Ukraine
IWF bewilligt 17 Milliarden Dollar für Ukraine
publiziert: Mittwoch, 30. Apr 2014 / 23:52 Uhr
Zwölf Milliarden Dollar seien als neue Kredithilfen vorgesehen, fünf Milliarden sollten refinanziert werden. (Symbolbild)
Zwölf Milliarden Dollar seien als neue Kredithilfen vorgesehen, fünf Milliarden sollten refinanziert werden. (Symbolbild)

Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Kredithilfen für die Ukraine in Höhe von 17 Milliarden Dollar für zwei Jahre freigegeben. Das entschied der Exekutivrat der Organisation am Mittwoch in Washington.

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Das Geld solle dabei helfen, die finanzielle Stabilität des Landes wiederherzustellen und langfristiges Wirtschaftswachstum in Gang zu setzen, teilte der IWF mit.

Zwölf Milliarden Dollar seien als neue Kredithilfen vorgesehen, fünf Milliarden sollten refinanziert werden. 3,2 Milliarden Dollar wurden sofort in Aussicht gestellt, darunter zwei Milliarden Haushaltshilfen, hiess es weiter.

Der IWF erwartet nach eigenen Angaben, dass nach der Freigabe weitere Hilfsgelder in Höhe von rund 15 Milliarden Dollar aus anderen internationalen Quellen in das wirtschaftlich und finanziell angeschlagene Land fliessen.

Der IWF fordert von der Ukraine im Gegenzug für die Kredithilfen weitreichende Wirtschaftsreformen. Die Übergangsregierung hatte bereits Massenentlassungen und schmerzhafte soziale Einschnitte angekündigt.

Zuletzt hatte Kiew finanziell am Tropf von Moskau gehangen, das seine Hilfen nach der Entmachtung des prorussischen Staatschefs Viktor Janukowitsch aber kappte. Ausserdem stellte der russische Energieriese Gazprom für seine Gaslieferungen Nachforderungen in Milliardenhöhe an die Ukraine.

(asu/sda)

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Ich denke auch, dass Putin kein Interesse daran haben sollte, ...
... ein bankrottes Staatsgebilde, mit seinem Namen verbunden, zu versuchen, diese Ukraine doch noch "selbständig" werden zu lassen ...

Ich stelle die Frage, nachdem ich auch Artikel gelesen habe, die von Putin ein anderes Bild zeichnen, wenn er denn 'vernünftig' handeln kann ...

Wird er sich überwinden können? Oder müssen das doch andere versuchen zu tun, denen "man" dies eher zutrauen würde ...?
Wenn er
im luftleeren Raum agieren würde, vielleicht.

Nur. Die Ukrainer sind ein sehr freiheitsliebendes Volk.

Klar. Putin würde gerne die Ukraine in sein Eurasisches Reich bringen.

Mit den 40'000 bis 50'000 Soldaten, die an der Grenze zur Ukraine stehen, kann Russland zwar bis Moldavien durchmarschieren und den Krieg innerhalb dreier Tage auch nach Kiev bringen.

Putins Generäle werden ihm aber vorgerechnet haben, was es braucht, um die Ukraine zu "befrieden". Das sind nach den üblichen Rechnungsschablonen 140'000 Soldaten. Diese müssten über längere Zeit im Land bleiben und wären je länger je mehr Attacken der Guerillia ausgesetzt.

Er hat einen anderen Weg gewählt, wie man sieht.
Die "kleinen grünen Männchen", die schwerbewaffnet ein Regierungsgebäude nach dem anderen einnehmen, sind für ihn sehr viel effizienter und führen schlussendlich zum gleichen Ziel.
Nicht nur...
..ist die Ukraine völlig pleite. Obwohl der Westen wesentlich moderner aufgestellt ist, wird das Geld noch immer im arbeitenden Osten, der Kornkammer verdient.

Wenn sich nun die EU die Westukraine einverleiben möchte, wünsche ich schon mal viel Spass mit der PFZ. Das wird zu einem massiven Stellenzuwachs in westlichen Ländern der EU führen - nämlich bei der Polizei und den Anti-Terroreinheiten.
Gleichzeitig wird das laufend in dieses Land gepumpte Geld über dubiose Kanäle versickern. Dieses Fass ohne Boden wird den Untergang der EU beschleunigen und Westeuropa innerhalb von 8 Jahren in ein Armenhaus voller sozialer Unruhen verwandeln.
Das wird es zwar auch ohne die Ukraine, aber sicher nicht ganz so schnell.
Wenn...
V. Putin gewollt hätte, wäre er längst in die Ukraine einmarschiert. Aber die Russen dürften kein Interesse daran haben, ein bankrotter Staat zu übernehmen. Das macht nun die EU, was in erster Linie für die EU-Bürger äusserst teuer werden wird. Klar werden von beiden Seiten Drohkulissen aufgebaut. Die EU versucht aber schon seit Jahren, sich die Ukraine als Wirtschaftsinteressensgebiet einzuverleiben.
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