Immer weniger und immer grössere Bauernbetriebe
publiziert: Dienstag, 18. Aug 2009 / 17:17 Uhr

Bern - Die Zahl der Bauernhöfe in der Schweiz ist 1996 bis 2008 von knapp 80'000 auf 61'000 zurück gegangen. Die verbleibenden Betriebe wurden aber immer grösser.

Der Schweinebestand stagniert seit einigen Jahren bei rund 1,5 Mio. Tieren.
Der Schweinebestand stagniert seit einigen Jahren bei rund 1,5 Mio. Tieren.
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Gemäss den neuesten Zahlen der Landwirtschaftlichen Betriebszählung stellten vom Jahr 2007 auf 2008 total 870 Betriebe die landwirtschaftliche Tätigkeit ein. Dies entspricht mehr als der Anzahl aller Bauernhöfe im Kanton Appenzell Ausserrhoden.

Im gleichen Zeitraum sank die Anzahl der in der Landwirtschaft Beschäftigten um 4500 auf 169'000, wie das Bundesamt für Statistik festhält.

Die landwirtschaftliche Nutzfläche pro Betreib wuchs jedoch zwischen 1996 und 2008 von knapp 14 auf knapp 18 Hektaren. Fast ein Drittel der Betreibe misst mittlererweile 20 Hektaren und mehr, 1996 waren dies nur ein Viertel.

Weniger kleine Biohöfe

Die biologisch wirtschaftenden Betriebe nahmen bis 2005 auf 6400 zu. Seither ist aber ebenfalls eine Abnahme zu beobachten. Auch hier gehen vor allem Kleinbetriebe ein.

Seit 1996 nehmen die Bestände der Schweine, des Nutzgeflügels und der Schafe und Ziegen tendenziell zu. Der Schweinebestand stagniert indes seit einigen Jahren bei rund 1,5 Mio. Tieren.

Die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche stagniert seit Jahren bei etwas über einer Million Hektaren. Seit 1996 werden rund 24'700 Hektaren weniger genutzt, alleine im letzten Jahr wurde die Nutzung von rund 2100 Hektaren aufgegeben, was der Fläche des Murtensees entspricht.

70 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche bestehen aus Grünflächen. Bei den Ackerkulturen ist Getreide die hauptsächlich angebaute Kulturart. Mehr als die Hälfte der Getreidefläche wird für die Produktion von Brotgetreide verwendet, der Rest ist Futtergetreide.

(smw/sda)

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