Gewerkschaften rufen Generalstreik für 28. März aus
publiziert: Montag, 20. Mrz 2006 / 20:56 Uhr

Paris - Französische Gewerkschaften und Studentenverbände haben zu einem eintägigen Generalstreik am Dienstag kommender Woche aufgerufen.

Dominique de Villepin zeigt sich unnachgiebig.
Dominique de Villepin zeigt sich unnachgiebig.
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Damit wollen sie eine Rücknahme der Arbeitsmarktreform erzwingen.

«Alle Gewerkschaften rufen dazu auf, den 28. März zu einem Tag der Demonstrationen, des Streiks und der Arbeitsniederlegungen zu machen», sagte Rene Valadon, Chef der grossen Gewerkschaft Force Ouvriere.

Die Gewerkschaft hatte im Streit mit der Regierung eine Rücknahme der Reform gefordert und der Regierung dafür eine Frist bis am Abend gesetzt.

Der Chef der gemässigten Gewerkschaft CFDT, François Chérèque, warnte aber, «leichtfertig» einen Generalstreik zu beschliessen. Seine Gewerkschaft wolle noch intern über diese Frage beraten.

Gewerkschaften befürchten willkürliche Entlassungen

Die Regierung plant, den Kündigungsschutz für Arbeitnehmer unter 26 Jahren in den ersten zwei Jahren ihrer Anstellung zu streichen. Damit sollen Neueinstellungen erleichtert und so die Arbeitslosigkeit bekämpft werden.

Die Gewerkschaften befürchten indes willkürliche Entlassungen im Zuge der Reform. Am Wochenende hatten nach Gewerkschaftsangaben 1,5 Millionen Menschen gegen die Pläne protestiert.

Ministerpräsident Dominique de Villepin hält trotz der Proteste an den Reformplänen fest. Er werde hart bleiben und das Vorhaben nicht zurückziehen, sagte er. «Man muss der Reform die Chance geben, zu zeigen, ob sie funktioniert.»

Villepin wünscht weitere Gespräche

Nach Gesprächen auch mit Studentenvertretern sah Villepin einen «Ansatzpunkt» für weitere Treffen. «Ich wünsche, dass wir uns sehr schnell alle zusammen wiedertreffen können, um voranzukommen und Antworten auf die geäusserten Sorgen zu geben», sagte der Premier.

Unterstützung erhielt er von Präsident Jacques Chirac. Er rief die Gegner der Arbeitsmarktreform zum Dialog auf. Es sei «absolut legitim, dass Fragen und Sorgen zum Ausdruck gebracht werden», betonte Chirac mit Blick auf die jüngsten Massenkundgebungen. Diese Bedenken dürften «aber nicht dazu führen, nichts gegen die Jugendarbeitslosigkeit zu tun».

(smw/sda)

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