Gewinn von Goldman Sachs um 70 Prozent eingebrochen
publiziert: Dienstag, 16. Sep 2008 / 16:16 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 16. Sep 2008 / 17:59 Uhr

New York - Die weltgrösste US-Investmentbank Goldman Sachs bekommt die Kreditkrise nun ebenfalls schmerzhaft zu spüren. Die Bank verdiente im dritten Quartal netto 845 Mio. Dollar - rund 70 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Bei Goldman Sachs in New York brach der Gewinn um rund 70 Prozent ein.
Bei Goldman Sachs in New York brach der Gewinn um rund 70 Prozent ein.
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Die Einnahmen halbierten sich auf 6,04 Mrd. Dollar, wie Goldman Sachs mitteilte. Dies ist eine der stärksten Rückgänge in der Geschichte der Bank. «Das war ein herausforderndes Quartal», sagte Konzernchef Lloyd Blankfein in New York.

Hoffnungen auf ein Abschneiden von Goldman Sachs weit über den Erwartungen erfüllten sich dieses Mal allerdings nicht. Analysten hatten im Schnitt mit etwas mehr Gewinn gerechnet.

Entsprechend enttäuscht waren die Aktienhändler. Die Goldman-Aktien rutschten im frühen Handel in New York um mehr als 10 Prozent ab.

Goldman könnte es morgen sein

Goldman Sachs kam bislang im Gegensatz zu seinen Rivalen vergleichsweise unbehelligt durch die Finanzkrise. Durch Spekulationen auf fallende Kurse konnte Goldman sogar zeitweise grossen Profit aus der Krise schlagen.

«Goldman Sachs ist bislang nicht so schwer getroffen, könnte es jedoch morgen sein. Das erscheint zwar weit hergeholt, aber viele Dinge, die bislang als weit hergeholt galten, sind mittlerweile zur Realität geworden», sagte ein Analyst.

Noch zwei Grosse übrig

Nach dem Kollaps von Lehman sowie den Notverkäufen von Merrill Lynch und Bear Stearns sind von den ehemals fünf grossen US-Investmentbanken lediglich zwei übrig geblieben: Goldman Sachs und JP Morgan.

«Goldman Sachs und JP Morgan sind Überlebende. Aber die beiden können das Finanzgebäude nicht alleine stützen, das gerade um uns herum zusammenbricht», warnte ein Analyst.

(tri/sda)

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Wenn der
Benzinpreis jetzt auf Grund des fallenden Oelpreises nicht drastisch gesenkt wird, verstehe ich die Welt nicht mehr! Das wäre dann die reine Abzocke und mir dürfte nie wieder jemand etwas von freier Marktwirtschaft und Konkurrenz und der Markt regelt sich selbst und solche Dinge erzählen. In einem hier vor Kurzem gehörten Referat wurde dargestellt, dass die soziale Marktwirtschaft seit vielen Jahren nicht mehr funktioniere, weil der Wirtschaftsraum und der politische Raum nicht mehr deckungsgleich seien. Die Politik müsse den Konzernen quasi folgen, sonst verlegen die den Standort dort hin, wo für sie die besten Bedingungen herrschen. Die Politik am Bändel der Wirtschaft! Ich denke, der Mann hatte Recht! Wir hängen offenbar bereits mehr an den Gängelbändern der Weltkonzerne, als wir uns das eingestehen wollen. (Eine Lösung wäre zumindest, den politischen Raum durch Zusammenarbeit mit anderen Staaten so zu gestalten, dass es den Weltkonzernen nicht möglich ist, ihre Macht so aus zu spielen, wie es derzeit geschieht z. B. EU!) Aber auch das scheint die Benzinpreise ja nicht zu beeinflussen, wie man sieht. Aber es besteht ja Hoffnung, vielleicht geschieht das Wunder ja noch! Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, lieber thomy.
Aber immer noch abzocken!
Lieber Magnus, wenn wir Erdöl günstig einkaufen könnten ... Ich träume wohl ein bisschen.... Vielleicht würden wir, wenn wir in diesem Business tätig und erfolgreich wären, doch gar nicht an diejenigen denken, die dann eines der Endprodukte, z.B. Benzin fürs Auto, kaufen müssen .... Wir würden doch den Preis so lange hoch behalten, wie es funktioniert. Dies kann ich diesen Ölhändlern "nachfühlen" - doch Schmarotzer und 'Gauner' sind sie halt eben ... ! ... und sie werden sich in ihrem Business kaum stören lassen! Leider.
Aber immer noch
einen Gewinn! Wenigstens das. Und, das gehört zwar nicht hierher, ist aber wesensverwandt, der Oelpreis fiel heute auf auf ca. 89 USD. Jetzt aber runter mit den Benzinpreisen!!! Und zwar um 60%, wenn ich bitten darf!
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