Grübel zum Datenklau: «Das könnte vieles verändern»
publiziert: Dienstag, 9. Feb 2010 / 12:23 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 18. Feb 2010 / 16:40 Uhr

UBS-Chef Oswald Grübel äusserte sich bei der Präsentation der Geschäftszahlen zum 4. Quartal am Dienstag unter anderem auch zum Bankgeheimnis und zum Kauf von gestohlenen Bankkundendaten durch die deutsche Regierung.

Oswald Grübel nimmt den Wirbel um das Bankgeheimnis gelassen.
Oswald Grübel nimmt den Wirbel um das Bankgeheimnis gelassen.
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«Es gibt keine Anzeichen, dass Bankkundendaten der UBS gestohlen worden sind», versicherte Grübel.

Problematisch sei aber, wenn Regierungen am Markt seien, um illegale Daten zu kaufen. «Wenn man Leute mit hohen Zahlungen zum Diebstahl motiviert, könnte sich vieles erheblich verändern», sagte der UBS-Konzernchef

«Schweiz bleibt bevorzugter Standort»

In Bezug auf das Bankgeheimnis erwartet Grübel, dass Gespräche der Schweiz mit grösseren EU-Staaten stattfinden werden, um eine Lösung beim Informationsaustausch zu finden. Dies würde andere Banken aber stärker betreffen, da ein grosser Teil des Wealth Managements der UBS ausserhalb der Schweiz angesiedelt sei.

Zugeständnisse beim so genannten Bankgeheimnis würden aber nichts an der Tatsache ändern, dass die Schweiz für alle Banken ein bevorzugter Standort bleiben wird, meinte Grübel vor den versammelten Analysten und Medienvertretern.

Geldabfluss sorgt für Enttäuschung

Zwar konnte Grübel das erste Mal seit fünf Quartalen wieder ein positives, operatives Ergebnis vermelden, sogar auch in sämtlichen Geschäftssparten. So richtig Freude kam aber nicht auf. Denn der anhaltende Geldabfluss dämpfte den Optimismus.

Als Gründe dafür nannte die Grossbank etwa die Steueramnestie in Italien, den Abgang von Kundenberatern, die Reputation wie auch Sorgen wegen des Bankgeheimnisses. Es sei für die Bank denn auch prioritär, den Abgang von Assets zu stoppen, betonte Grübel. Die UBS-Aktie tendierte gegen 13 Uhr rund zwei Prozent im Minus.

(Harald Tappeiner/news.ch)

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