Grün und Gelb: McDonald's ändert Farben
publiziert: Montag, 23. Nov 2009 / 17:43 Uhr / aktualisiert: Montag, 23. Nov 2009 / 18:13 Uhr

Crissier VD - McDonald's verabschiedet sich von seinem auffälligen Logo. Statt auf rotem Grund wird das gelbe M künftig vor einem grünen Hintergrund prangen. Mit dem neuen Farbkonzept möchte McDonald's seine nachhaltige Qualitätsstrategie sichtbar machen.

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Die farbliche Neuausrichtung betrifft nicht nur die Schweiz, sondern wird in ganz Europa umgesetzt.
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Auf der Autobahnraststätte Kölliken im Kanton Aargau werde Mitte Dezember die erste Filiale mit der neuen Farbgebung eröffnet, sagte McDonald's Schweiz-Sprecherin Nicole Schöwel. Es ist das 148. Restaurant der Fast-Food-Kette in der Schweiz.

Schritt für Schritt erhielten in Zukunft auch alle bestehenden Restaurants ein grün-gelbes Kleid, führte Schöwel aus. In den zwei bis vier geplanten Neueröffnungen im nächsten Jahr wird die neue Farbkombination auf Anhieb umgesetzt.

Umweltbewusste Ausrichtung

«Grün-gelb wiederspiegelt den hohen Qualitätsanspruch von McDonald's», begründet Schöwel die Abkehr vom bisherigen «auffälligen» Logo. So beziehe McDonald's ausschliesslich Max Havelaar zertifizerten Fair-Trade Kaffee und verwende seit 1999 Getreide und Rapsöl aus heimischer IP-Produktion.

Als weitere Beispiele für die umweltbewusste Ausrichtung der Fast-Food-Kette führt Schöwel die Verwertung von organischen Küchenabfällen zu Biogas auf. Und neuerdings lasse McDonald's aus Altspeiseöl Biodiesel produzieren. «Durch das neue Logo wird unser langjährige Engagement für Qualität sichtbar», sagte Schöwel.

In ganz Europa

Die farbliche Neuausrichtung betrifft nicht nur die Schweiz, sondern wird in ganz Europa umgesetzt. Der Farbwechsel sei als Respekt vor der Umwelt zu werten, sagte der Vizechef von McDonald's Deutschland, Holger Beeck, gegenüber der «Financial Times Deutschland».

McDonald's hielt sich in der Krise bisher besser als der Durchschnitt der Gestronomiebranche. So hat die Schweizer Tochter der Fast-Food-Kette 2008 ihren Umsatz um 7,7 Prozent auf 630,5 Mio. Franken gesteigert. Der Durchschnitt der Branche wuchs dagegen um ein Prozent.

(fest/sda)

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