Greenspan bereut keine Entscheidung
publiziert: Dienstag, 8. Apr 2008 / 14:22 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 8. Apr 2008 / 23:17 Uhr

Paris - Der frühere Präsident der US-Notenbank Fed, Alan Greenspan, hat sich gegen Kritik wegen der Immobilien- und Finanzkrise verteidigt. Er bereue keine seiner Entscheidungen an der Spitze der Zentralbank.

Alan Greenspan verliess 2006 die US-Notenbank.
Alan Greenspan verliess 2006 die US-Notenbank.
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Als Notenbankchef sei er für Dinge gelobt worden, für die er nicht verantwortlich gewesen sei, sagte Greenspan dem «Wall Street Journal».

«Heute werde ich für Dinge kritisiert, die ich nicht gemacht habe.» Kritiker werfen Greenspan vor, wegen der massiven Zinssenkungen Anfang des Jahrzehnts an der aktuellen Finanzkrise mitschuldig zu sein.

Das billige Geld hat demnach die Spekulation auf dem US-Immobilienmarkt angeheizt.

Zinssenkung war richtige Entscheidung

Der heute 82 Jahre alte Greenspan hatte die Fed zwischen 1987 und 2006 geleitet. Er räumte nun ein, dass er nicht erwartet habe, dass sich die Anleger kurz nach dem Platzen der Internet-Blase so schnell in eine neue Spekulation stürzen würden.

Die Entscheidung, die Zinsen im Juni 2003 auf nur noch ein Prozent zu senken, sei gleichwohl richtig gewesen, sagte Greenspan. Er habe eine tiefe Wirtschaftskrise verhindern wollen.

Viele seiner Kritiker hätten das damals begrüsst und ergingen sich jetzt in Anschuldigungen. «Wo sind die Beweise?», sagte Greenspan. «Ich halte das nicht für sachgemäss.»

IWF befürchtet Billionenverluste

Der Internationale Währungsfonds (IWF) befürchtet als Folge der Krise am US-Hypothekenmarkt und anderen Teilen der Kreditmärkte Verluste von nahezu einer Billion Dollar.

Allein in Verbindung mit ausfallgefährdeten US-Wohnungsfinanzierungen und fallenden Preisen für solche Immobilien könnten Verluste von rund 565 Mrd. Dollar auflaufen, hiess es im veröffentlichten IWF-Bericht zur Welt-Finanzstabilität.

Ausfälle am Markt für Geschäftsimmobilien und bei Krediten für Konsumenten hinzugerechnet, könnte die Summe auf 945 Mrd. Dollar steigen.

(ht/sda)

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