Atomabkommen
IAEA will hohe Wachsamkeit bei Atomkraft angesichts des AKW-Ausbaus
publiziert: Montag, 7. Mrz 2016 / 17:02 Uhr / aktualisiert: Montag, 7. Mrz 2016 / 17:22 Uhr
Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA in Wien.
Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA in Wien.

Wien - Das Atom-Abkommen mit dem Iran ist nicht das einzige Thema, das die Internationalen Atomenergiebehörde IAEA derzeit beschäftigt. Auch die Sicherheit nach Fukushima gehört dazu.

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Fünf Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) die Staaten aufgerufen, alles zu tun, weitere Unfälle zu verhindern. «Das ist besonders wichtig, weil die weltweite Nutzung von Atomenergie in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich zunehmen wird», sagte IAEA-Chef Yukiya Amano zu Beginn des IAEA-Gouverneursrates am Montag in Wien.

Zur Zeit sind laut Amano 442 Atomkraftwerke in Betrieb, 66 werden gerade gebaut. Der Grossteil steht in Asien.

2016 solle ein wichtiges Jahr für die Atomsicherheit werden, erklärte der IAEA-Chef. Auch zum Schutz vor Missbrauch durch Terroristen solle in diesem Jahr eine seit Jahren diskutierte Konvention in Kraft treten.

Mit dem rechtlich bindenden Instrument könnten Lücken in der Terrorismusbekämpfung gefüllt werden. Der Vertrag sieht unter anderem Massnahmen vor, die dem Missbrauch von Atommaterial vorbeugen sollen.

Mit radioaktiver Bestrahlung gegen Mücken

Zugleich will die IAEA ihre Kenntnisse bei der Bekämpfung von krankheitsübertragenden Moskitos auch im Falle des Zika-Virus einsetzen. Sie habe Ausrüstung zur Verfügung gestellt, die die schnelle Entdeckung des Virus in den betroffenen Gegenden sicherten, sagte Amano vor dem IAEA-Leitungsgremium aus Vertretern von 35 Staaten.

Brasilien und mehrere Dutzend andere Länder könnten obendrein auf die von der IAEA entwickelte Technik zur Sterilisation von Mücken mittel radioaktiver Bestrahlung der Puppen zurückgreifen.

Allerdings müssten die entsprechenden IAEA-Labore dringend modernisiert werden. Amano bat die Mitgliedsländer dafür um einen Millionenbetrag. «Ohne umfassende Renovierung sind unsere Möglichkeiten, Hilfe anzubieten, deutlich reduziert.» Von den benötigten 31 Millionen Euro fehlen nach früheren Angaben noch rund 6,5 Millionen Euro.

 

(fest/sda)

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