Glückskette unterstützt Hilfsprojekte
Glückskette setzt 2010 über 47 Mio. Fr. ein
publiziert: Donnerstag, 19. Mai 2011 / 09:06 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 19. Mai 2011 / 11:18 Uhr
Knapp 120 Millionen Franken Spendengelder wurden letztes Jahr an verschiedenen Spendenaktionen gesammelt.
Knapp 120 Millionen Franken Spendengelder wurden letztes Jahr an verschiedenen Spendenaktionen gesammelt.

Bern - 2010 hat die Glückskette 47,07 Millionen Franken für 247 Hilfsprojekte in 47 Ländern eingesetzt, fast 14 Millionen mehr als 2009. Das geht aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht hervor. Die Projekte werden von 31 Schweizer Partnerhilfswerken der Glückskette umgesetzt.

2 Meldungen im Zusammenhang
Knapp 120 Millionen Franken Spendengelder wurden letztes Jahr an zwei nationalen Sammeltagen (Erdbeben Haiti und Überschwemmungen Pakistan), einem Sammelaufruf (Erdbeben Chile) und in der Spendenwoche «Jeder Rappen zählt» für Kinder in Konfliktgebieten gesammelt.

Die Sammlung für Haiti ist mit über 66 Millionen Franken das dritthöchste Ergebnis in der Geschichte der Glückskette, nach der Sammlung für die Opfer des Tsunami Ende 2004 und der Unwetter in der Schweiz 2000. Die Sammlung für Pakistan und angrenzende Gebiete ergab über 42 Millionen Franken.

Diese Gelder werden im laufenden Jahr und in den kommenden Jahren an Hilfsprojekte in Haiti, Pakistan und Chile sowie Hilfsprojekte für Kinder in Konfliktgebieten verteilt, wie Priska Spörri, Leiterin Kommunikation bei der Glückskette, ausführte.

Währungsschwankungen und Zinsschwund

Die Glückskette legt die Spendengelder, bis sie eingesetzt werden können, sehr konservativ und, um flüssig zu bleiben, kurzfristig an. Rund 15 Prozent des Geldes sind in Fremdwährungen angelegt, unter anderem, um die Risiken zu verteilen, die Rentabilität zu erhöhen und die lokale Kaufkraft der Projektfinanzierungen zu schützen.

Mit den Finanzerträgen deckt die Glückskette nach Möglichkeit ihre Betriebskosten und baut Reserven auf. 2010 haben der geringe Finanzertrag und die enormen Kursschwankungen des Schweizer Franken gegenüber Fremdwährungen per Ende Dezember zu einem negativen Jahresergebnis geführt (- 1,66 Millionen Franken).

Deshalb hat der Stiftungsrat die Auflösung der Reserven und die Inanspruchnahme von 2 Prozent der Spendeneinnahmen 2010 beschlossen. Damit resultiert ein Ergebnis von 36'837 Franken. Die Glückskette befindet sich im ersten Trimester 2011 bereits wieder in den schwarzen Zahlen.

Sozialhilfe in der Schweiz

Seit 1946 ermöglichen Spenden an die Glückskette auch immer wieder Menschen in der Schweiz zu unterstützen, die in eine schwierige finanzielle Situation geraten sind. Die Glückskette hilft punktuell und meist in Ergänzung zur Unterstützung öffentlicher und privater Sozialhilfeeinrichtungen mit einem einmaligen «Notbatzen», um eine vorübergehende Notlage zu lindern.

Im Jahr 2010 wurden 2908 Personen mit insgesamt mehr als 1,16 Millionen Schweizer Franken unterstützt. Die Gesuche werden in der Regel über den Sozialdienst der Wohngemeinde bei der Glückskette eingereicht.

(joge/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» von Schweizer ... mehr lesen
Moderator Nik Hartmann.
Bernard Maissen, designierter Direktor des BAKOM
Bernard Maissen, designierter Direktor des BAKOM
BAKOM mit neuer Führung  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. Mai 2020 Bernard Maissen zum neuen Direktor des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM) ernannt. Der 59-jährige Bündner ist seit 2018 für das BAKOM tätig. Als Vizedirektor leitet er derzeit die Abteilung Medien. Zu seinen künftigen Aufgaben gehört es, die Schweizer Medien- und Telekompolitik umzusetzen und weiterzuentwickeln. Bernard Maissen wird seine neue Funktion am 1. Juli 2020 antreten. mehr lesen 
Verbände Restaurants sind seit dem 11. Mai mehrheitlich wieder offen - ob dauerhaft, ist fraglich  Die Mehrheit der gastronomischen Betriebe, die nach dem Lockerungsschritt vom 11. Mai 2020 unter strengen ... mehr lesen  
Viele Restaurants haben Probleme mit der Umsetzung der aktuellen Corona-Bestimmungen, 2 m Abstand und 4 Sitzplätze pro Tisch sind vorgeschrieben.
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen  
Knapp zwei von fünf Plattformdienstleistenden verdienen jährlich weniger als 1000 Franken.
Crowdworking im Jahr 2019  2019 gaben 0,4% der Bevölkerung an, in den letzten 12 Monaten internetbasierte Plattformarbeit geleistet zu haben. Dabei wird die dienstleistende Person via eine ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
.
Green Investment news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
EasyGov am Laptop
Startup News EasyGov.swiss vereinfacht die nötigen Behördengänge Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) baut den Online-Schalter für Unterneh-men EasyGov.swiss bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr aus. Mit ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
 
News
         
Können Art und Weise der eigenen Lebensführung stark beeinflussen.
Publinews CBD Produkte werden mittlerweile in einer Vielzahl angeboten. Doch um was handelt es sich bei diesem pflanzlichen Produkt eigentlich genau? Welche Eigenschaften ... mehr lesen
Startup Forum Graubünden 2020
Publinews Trotz Corona Ausnahmezustand durften die Organisatoren des diesjährigen Startup Forum Graubünden am 02. Juni 2020 über 200 Gäste auf ... mehr lesen
Firma Acin
Publinews Der Schweizer Dienstleister Acin AG hat mitten in der Corona-Krise schnell reagiert und in seinem Betrieb kurzerhand eine vierte Packstrasse ... mehr lesen
Extrakte, die einen hohen Reinheitswert aufweisen, sind bei Konsumenten beliebt.
Publinews Heute bekommt man praktisch sämtliche CBD Produkte im Fachhandel. Im Internet hat der Trend begonnen und der Fachhandel ist schnell ... mehr lesen
Der Rheinfall - eine einzigartige Erfahrung.
Publinews Die Schweiz wird oft als ein unparteiisches Land assoziiert. Neben einigen Wintersportaktivitäten und der Hauptstadt gibt es jedoch nur wenig, das die Gesellschaft als ... mehr lesen
Von Zuhause aus gründen.
Publinews Gratis  Aussergewöhnliche Zeiten erfordern aussergewöhnliche Menschen. Heute und morgen sind mutige Macher/innen gefragt. Mehr denn je. mehr lesen
Geben Sie den Tram eines neuen Autos nicht auf.
Publinews Wenn der Kauf eines neuen Autos ansteht, müssen zuerst einige Fragen geklärt werden. Neben Modell, Marke, Ausstattung sowie ... mehr lesen
Reanimation
Publinews Erste Hilfe am Arbeitsplatz  Was tun Sie, wenn Ihr Kollege keine Luft mehr bekommt? Und damit meinen wir nicht (nur) ... mehr lesen
Für Arbeitgeber ergibt sich mit dem Home Office ein wichtiger Vorzug.
Publinews    Die Arbeit beansprucht nach Abschluss der Ausbildung oder des Studiums einen grossen Teil unseres Lebens, weshalb es für ... mehr lesen
Es bestehen aktuell eine Vielzahl an Überweisungsmöglichkeiten, so auch via Mobiltelefon und Bank- oder Kreditkartenkonten.
Publinews Geldüberweisungen  Während das Internet und andere technische Fortschritte die Grenzen der geografischen Distanz überwunden haben, haben immer mehr Länder ihre Türen für den ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
L'indochine RESTAURANT Logo
04.06.2020
04.06.2020
04.06.2020
04.06.2020
04.06.2020
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 12°C 21°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 13°C 20°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 12°C 19°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt mit Gewittern wolkig, aber kaum Regen
Bern 12°C 20°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 12°C 22°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Genf 13°C 22°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 14°C 23°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt mit Gewittern gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten