Gewerbeverband kritisiert Konsumentenschutz
publiziert: Sonntag, 29. Apr 2012 / 13:13 Uhr
Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband.
Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband.

Bern - Der Schweizerische Gewerbeverband (sgv) ist nicht gut zu sprechen auf die Stiftung für Konsumentenschutz. Denn: Die Stiftung gab einen Ratgeber fürs Einkaufen im Ausland heraus. Via Parlament will der Gewerbeverband nun erreichen, dass die Stiftung kein Geld vom Bund mehr erhält.

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«Ich kann jetzt schon garantieren, dass wir im Sommer Vorstösse einreichen, die eine Streichung der Bundesbeiträge verlangen», sagte sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler in einem Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag». Die Herausgabe des Ratgebers sei eine Aktion, der simplizistisches und kurzfristiges Denken zu Grunde liege.

«Dass der Konsumentenschutz vom Bund jährlich mit einer Viertelmillion Franken subventioniert wird, ist in diesem Zusammenhang skandalös», sagte Bigler. Wegen des Einkaufstourismus' würden gemäss Studien fünf Milliarden Franken ins Ausland fliessen. Das sei ein Prozent der schweizerischen Wertschöpfung.

Mitte April hatte der sgv die Kampagne «JA zur Schweiz - hier kaufe ich ein» gestartet. Mit dieser wolle der Verband die Zusammenhänge zwischen Einkaufstourismus, Lehrstellen und Arbeitsplätzen aufzeigen, sagte Bigler im Interview.

Die kostenpflichtige Broschüre der Stiftung für Konsumentenschutz heisst «Zölle, Steuern & Co.: Grenzenlos einkaufen» und listet insbesondere Angaben zu Freimengen und Zollgebühren auf.

(asu/sda)

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Steigende Prämien kommen schlecht an.
Was solls . . .
. . . dem Gross Andy geben wir viel mehr dafür, dass er die Schweizer Verhandlungen im Europarat torpediert. Unsere politische Führung entwickelt sich so langsam zur echten Lachnummer.
Ach nee
ich bin eher dafür den Gewerbeverband zu bestrafen. Schliesslich zocken uns seine Mitglieder mit masslos überhöhten Preisen ab.
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