GRYPS: über zwei Millionen Franken an Auftragsvolumen vermittelt
publiziert: Freitag, 20. Aug 2010 / 13:02 Uhr / aktualisiert: Freitag, 20. Aug 2010 / 14:07 Uhr

Um sich besser in der Fülle von Informationen und Daten im Web zurechtzufinden, greifen KMU gerne auf Online-Dienste für die Vermittlung von Offerten zurück. Dies zeigt der Erfolg von Gryps. Seit Lancierung des Offertenportals vor einem halben Jahr wurden über zwei Millionen Franken an Auftragsvolumen vermittelt.

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Die Gründerinnen von Gryps: Priska Schoch und Gaby Stäheli (von links nach rechts)
Die Gründerinnen von Gryps: Priska Schoch und Gaby Stäheli (von links nach rechts)
Weiterführende Links zur Meldung:

venturelab
Intensive Trainings für Hightech-Startups
venturelab.ch

Um das passende Produkt oder den geeigneten Dienstleister zu finden, beschreiten viele KMU neue Wege. Das persönliche Beziehungsnetz zwischen Unternehmen ist zwar nach wie vor wichtig und wird für Einkäufe genutzt, doch wollen sich KMU häufiger als zuvor auf mehrere Quellen abstützen und mehr als eine Offerte einholen.

Studien bestätigen Online-Trend

Für neue Technologien und Dienstleistungen stehen zudem oft keine persönlichen Kontakte zur Verfügung. Zahlreiche Studien belegen den Trend bei der Nutzung des Internets für den Einkauf in Unternehmen. Allerdings haben vor allem kleine und mittlere Unternehmen ohne Einkaufsabteilung schlichtweg nicht die Zeit für stundenlange Recherchen im Internet oder für viele Telefonate um kompetente, vergleichbare Offerten einzuholen.

Spitzenreiter sind Telefonie- und VOIP-Anbieter

Der Erfolg von GRYPS zeigt, dass Schweizer KMU gerne auf einen Service zurückgreifen, der ihnen den Beschaffungsprozess erleichtert und Ihnen damit Zeit und Geld einspart. Im Februar wurde das Offertenportal aufgeschaltet und konnte in den ersten sechs Monaten bereits über zwei Millionen Franken an Aufträgen an Schweizer Anbieter vermitteln. Spitzenreiter bei der Anbieter-Suche sind derzeit die Telefonie- und VOIP-Anbieter. Immer häufiger werden jedoch auch Marketing-Dienstleistungen wie Grafikdesign, Videoproduktionen oder Webagenturen nachgefragt. «Am meisten überrascht hat uns die grosse Nachfrage nach Treuhandbüros, eigentlich ein klassischer Fall für das persönliche Beziehungsnetz eines Unternehmers. Doch auch hier sind die Anforderungen an fachspezifischem Wissen und speziellen IT-Anforderungen so unterschiedlich, dass das persönliche Netzwerk an seine Grenzen gelangt», so Gaby Stäheli und Priska Schoch, die Gründerinnen von GRYPS.

Bei venturelab am Geschäftsmodell gefeilt

Um ihre Businessidee voranzutreiben, haben Gaby Stäheli und Priska Schoch auch von venturelab profitiert und dabei die beiden fünftägigen Workshops venture plan und venture training absolviert. Dazu meinen die erfolgreichen Gründerinnen: «Für uns waren die Kurse eine grosse Hilfe um den Startup-Aufbau strukturiert und durchdacht anzugehen! Wir erhielten viel konstruktives Feedback und ausserdem den Zugang zu einem sehr wertvollen Kontaktnetz. Auch der Austausch mit anderen Startups war für uns sehr bereichernd.»

(es/venturelab)

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