» sind Jugendliche (15- bis 24-Jährige), unter den «Personen, die nicht aktiv suchen», sind die Altersgruppen gleichmässiger verteilt.

 

(tafi/sda)

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Ich sehe das eben umfassend und habe dazu nicht ausführlich geschrieben. Grundsätzlich bin ich nämlich der Meinung dass in der Schweiz die Löhne nicht zu niedrig, sondern die Preise zu hoch sind. Alles ist zu teuer und die Kartelle müssen endlich gesprengt werden. Dazu keine zusätzlichen Abgaben und Steuern für Arme und die Mittelschicht.

Die Vignetten Erhöhung ist Pippifax. Was die Idioten in Bern planen ist weit schlimmer. 15 bis 30 Rappen auf's Benzin, Roadpricing, Zigis auf 11 Stutz und die MSWT hätte man auch am liebsten schon bei 10 bis 15 %. Was die da planen ist die Verarmung eines grossen Teils der Schweizer Bevölkerung. Bei dem was Bern in den nächsten Jahren ablocken will, reichen auch 4'000 im Monat nicht mehr. Diese Spirale kann nicht immer so weitergehen. Sie werden das Volk so quetschen bis hoffentlich in Bern Steine in die Fenster des Bundeshauses fliegen. Wie schon Dutti, nur heute ist man Terrorist. Der Tag wird kommen und ich, der noch nie an einer Demo war und keinen Hang zur Randale habe, würde selbst in meinem Alter mitmachen wenn ich die Chance hätte.

Ich gebe nichts auf TV und Zeitungen. Ich habe relativ viele Kontakte in der Schweiz. Im Bereich des Rohstoffhandel, Banken, Treuhänder und Venture Capital für neue Gesellschaften. Alle die ich kenne und das sind nicht Wenige, ALLE, haben die Schnauze voll von der gegenwärtigen Schweiz und den ewigen Vorstössen der Sozis dieses Land fertig zu machen. Man kann in diesen Bereichen in der Schweiz nicht mehr vernünftig was aufbauen oder arbeiten, ausser man ist ein mega-milliarden Multi. Natürlich hat Glencore keine Probleme, aber als Mittel- oder Neu-Unternehmen vergeht einem das Lachen über die Schweizer Gesetze und die Idioten bei den Banken. Wenn ich die Parkuhr in der Schweiz füttere könnte es schon Geldwäscherei sein, das liegt nämlich in der Willkür des Beamten.

Viele davon werden keine neuen Firmen hier gründen und einige planen bereits ihren Wegzug auf sicher. Von den besten Banken der Welt sind wir daran zum gestörtesten Bankensystem der Welt zu mutieren. Zudem bin ich zusätzlich an einer Firma beteiligt die Firmen im Ausland ansiedelt. Da kommen extrem Anfragen aus ganz Europa rein. 3000 in drei Jahren. Ich sitze also an der Quelle. Der Niedergang des Schweizer Finanzplatzes ist Teil meines Geschäftes, macht mich aber überhaupt nicht glücklich. Mir tut es unsäglich weh wie wenig Sorge die Schweizer zu Ihrem Land tragen. Wie wenig Sie es lieben und alles in Jahrzehnten erfolgreich Aufgebaute in 3 Jahren zerstören.

Meine beruflichen und privaten Erfahrungen decken sich also überhaupt nicht mit den Aussagen eines Wehrmuths oder Levrats. Auf diesem Weg wird es eng werden für die Schweiz. Ich habe auch noch keinen Ausländer getroffen der mir sagte die Schweiz sollte in die EU. Im Gegenteil. Alle warnen uns davor.

