Immobilienkrise lässt On-Demand-Büros wachsen
publiziert: Sonntag, 4. Mai 2008 / 09:45 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 4. Mai 2008 / 10:46 Uhr

Chertsey/Dallas/Genf - Der Markt für flexible Bürolösungen wächst. Immer mehr Unternehmen setzen auf kurzfristig anzumietende Büroräumlichkeiten, die etwa beim Einstieg in neue Märkte genutzt werden und bei denen Anfangsinvestitionen für die Ausstattung entfallen.

Der Markt für lokale Unternehmen sei noch unterentwickelt.
Der Markt für lokale Unternehmen sei noch unterentwickelt.
Diesen Trend beobachtet zumindest Regus, nach eigenen Angaben weltweiter Marktführer für die Dienstleistung Business Center. «Wir merken, dass der wirtschaftliche Aufschwung in Europa die Nachfrage nach Büroräumlichkeiten antreibt.

Zusätzlich wirkt sich die globale Verunsicherung darüber, wie sich die Immobilienkrise in Europa auswirken wird, positiv auf den Markt für flexible Bürolösungen aus», erklärt Garry Gürtler, Regional Manager Central & Eastern Europe (CEE) bei Regus.

Markt gut entwickelt

In Emerging Markets werde das Geschäft darüber hinaus durch regulative und administrative Hürden angetrieben, die Unternehmen bei der Eröffnung eines neuen Standortes auf sich nehmen müssten. Durch die Nutzung einer flexiblen Bürolösung bleibe ihnen dies erspart, so Gürtler.

Gemessen am Interesse internationaler Unternehmen sei der Markt auch in Österreich oder der Schweiz bereits gut entwickelt. Nicht nur grosse, sondern auch kleine und mittlere internationale Betriebe würden Business Center für Projektbüros nutzen oder um ihren Einstieg in die lokalen Märkte vorzubereiten.

Virtuelle Bürolösungen

So sei etwa auch das jüngste Business Center in Genf bereits kurz nach der Eröffnung bereits zu drei Viertel belegt gewesen. Für lokale Unternehmen sei der Markt dagegen noch nicht weit genug entwickelt. Nicht für jedes mittelständische Unternehmen etwa gebe es im Hinblick auf Kosten und Standort schon die ideale Lösung.

«Die Nachfrage ist sehr konzentriert auf den Bürobedarf. Im Durchschnitt schliessen unsere Kunden einen Vertrag für neun Monate ab, der zweimal verlängert wird», erläutert Gürtler. Auch die Nachfrage nach virtuellen Bürolösungen steige merklich an.

Die stundenweise Anmietung von Büroräumlichkeiten stelle dagegen nur einen geringen Anteil am Gesamtgeschäft dar und werde etwa für Meetings oder Vorstellungsgespräche genutzt.

Im Extremfall in 24 Stunden

«Im Extremfall können wir dem Kunden innerhalb von 24 Stunden ein Büro zur Verfügung stellen. Durchschnittlich dauert es jedoch 20 Tage von der Anfrage bis zur Übergabe des Büros.» Dies liege aber deutlich unter den Vorbereitungsarbeiten, die bei der traditionellen Anmietung eines Büros anfallen und meist mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Das Kostenkonzept der flexiblen Büros sieht einen Fixpreis vor, der die Büromiete und Infrastruktur beinhaltet. Zusätzlich können verschiedene Packages erworben werden, die unter anderem Telefon-, Internet- oder Sekretariatsdienstleistungen abdecken.

Regus rechnet in den kommenden Jahren mit steigender Nachfrage nach flexiblen Bürolösungen und verfolgt deshalb auf allen Märkten eine klare Expansionsstrategie.

Fixer Bestandteil des Angebots

«In angelsächsischen Ländern ist diese Art von Büroangeboten mit einem Anteil von zwei bis drei Prozent bereits fixer Bestandteil des Immobilienangebotes», so der Regional Manager CEE. In Deutschland, Österreich oder der Schweiz sei man von diesem Marktanteil zwar noch weit entfernt, sieht darin aber ein Ziel.

«In allen drei Märkten sind wir mit unseren Business Centern in den Wirtschaftszentren schon gut vertreten. Nun geht es darum, weitere Regionen zu erschliessen, um das Angebot auch für lokale Kunden interessant zu machen», betont Gürtler. Zwei bis drei neue Standorte sollen 2009 in der Schweiz eröffnet werden, in Wien plant man bereits für September 2008 die Inbetriebnahme eines neuen Business Centers.

Regus ist in 70 Ländern aktiv und setzte 2007 nach vorläufigen Zahlen weltweit 862,4 Mio. Britische Pfund um (plus 26,8 Prozent). In mehr als 950 Business Centern vermietet das Unternehmen schlüsselfertige Büroräume, wobei der Kunde die Nutzungsdauer flexibel festlegen kann.

Durch den Wegfall von Anfangsinvestitionen in IT- oder Büroausstattung sollen die Räumlichkeiten eine Alternative zum herkömmlichen Firmenbüro darstellen und so unter anderem für Start-ups attraktiv sein. Die Büros können unter anderem auch für Schulungen und Konferenzen genutzt werden, zudem werden virtuelle Bürolösungen angeboten.

(tri/pte)

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