Weiterhin Mitglied der G30
Hildebrand behält internationales Mandat
publiziert: Donnerstag, 19. Jan 2012 / 18:27 Uhr
Philipp Hildebrand bleibt Mitglied der G30.
Philipp Hildebrand bleibt Mitglied der G30.

Bern/Washington - Philipp Hildebrand gibt nach dem Rücktritt als Präsident der Schweizerischen Nationalbank nicht alle seine internationalen Mandate auf. Er bleibt Mitglied der G30, einem Denkzirkel mit aktuellen und ehemaligen Kadern aus Finanz und Wirtschaft.

3 Meldungen im Zusammenhang
Der Generaldirektor der G30, Stuart Mackintosh, bestätigte am Donnerstag auf Anfrage eine entsprechende Meldung des Westschweizer Magazins «L'Hebdo».

Hildebrand bleibt eines der 30 Mitglieder der Organisation mit Sitz in Washington, die sich globalen wirtschaftlichen, finanziellen und währungspolitischen Fragen widmet.

Jean-Claude Trichet Präsident

Die G30 wird präsidiert vom früheren Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet. Mitglieder sind unter anderen der aktuelle Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, sowie die Chefs der Zentralbanken von Grossbritannien (Mervyn King), Kanada (Mark Carney) und China (Zhou Xiaochuan).

Dabei sind auch renommierte Ökonomen wie der Nobelpreisträger Paul Krugman und der ehemalige Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff.

(bg/sda)

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ja, aber
"Erstens kann er sofort und überall Jobs mit x-Millionensalär haben, zweitens sind die paar zehntausend Franken "Gewinn" durch die paar Devisentransaktionen geradezu grotesk lächerlich."
Ja, er hatte es nicht nötig, und, wenn er es denn gewollt hätte, so hätte er dies in wesentlich grösserem Stil tun können,
nur:
Meine eigene berufliche Karriere begann ich als Angestellter. Wie alle in dieser Situation hatte ich ein Lohnkonto. Später, als ich mich selbstständig machte, eröffnete ich bei drei Banken Geschäftskonten sowie ein Postcheckkonto. Das ursprüngliche Lohnkonto wurde dabei ein Privatkonto weil ich eben Geschäft und Privates sauber trennen wollte. Dass ein Banker auf dem GLEICHEN Konto Privates und geschäftliche Aktivitäten seiner Frau abwickelt, ist so etwas von unprofessionell, dass ich bis heute nicht weiss, was davon zu halten ist.
Im übrigen denke ich auch nicht, dass Hildebrand stempeln gehen muss.
Wer weiss...
...ob Hildebrand in ein paar Jahren seine Vertreibung aus der SNB durch die gefährlich verblödeten Blocheranhänger und Blocher nicht als Glücksfall für sich ansieht.

Seine Begabung, Intelligenz und Knowhow wird sicher an anderer Stelle (nicht in der Schweiz) geschätzt und genutzt werden, und zu massiv besserer Entlöhnung.

Wer immer noch an das Märchen glaubt, Hildebrand hätte zur Bereicherung Insider Handel betrieben kann nicht logisch denken.
Erstens kann er sofort und überall Jobs mit x-Millionensalär haben, zweitens sind die paar zehntausend Franken "Gewinn" durch die paar Devisentransaktionen geradezu grotesk lächerlich.

Blocher ist gefährlich und schädlich.
Mit jedem Tag wird mehr klar, was für politische Mächte dahintergesteckt haben und die Weltwoche ist Blochers Spielzeug.

Wenigstens scheint es so, das dies nun auf breiter Front begriffen wird. Mal sehen ob die Verantwortlichen ALLE zur Rechenschaft gezogen werden.
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