Die Leute sind blind, denn für die Geschäftswelt und Bankkunden hat die Schweizer Politik eines der kapitalsten Verbrechen begangen. Gegen die eigene Gesetze und die eigene Rechtssicherheit zu verstossen. Internationale Kunden anzulocken mit einer rechtssicheren Schweiz und dann die eigenen Gesetze brechen und das auch noch auf Jahre rückwirkend. So was vergisst der Markt nicht. Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen, der Schweizer Finanzplatz ist bald Geschichte. Singapore, Dubai, USA UK und Hong Kong sind nicht so dumm. Vor allem aber haben Sie keine blöden linken Gutmenschen vom Ponyhof die was zu sagen haben und der Feind im eigenen Land sind. Die SP kümmert sich primär um die Interessen von Ausländer und einer Ideologie für Europa, als um die Schweiz. Jeder SP-Wähler der das für die letzten zwei Jahre nicht zugibt, belügt sich selber.

Aber diesen wichtigen Punkt, der Bruch der Rechtssicherheit sehen unsere Politiker gar nicht. Der Schaden ist schon gemacht und die Linken wollen ihn noch verschlimmern. Statt uns um das Wohl unseres Landes zu kümmern, schreitet eine Seuche des Neids voran, die wir bis anhin nur von Deutschland kannten. Wir diskutieren die Einkommen des obersten Prozentes, welches mit privatem Geld bezahlt wird und AHV- und Steuereinnahmen bringt, während hinten die ganze Bude abfackelt. Die diskrete, zuverlässige und souveräne Schweiz ist Geschichte und der Name international ruiniert. EWS ist so tief im A**** der USA und der EU wie man nur sein kann und geht jeweils noch weiter als die OECD von uns verlangt.

Dank diesen Initiativen haben wir jetzt dann die einmalige Chance der Vorreiter des neuen, realen Sozialismus in Europa zu werden. Wo der Stadt über die Verwendung von privaten Gelder bestimmt.Abgehört wie in der ehemaligen DDR werden wir ja alle schon. Die Schweiz gilt im Ausland jetzt schon nicht mehr als zuverlässiger Partner. So gesehen wäre 1:12 nur ein weiterer Dolchstoss zur Ermordung eines einst wirtschaftlich erfolgreichen Staates.

Die USA und die EU sind zur Zeit sehr erfolgreich am Aufbau von Plutokratien. Die Frage ist nun ob wir so dumm sind mitzumachen oder so dumm uns hinein zu manövrieren.
Die Fortsetzung der Misere
.... was ich hier gerade geschrieben habe und eigentlich jeder wissen kann, der sich 2,3 Gedanken dazu macht, wird einige Jahre nach der Einführung dann auch die Politik beschäftigen.
Man wird dann einen weiteren separierten 3. oder 4. "Arbeitsmarkt" haben, auf dem Minderqualifizierte zu Minderlöhnen arbeiten werden. Dafür braucht es natürlich Verwaltungs- und Kostenkontrollstellen beim Staat.
Und wieder haben wir damit ein grosses Stück dessen abgeschafft, was die Aufklärung an Freiheit gebracht hat. Die Sozialisten bringen uns eins nach dem anderen zurück, was den Feudalismus wieder aufleben lässt.
Aus so einem separierten Arbeitsmarkt gibt es für die dort ausgepressten Zitronen kein Entrinnen aus eigener Kraft mehr.
Wir verreglementieren alle unsere freiheitlichen Strukturen, die der Gesellschaft Fortschritte gebracht haben und zwängen uns alle in ein Korsett.
Am Ende dieser Fahnenstange werden wieder die Oligarchen regieren und das Volk wird in Klassen unterteilt. Die Gutverdienenden mit Einfamilienhäuschen und 2 Autos, die Schlechtverdienenden im "verdichtet gebauten Hochhausquartier" und die abgestraften Sklaven im separierten Arbeitsmarkt unter Aufsehern und Verwaltern.

