Britisches Aussenministerium warnt vor Unruhen
Hilfe für Briten in der Euro-Zone geplant
publiziert: Sonntag, 27. Nov 2011 / 17:55 Uhr
Ausschreitungen in Athen im Mai 2011.
Ausschreitungen in Athen im Mai 2011.

Angst vor dem Euro-Kollaps: Das Britische Aussenministerium (FCO) bereitet Hilfsmassnahmen für britische Bürger vor, die in Euro-Staaten leben. Mit den gewalttätigen Ausschreitungen in Griechenland oder diversen englischen Städten im August im Hinterkopf, wurden britische Botschaften quer in Europa angewiesen, einen Notfallplan für den Fall von grossen sozialen Unruhen vorzubereiten.

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Wie ein ranghoher Minister dem Daily Telegraph offenbarte, blickt das FCO mit grossem Pessimismus in die Zukunft der Einheitswährung. «Es ist in unserem Interesse auf Zeit zu spielen, denn so können wir uns besser vorbereiten», berichtet er mit dem Auge auf den Euro-Bereich, dem sich die Briten bisher verwehrt haben.

Durch die wachsende Nervosität der Märkte, Gerüchte über eine Beantragung von Hilfsmassnahmen der erfolgreichen Spanischen Volkspartei und selbst Spekulationen über eine Rating-Abwertung von Deutschland in den nächsten Monaten, sieht das FCO keine rosige Zukunft für den Euro. Der Crash des Währungssystems sei «nur noch eine Frage der Zeit», selbst mit gröberen sozialen Unruhen sei zu rechnen. Um die Bürger in den Euro-Ländern zu schützen, bereiten die Botschaften nun Massnahmen vor, um auch im schlimmsten Fall die Sicherheit der eigenen Bürger zu bewahren.

Griechenland erlebte mit den harten Sparplänen, Massenentlassungen und einer »Regierung der Banken« brutale Unruhen. Ähnliche Szenen mit brennenden Strassen seien in anderen Ländern nicht auszuschliessen, vermuten britische Minister.

Angst um Italien

Mario Monti, der neue Mann an der Spitze Italiens, rechnet im Falle eines finanziellen Zusammenbruchs seines Landes mit dem Ende des Euros. Ein Szenario, dass mit den Rekordzinsen auf italienischen Anleihen, die auch die als kritisch betrachtete Grenze von sieben Prozent überschritten haben, nicht mehr ausgeschlossen werden kann.

Der Blick bleibt jedoch nicht nur auf den Südländern - auch Frankreich oder Belgien geraten neben den PIIGS-Staaten Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien in das wachsame Auge der Finanzspekulanten und Rating-Agenturen.

Ein Crash der Gemeinschaftswährung hätte fatale Folgen. Wirtschaftsexperten rechnen im schlimmsten Fall mit einem Einbruch des Bruttoinlandprodukts auf die Hälfte - Massenentlassungen und Sozialabstriche wären die Folge.

(dyn/news.ch mit Agenturen)

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