In Südafrikas Platinmine Marikana nehmen Kumpel Arbeit wieder auf
publiziert: Montag, 27. Aug 2012 / 12:17 Uhr
Bewaffnete private Sicherheitsleute kontrollierten den Zugang zur Mine.
Bewaffnete private Sicherheitsleute kontrollierten den Zugang zur Mine.

Marikana - Elf Tage nach dem tödlichen Polizeieinsatz gegen streikende Arbeiter der südafrikanischen Platinmine in Marikana sind Bergleute am Montagmorgen zur Frühschicht angetreten. In kleinen Gruppen begaben sie sich an Polizeispalieren vorbei zum Gittertor.

Herstellung von komplexen CNC Frästeilen
6 Meldungen im Zusammenhang
Ein Kumpel sagte der Nachrichtenagentur AFP, er habe beschlossen zu arbeiten, weil der Streik «nichts gebracht» habe. Andere Kollegen wollten jedoch weiter für ihre Forderung nach mehr Lohn streiken. Die meisten der von AFP befragten Bergarbeiter gaben an, Zeitarbeiter zu sein. Als solche verfügten sie über kein Streikrecht.

Bewaffnete private Sicherheitsleute kontrollierten den Zugang zur Mine. In der Nähe der Arbeiterwohnheime patrouillierten Polizisten. Die Eigner der britisch-südafrikanischen Firma Lonmin, dem weltweit drittgrössten Platinminen-Betreiber mit 28'000 Arbeitern in Marikana, hofften auf ein baldiges Ende des Streiks.

«Wie streunende Hunde abgeknallt»

Die südafrikanische Arbeitsministerin Mildred Oliphant teilte mit, die vergangene Woche zwischen den Betreibern des Bergwerks und den Gewerkschaften aufgenommenen Verhandlungen würden am Mittwoch fortgesetzt. Teilnehmen sollen sowohl die Bergarbeitergewerkschaft NUM als auch die von ihr abgespaltene kleine AMCU, die den Streik von 3000 Gesteinshauern vorantrieb.

Schwerbewaffnete Polizisten hatten am 16. August beim blutigsten Einsatz seit dem Ende der Apartheid 1994 am Rande der Mine das Feuer auf streikende Arbeiter eröffnet und 34 Menschen erschossen. Während die Polizei sich auf «legitime Notwehr» beruft, werfen ihr Kritiker vor, die Arbeiter «wie streunende Hunde abgeknallt» zu haben.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Johannesburg - Rund 12'000 Arbeiter einer südafrikanischen Goldmine befinden sich im Streik. Der Ausstand in der Mine ... mehr lesen
Gold Fields will den Streik vor Gericht für illegal erklären lassen. (Symbolbild)
Beginn der Verhandlungen im Konflikt um südafrikanische Platinmine.
Rustenburg - Knapp zwei Wochen nach dem tödlichen Polizeieinsatz gegen streikende Arbeiter der südafrikanischen ... mehr lesen
Marikana - Eine Woche nach dem tödlichen Polizeieinsatz gegen streikende Arbeiter der Platinmine von Marikana hat ... mehr lesen
Arbeiter von den Minen Marikana und Impala wurden getötet.
Marikana - Vier Tage nach dem Tod von 34 Minenarbeitern bei einem Polizeieinsatz in Südafrika hat das betroffene Platinbergwerk den Betrieb am Montag teilweise wieder aufgenommen. Allerdings wurde etwa 3000 im Streik befindlichen Arbeitern eine Frist von einem weiteren Tag gewährt, um zu ihrer Arbeit zurückzukehren. mehr lesen 
Marikana - Nach dem tödlichen Polizeieinsatz gegen streikende Arbeiter einer Platinmine in Südafrika hat der Betreiber die Angestellten aufgefordert, bis Montag ihre Arbeit wiederaufzunehmen. Andernfalls würden die Streikenden entlassen. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Johannesburg - Bei Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und streikenden Arbeitern einer südafrikanischen Platinmine sind am Donnerstag mindestens 35 Menschen getötet worden. Zudem wurden zahlreiche Menschen verletzt worden. mehr lesen 
Herstellung von komplexen CNC Frästeilen
Laser Solutions for Micromachining
Lasag AG
C.F.L. Lohnerstrasse 24
3602 Thun
Der Auftrag hat einen Umfang von insgesamt 980 Millionen Franken.
Der Auftrag hat einen Umfang von insgesamt 980 Millionen Franken.
Bundesverwaltungsgericht  St. Gallen - Die SBB darf den Milliardenauftrag für 29 NEAT-Züge an Stadler Rail vergeben. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Die Beschwerde der spanischen Firma Talgo gegen die Vergabe sei weitgehend unbegründet, urteilte das Gericht. 
Elektronik  Seoul - Der Preisverfall im Smartphone-Geschäft und die Billigkonkurrenz aus China hat dem ...  
Der gesunkene Durchschnittspreis verkaufter Smartphones und die Billigkonkurrenz sollen für den Verlust verantwortlich sein.
Von den insgesamt 127'000 Arbeitsplätzen sollen 18'000 wegfallen.
Mehr Umsatz und weniger Gewinn bei Microsoft Seattle - Microsoft hat dank einer starken Nachfrage nach Smartphones, Tablets und Cloud-Diensten seinen Umsatz im vergangenen ...
Samsung verkauft bald keine Notebooks mehr in Europa Schwalbach - Samsung stellt den Verkauf von Notebook-Computern in ...
Scarlett Johansson musste ihren Job als Botschafterin aufgeben.
Umsatzrückgang  Jerusalem - Nach Boykottaufrufen von ...  
Titel Forum Teaser
  • tigerkralle aus Winznau 102
    Täglich Täglich eine Hiobsbotschaft von den Schweizer Banken .Da gibt des ... heute 09:58
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2538
    Wann... hat man beim "World Economic Forum (WEF)" das letzte Mal nachgesehen, ... Di, 28.10.14 16:09
  • tigerkralle aus Winznau 102
    Am Pranger Das ist sehr beschämend , wo die UBS überall am Pranger steht .In ... Di, 28.10.14 08:54
  • LinusLuchs aus Basel 39
    Höchst demokratiefeindlich Der Leistungsauftrag der SRG hat in unserer Demokratie eine ... Do, 23.10.14 15:07
  • tigerkralle aus Winznau 102
    Ecopop löst keine Probleme Frau Sommaruga , Ecopop löst sicher nicht alle Problehme , aber Sie ... Di, 14.10.14 13:04
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2538
    Dass... die Chinesen die lachenden Dritten im Bunde sein werden, war schon ... Mo, 13.10.14 17:33
  • jorian aus Dulliken 1512
    Der aufgezwungen Boykott! Nun spürt also die BRD, dass sie Russland boykottiert. Wer hat den ... Fr, 10.10.14 03:25
  • LinusLuchs aus Basel 39
    Beziehungskorruption schafft sich nicht selber ab Kritiker einlullen, besänftigen, ruhigstellen. Zu nichts anderem dient ... Mo, 29.09.14 15:09
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
MAKE UP BAR GENEVE Logo
28.10.2014
SIGEF
Social Innovation and Global Ethics Forum Logo
28.10.2014
27.10.2014
KANZLEI + Logo
27.10.2014
Le TIGRE Logo
27.10.2014
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich 8°C 10°C leicht bewölkt nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Basel 5°C 12°C leicht bewölkt sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
St.Gallen 6°C 11°C leicht bewölkt, wenig Regen nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Bern 8°C 14°C leicht bewölkt nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Luzern 9°C 13°C leicht bewölkt nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Genf 5°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 7°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten