Givaudan legt bei Gewinn und Umsatz zu
publiziert: Donnerstag, 5. Aug 2010 / 09:22 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 5. Aug 2010 / 09:45 Uhr
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Givaudan wächst im Halbjahr stark.
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Genf - Der weltgrösste Aromen- und Riechstoffe-Hersteller Givaudan ist im ersten Halbjahr 2010 rasant gewachsen. Der Umsatz erhöhte sich um 10,2 Prozent auf 2,2 Mrd. Franken. Der Gewinn fiel mit 200 Mio. Fr. mehr als doppelt so hoch aus wie vor einem Jahr.

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In Lokalwährungen gerechnet erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 um 10,5 Prozent. Besonders stark wuchs die Sparte Riechstoffe (Parfümerie) mit einem Plus von 13,1 Prozent auf 1,02 Mrd. Franken. Die Aromen-Sparte legte um 7,8 Prozent auf 1,18 Mrd. Fr. zu.

Givaudan-Chef Gilles Andrier führte die guten Zahlen am Donnerstag auf die gestärkte Führungsposition des Branchenprimus nach der Übernahme von Quest zurück. Givaudan hatte den amerikanischen Konkurrenten vor mehr als drei Jahren übernommen. Die imposante Steigerung des Unternehmens erklärte sich auch mit den eher schwachen Vergleichszahlen im Vorjahr.

Geschäfte in Schwellenmärkten liefen gut

Rund liefen die Geschäfte der Genfer insbesondere in den Schwellenmärkten, die erstmals über 40 Prozent zum Umsatz beitrugen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg von 388 Mio. auf 490 Mio. Franken, der Betriebsgewinn erhöhte sich von 245 Mio. auf 330 Mio. Franken.

Mit seinen Halbjahreszahlen übertraf Givaudan die Erwartungen der Analysten. An der Börse stieg der Aktienkurs kurz nach Handelsbeginn um 1,7 Prozent auf 989.50 Franken.

Gefragte Luxusparfüme

In der Riechstoff-Sparte sticht insbesondere die Luxusparfümerie hervor, die ihre Verkäufe in Lokalwährungen um rund ein Viertel steigerte.

Auch Riechstoff-Ingredienzen und Konsumgüter setzte Givaudan besser ab mit Zuwächsen von 15,8 beziehungsweise 9,9 Prozent. Der Betriebsgewinn der Sparte erhöhte sich um 26,1 Prozent auf 116 Mio. Franken.

Das zweite Standbein des Unternehmens, das Geschäft mit Aromen, lief in allen Regionen besser als vor einem Jahr, insbesondere in Lateinamerika und Asien-Pazifik. Der Betriebsgewinn erhöhte sich um knapp 40 Prozent auf 214 Mio. Franken.

(ade/sda)

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