Lohnkonflikt in der Baubranche
Gewerkschaft GBI will - wenn nötig - ohne zögern streiken
publiziert: Sonntag, 5. Mrz 2000 / 14:45 Uhr

Bern - An einem ausserordentlichen Kongress hat die Gewerkschaft Bau & Industrie (GBI) am Samstag in Bern beschlossen, im Lohnkonflikt, wenn nötig, ohne zu zögern, Streikmassnahmen zu ergreifen. Den Beschluss fassten die 225 Delegierten einstimmig.

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Hauptraktandum des Kongresses wären eigentlich Strukturreformen gewesen. Diese seien zwar wichtig, gleichzeitig müssten aber noch entscheidendere Herausforderungen bewältigt werden, sagte GBI- Zentralpräsident Vasco Pedrina in seinem Eröffnungsreferat. Er verwies auf den Kampf um den Landesmantelvertrag (LMV) im Baugewerbe.

Generell oder «individuell-willkürlich»
Bei der Auseinandersetzung mit den Baumeistern gehe es nicht allein um 20 Fr. mehr oder weniger Lohn. Mit dem Nein der Delegiertenversammlung der Baumeister zum «Dezember-Kompromiss» wollten die «Scharfmacher» innerhalb des Baumeisterverbandes generelle Lohnerhöhungen für alle durch «individuell-willkürliche Lohnveränderungen» ersetzen, die Gleitstunden ausweiten und den LMV aushöhen.
Inzwischen hätten dank dem Druck der Gewerkschaften sehr viele Unternehmen, angeführt von allen Grossen, die 100 Fr. Lohnerhöhung für alle ausbezahlt und damit ihre eigenen Verbandsorgane im Regen stehen lassen, stellte Pedrina mit Befriedigung fest.
Die Berufskonferenz Bau wird nächste Woche darüber befinden, ob und mit welchem Mandat sich die GBI an den Verhandlungen mit dem Baumeisterverband unter Mitwirkung des Staatsekretariats für Wirtschaft (Seco) beteiligen soll. Die Gewerkschaft droht ansonsten ab dem 1. April mit Streiks.

Grundsätzlicher Konflikt
Pedrina betonte, dass es bei den Verhandlungen um mehr als nur 80 oder 100 Franken mehr Lohn für alle Bauarbeiter gehen müsse. Damit der grundlegende Konflikt mit den Baumeistern nicht in einigen Monaten in gleicher Schärfe wieder ausbereche, brauche es nun Eckwerte für den neuen LMV.
Bei den neuen Strukturen, über die am Samstag in Bern diskutiert wurden, gehe es darum eine umfassende, interprofessionelle Gewerkschaft zu erreichen. Dazu brauche die GBI demokratische Führungsstrukturen mit klaren Kompetenzen und ohne zu viele Strukturen, sagte Pedrina.
Referendum gegen Bundespersonalgesetz In einer Resolution wandten sich die Delegierten zudem gegen das Bundespersonalgesetz. Sie wollen den Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) bei seinem Referendum gegen das Gesetz unterstützen. Ausserdem will sich die GBI beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) dafür einsetzen, dass auch dieser das Referendum unterstützt.

(ba/sda)

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Bern - Der schwelende Lohnkonflikt in der Baubranche dominiert den ausserordentlichen Kongress zur Strukurreform der Gewerkschaft GBI. Bei der Auseinandersetzung mit den Baumeistern gehe es nicht nur um 20 Franken mehr oder weniger Lohn, sagte GBI-Zentralpräsident Vasco Pedrina im Eröffnungsreferat. mehr lesen 
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