Vorausdenken ist keine Glückssache.
Aber keine Panik. Die Schweiz wird es in 3 Jahrzehnten so oder so nicht mehr geben. Nicht mehr als souveräner Staat. Nur noch als Grossstadt für zugezogene Neureiche.
Für meine Kinder würde mich das jetzt ein wenig anscheissen. Zum Glück habe ich keine.
Keine gute Idee
"jeder der Vollzeit arbeitet auch davon Leben kann "

Klingt gut. Ist aber genauso verkehrt, wie 1:12.

Bei 1:12 könnte man, wäre man naiv genug, dem Argument folgen, es würde die unveränderte Lohnsumme anders verteilt. In Wirklichkeit wird man einige Tricks anwenden, um das Gesetz zu umgehen:

Man wird die allertiefsten Löhne - falls es im Grossunternehmen so etwas heute überhaupt noch gibt - streichen und die Leute nach Möglichkeit aus den Diensten entlassen, während die obersten Löhne dann z.B. über eine Auslandfirma angestellt werden und dann natürlich auch dort Steuern zahlen gehen.

Bei der Mindestlohninitiative klingt verlockend, dass "jeder, der Vollzeit arbeitet, auch davon leben kann".

Da ist der Zusammenhang eigentlich noch viel einfacher. Wundert mich deshalb, dass Sie das nicht sehen wollen: schlecht qualifizierte würden einfach entlassen und durch besser bezahlte höher qualifizierte ersetzt oder die Arbeit wird auf andere Mitarbeiter verteilt.

Ist doch eigentlich logisch. Der Unternehmer kann und wird nicht mehr für eine Stelle bezahlen, als sie Wert schöpft. Sonst wäre er ein Trottel. Wenn er also schon höhere Löhne bezahlen muss, für einen, der nur Pakete schnürt und zur Post bringt, dann wird er auch jemanden anstellen, der mehr leisten kann. Also wird der Paketschnürer in der Spedi danach ein besser qualifizierter sein, der auch flexibler eingesetzt werden kann.

Das wird nicht nur kurzfristig zu einer Zunahme von Arbeitslosen am unteren Lohnende führen, sondern gleich auch für alle Zeiten zementieren, dass alle diejenigen, die diese "Minimalleistung" für den Minimallohn nicht bringen können, nie mehr arbeiten gehen werden.
Es ist ihnen ja gesetzlich verboten worden.

Mir schleierhaft, wie man für so eine Vorlage sein kann. Die Sozialisten machen ja vieles kaputt, um ihre Lohnpolizei zu kriegen. DIESE Variante aber ist zusätzlich eine der verheerendsten. Dass Mindestlöhne nur negative Einflüsse auf eine Volkswirtschaft haben, dafür gibt es nun wirklich zahlreiche Beispiele.
Einer davon ist Frankreich.
Und jetzt 1:12 Turbo
Hat den schönen Namen Werksverträge in Deutschland. Die Leute sind dann bei einem Sub-Unternehmer angestellt, haben kein Benefits und miese Löhne. Das muss in der Schweiz bekämpft werden. Wir müssen auch dafür sorgen. dass jeder der Vollzeit arbeitet auch davon Leben kann und nicht einen Zweit- und Drittjob braucht.

Die unglaublich dumme 1:12 würde aber genau zu einer Turboeinführung dieser Werksverträge führen
Gut abgeschaut!
Die Leute zunehmend nur noch in Teilzeitpensen zu beschäftigen, kaschiert wunderbar die zunehmende Arbeitslosigkeit im Land.

Teilzeitbereinigt müsste unsere Arbeitslosenstatistik also mehr als 10% ausweisen.

Die Schweizer Arbeitgeber und Politiker scheinen gut von den Deutschen abzukupfern. Die haben das Prinzip der verschleierten Arbeitslosigkeit mit "Schein-Arbeitsplätzen" vorgemacht; die sogenannten 1-Euro-Jobs sorgen für schöne Arbeitslosenstatistiken.
Die Teutonisierung unseres Landes schreitet also auch im Umgang mit dem Souverän voran.

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